Ein gu­ter Hy­pe!

PC-WELT - - Editorial - Chris­ti­an Lö­be­ring, stellv. Chef­re­dak­teur PC-WELT clo­ebe­ring@pcwelt.de

WIN­DOWS 10 IST DA, und mit ihm auch die gan­ze Mar­ke­ting­Ma­schi­ne­rie. In­ter­es­san­ter­wei­se fo­kus­siert sich Mi­cro­soft da­bei eher auf die „Key In­no­va­tions“, al­so auf Funk­tio­nen, die Mi­cro­soft als be­son­ders wich­tig er­ach­tet – et­wa Corta­na, Con­ti­nu­um, den Ed­geBrow­ser oder Win­dows Hel­lo. Vie­le die­ser Funk­tio­nen dürf­ten dem nor­ma­len Nut­zer aber re­la­tiv egal sein, denn für die meis­ten sind an­de­re Qua­li­tä­ten wich­tig. Win­dows muss schnell, sta­bil, gut be­dien­bar, si­cher und bei der Hard­ware-Un­ter­stüt­zung auf der Hö­he der Zeit sein. Bei den un­be­lieb­ten Win­dows-Ver­sio­nen hat es da im­mer an min­des­tens ei­nem die­ser Fak­to­ren ge­ha­pert. So war Win­dows Me nicht sehr sta­bil, Vis­ta nicht schnell und Win­dows 8 nicht gut be­dien­bar. Die gu­te Nach­richt ab­seits des gan­zen In­no­va­tions-Chi­chis ist, dass es mit Win­dows 10 wie­der ei­ne Ver­si­on gibt, die in al­len Kern­be­rei­chen ab­lie­fert.

OB­WOHL DER LEI­DENS­DRUCK und da­mit der Um­stiegs­wil­le bei Win­dows-8-Nut­zern si­cher am größ­ten ist, soll­ten auch Win­dows7-Nut­zer auf das neue Sys­tem up­graden. Denn es legt bei al­len zu­vor ge­nann­ten Kern­f­ak­to­ren noch ei­ne Schip­pe oben drauf. Der Hy­bridboot sorgt für ei­nen schnel­len Sys­tem­start. Das Start­me­nü ist mit er­wei­ter­ter Funk­tio­na­li­tät (Apps) zu­rück. Das Sys­tem läuft seit dem ers­ten Tag sehr sta­bil und zu­ver­läs­sig; Grund da­für ist si­cher­lich auch die aus­gie­bi­ge öf­fent­li­che Test­pha­se im Vor­feld. Mit Di­rect-X-12 ist es auch für Ga­mer auf der Hö­he der Zeit.

IM HERBST DES LAU­FEN­DEN JAH­RES wird au­ßer­dem noch ei­ne wei­te­re Funk­ti­on nach­ge­rüs­tet, die ein Grund­pro­blem der Si­cher­heit bei Win­dows be­sei­ti­gen soll. Im Kern han­delt es sich da­bei um ei­ne Sand­box-Funk­ti­on für Soft­ware, wie sie in ähn­li­cher Form schon aus Tools wie Sand­boxie und Buf­fer­zo­ne be­kannt ist. Der ent­schei­den­de Un­ter­schied ist, dass der Ent­wick­ler ei­ner Soft­ware sein Pro­gramm be­reits für die Nut­zung die­ser Sand­box kom­pi­lie­ren kann. Vor­teil für den Nut­zer: Er kann da­von aus­ge­hen, dass sol­che Pro­gram­me kei­nen Scha­den an­rich­ten kön­nen. Vor­teil für den Ent­wick­ler: Er kann sein Pro­gramm di­rekt im Mi­cro­soft Sto­re zum Down­load an­bie­ten.

Viel Spaß mit dem neu­en Sys­tem!

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