An­dro­id M tes­ten

An­dro­id M als Nach­fol­ger von An­dro­id 5 („Lol­li­pop“) steht in den Start­lö­chern. Die Vor­ab­ver­si­on lässt sich be­reits auf den ak­tu­el­len Ne­xusGe­rä­ten in­stal­lie­ren. Pro­bie­ren Sie es aus!

PC-WELT - - Inhalt - VON CHRIS­TI­AN GROSS, ANDRE­AS HIT­ZIG UND PE­TER STELZEL- MORA­WI­ETZ

WANN GENAU GOOG­LE die fi­na­le Ver­si­on sei­nes neu­en Be­triebs­sys­tems vor­stellt, ist noch un­ge­wiss. Als si­cher aber gilt der „Herbst 2015“, ver­mut­lich wird der In­ter­net­kon­zern zum glei­chen Zeit­punkt auch neue Hard­ware an­bie­ten. Ge­rüch­ten und In­di­zi­en zu­fol­ge könn­ten so­gar zwei Nexus-Smart­pho­nes er­schei­nen, ein Nach­fol­ger des bis­her nur mä­ßig er­folg­rei­chen Nexus 6 so­wie ein Fol­ge­mo­dell des klei­ne­ren 5-Zoll-Ge­rä­tes. Be­stä­tigt hat Goog­le bis Re­dak­ti­ons­schluss je­doch nichts.

Wich­ti­ge neue Funk­tio­nen

An­dro­id M, wie die neue Ver­si­on des zu­künf­ti­gen Mo­bil­be­triebs­sys­tems der­zeit noch heißt, hat­te Goog­le be­reits auf sei­ner I/O-Kon­fe­renz im Som­mer vor­ge­stellt. Ei­ne der wich­tigs­ten neu­en Funk­tio­nen ist, dass man beim In­stal­lie­ren ei­ner App nicht mehr je­de Be­rech­ti­gung ak­zep­tie­ren muss: Soll bei­spiels­wei­se die Face­book-App kei­nen Zu­griff auf die ei­ge­nen Fo­tos er­hal­ten, lässt sich dies beim Se­t­up oder nach­träg­lich un­ter­bin­den. Au­ßer­dem hat Goog­le die Touch-ID-Un­ter­stüt­zung in­te­griert, über die sich das Smart­pho­ne per Fin­ger­ab­druck­scan ent­sper­ren und zum Be­zah­len nut­zen lässt. Das Be­triebs­sys­tem un­ter­stützt fer­ner den neu­en USB-Stan­dard Typ C, der schnel­le­res La­den er­laubt und bei dem sich der Ste­cker in be­lie­bi­ger Aus­rich­tung ein­ste­cken lässt. Sehr viel leis­tungs­fä­hi­ger wird auch der per­sön­li­che As­sis­tent Goog­le Now, der über ei­nen lan­gen Druck auf den Ho­me-But­ton nun aus je­der App her­aus star­tet und In­halt so­wie Kon­text der App ana­ly­siert. Wich­tig ist schließ­lich die Strom­spar­funk­ti­on „Do­ze“, die Apps bei In­ak­ti­vi­tät in ei­nen Däm­mer­mo­dus setzt und so den Ak­ku scho­nen soll.

Ers­ter Ein­druck und Aus­blick

Goog­le stellt im In­ter­net die Vor­ab­ver­si­on sei­nes neu­en Be­triebs­sys­tems für die Ge­rä­te Nexus 5, 6, 9 und den Play­er zur Ver­fü­gung ( www. pcwelt.de/ADMpv2). Aus­pro­biert ha­ben wir den En­de Ju­li ak­tu­el­len zwei­ten Pre­view. Noch längst nicht al­les funk­tio­niert per­fekt, noch er­weist sich An­dro­id M als nur be­dingt all­tags­taug­lich. Auch des­halb soll noch ei­ne wei­te­re, drit­te Vor­ab­ver­si­on er­schei­nen – un­ter Um­stän­den ist sie mit Er­schei­nen die­ser Aus­ga­be so­gar schon er­hält­lich. Wenn Sie ei­nes der vier ge­nann­ten Nexus-Ge­rä­te be­sit­zen und ei­nen Blick auf die nächs­te An­dro­id-Ver­si­on wer­fen möch­ten – kein Pro­blem: Im ne­ben­ste­hen­den Kas­ten „An­dro­id M in­stal­lie­ren“le­sen Sie, wie es funk­tio­niert. Un­ge­wiss ist in­des noch, ob das äl­te­re Smart­pho­ne Nexus 4 so­wie das äl­te­re Ta­blet Nexus 7 mit An­dro­id M ver­sorgt wer­den. Von Goog­le gibt es bis­lang kei­ne Stel­lung­nah­me zum Up­date des Nexus 4 und 7 – bis­her lie­ßen sich die bei­den Mo­bil­ge­rä­te je­weils zeit­nah auf die ak­tu­el­le An­dro­id-Ver­si­on up­daten.

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