Asus Trans­for­mer Book T300 Chi

Win­dows-Ta­blet

PC-WELT - - Tests / Neue Hardware -

DAS TRANS­FOR­MER BOOK T300 CHI for­dert als ele­gan­te Ta­blet-Note­book-Kom­bi­na­ti­on fürs Bü­ro das Mi­cro­soft Surface Pro 3 her­aus. Da­für bringt Asus ein 12,5 Zoll gro­ßes Win­dows-Ta­blet, das die ex­tra ho­he Auf­lö­sung von 2560 x 1440 Bild­punk­ten zeigt, mit ei­ner Blue­tooth-Tas­ta­tur zu­sam­men, die magnetisch am Bild­schirm hält. Das Ta­blet wiegt nur 716 Gramm, mit Tas­ta­tur sind es 1435 Gramm. Ta­blet und Tas­ta­tur sind sta­bil ver­ar­bei­tet. Doch im Test nervt, dass die Blue­tooth-Tas­ta­tur im­mer verspätet auf­wacht, wenn sich das Note­book im Schlaf­zu­stand be­fand. Wäh­rend sich das T300 CHI über den Touch­screen sehr schnell be­die­nen lässt und auch im Desk­topMo­dus flott re­agiert, über­zeugt die Tas­ta­tur nicht: Um be­quem zu tip­pen, fehlt ein kla­rer Druck­punkt, der Tas­ten­hub ist zu flach, beim schnel­len Schrei­ben klap­pert sie. Die Re­chen­leis­tung liegt da­ge­gen auf sehr gu­tem Note­book-Ni­veau, und das Chi ist dank Co­re M und SSD lüf­ter- und so­mit laut­los. HDMI-Aus- gang und USB 3.0 sind nur als Mi­cro-Buch­sen vor­han­den, für den USB-An­schluss gibt es ein Ad­ap­ter­ka­bel mit Stan­dard-Buch­se: So be­kom­men Sie auch ex­ter­nen Spei­cher ans Ta­blet. Der Bild­schirm ist top: Die ho­he Auf­lö­sung sorgt für ei­ne Punkt­dich­te von 235 ppi, was die Darstel­lung an­ge­nehm scharf macht. Der Strom­ver­brauch liegt mit rund sechs Watt auf Note­book-Ni­veau, der Ak­ku hat mit 31 Watt­stun­den aber eher Ta­blet-Grö­ße. Des­halb reicht es nur für fünf bis 5,5 St­un­den im Ak­ku­be­trieb, was für ein Ta­blet arg we­nig und auch für ein leich­tes Note­book nicht be­son­ders viel ist. Fa­zit: Das Asus Trans­for­mer Book T300 CHI will in der Lu­xus-Li­ga mit­mi­schen. Und da­bei macht es vie­les rich­tig: Das Dis­play ist her­vor­ra­gend, die Re­chen­leis­tung or­dent­lich. Doch an der Spit­ze geht es eng zu: Und des­halb schafft es das T300 Chi we­gen der mä­ßi­gen Ak­ku­lauf­zeit we­der als Ta­blet noch als Note­books ganz nach oben.

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