Up­date-Stick

Mit pro­fes­sio­nel­len Mi­cro­soft-Tools er­stel­len Sie Ihr op­ti­ma­les Sys­tem für Up­grade und Neu­in­stal­la­ti­on. Maß­ge­schnei­dert mit al­len Up­dates, Trei­bern und Pro­gram­men, die Sie brau­chen.

PC-WELT - - Inhalt - VON THORS­TEN EG­GE­LING

MI­CRO­SOFT LIE­FERT UP­DATE um Up­date für Win­dows 10. Vie­le da­von fli­cken Si­cher­heits­lü­cken und be­he­ben klei­ne­re und grö­ße­re Feh­ler. Ne­ben den klei­ne­ren Fli­cken gibt es re­gel­mä­ßig auch ku­mu­la­ti­ve Up­date-Pa­ke­te, die al­le bis­he­ri­gen Up­dates ent­hal­ten. Die­se sind zur­zeit um die 500 MB groß. Seit No­vem­ber 2015 gibt es auch das ers­te grö­ße­re Up­grade, das Funk­tio­nen für das Be­triebs­sys­tem nach­rüs­tet und teil­wei­se neue Ver­sio­nen der Standard-Apps ent­hält. Der Down­load um­fasst et­wa 3 GB, und die In­stal­la­ti­on er­folgt als In­place-Up­grade des kom­plet­ten Sys­tems, ähn­lich wie beim Up­grade von Win­dows 7 oder 8 auf Win­dows 10. Wer nur ei­nen PC be­sitzt und über ei­ne schnel­le In­ter­net­ver­bin­dung ver­fügt, hat mit der Up­date-Flut wahr­schein­lich kei­ne Pro­ble­me. Wenn Sie je­doch meh­re­re Rech­ner im hei­mi­schen Netz­werk oder in der Fir­ma mit Win­dows 10 und Up­dates aus­stat­ten müs­sen, ist das auf­wen­dig und zeit­rau­bend. Mi­cro­soft stellt je­doch meh­re­re Tools kos­ten­los zur Ver­fü­gung, über die sich die Win­dows-In­stal­la­ti­on in­di­vi­du­ell an­pas­sen lässt. Sie kön­nen Up­dates, Trei­ber und ei­ge­ne An­wen­dun­gen in­te­grie­ren und so die Win­dows-Neu­in­stal­la­ti­on we­sent­lich be­schleu­ni­gen. Wenn Sie nur Ih­re Win­dows-Rech­ner über das lo­ka­le Netz­werk re­gel­mä­ßig mit Up­dates ver­sor­gen möch­ten, oh­ne je­des Up­date er­neut her­un­ter­zu­la­den, gibt es auch da­für Lö­sun­gen – für pri­va­te Nut­zer oh­ne Win­dows-Ser­ver al­ler­dings nicht von Mi­cro­soft. Hin­wei­se: Die An­lei­tun­gen in die­sem Ar­ti­kel ha­ben wir mit Win­dows 10 (64 Bit) ge­tes­tet. Das meis­te funk­tio­niert je­doch auch mit und

„Mit ei­nem an­ge­pass­ten Se­t­up-Me­di­um in­stal­lie­ren Sie Win­dows schnel­ler – in­klu­si­ve al­ler Up­dates.“

un­ter Win­dows 7 oder Win­dows 8. Die wich­tigs­ten Tools und Down­load-Links ha­ben wir im Tool PC-WELT-Win­dows-Re­buil­der zu­sam­men­ge­fasst (auf Heft-DVD).

1. Ab­bild-Da­tei­en für die Win­dows-In­stal­la­ti­on

Auf der In­stal­la­ti­ons-DVD von Win­dows 10 be­fin­det sich im Ver­zeich­nis „Sour­ces“ei­ne gro­ße Da­tei mit dem Na­men In­stall.wim. Da­rin ist das kom­plet­te Win­dows-Sys­tem ent­hal­ten. Das In­stal­la­ti­ons-Tool Se­t­up.exe auf der DVD lässt sich di­rekt star­ten und ist für ein Up­grade von Win­dows 7 oder 8.1 auf Win­dows 10 zu­stän­dig. Da­bei wird ein­fach der bis­he­ri­ge Sys­tem­ord­ner „Win­dows“in „Win­dows.old“um­be­nannt und der In­halt der In­stall.wim auf die Fest­plat­te ko­piert. An­schlie­ßend er­folgt die In­te­gra­ti­on der bis­he­ri­gen Ein­stel­lun­gen, Be­nut­zer­da­tei­en und An­wen­dun­gen in das neue Sys­tem. Für ei­ne Neu­in­stal­la­ti­on boo­ten Sie den PC von der DVD und star­ten da­bei ei­ne mi­ni­ma­les Win­dows-Sys­tem, das in der Da­tei Boot.wim ent­hal­ten ist. Der In­stal­la­ti­ons­as­sis­tent par­ti­tio­niert die Fest­plat­te und ko­piert den In­halt der In­stall.wim auf díe Sys­tem­par­ti­ti­on. Nach ei­nem Neu­start sucht Win­dows nach Trei­bern und rich­tet das Sys­tem für Ih­ren PC ein. Für ein in­di­vi­du­el­les Win­dows-Se­t­up sind nur die bei­den WIM-Da­tei­en von Be­deu­tung. Die Boot.Wim müs­sen Sie nur an­pas­sen, wenn im PC ein spe­zi­el­ler SA­TA-Ad­ap­ter oder ei­ne Netz­werk­kar­te steckt, die Win­dows 10 von Haus aus nicht un­ter­stützt. In der In­stall.wim brin­gen Sie Win­dows-Up­dates, Trei­ber und zu­sätz­li­che Soft­ware un­ter.

2. In­stal­la­ti­ons­me­di­um her­un­ter­la­den und vor­be­rei­ten

Die in Punkt 1 ge­nann­ten Da­tei­en Boot.wim und In­stall.wim sind auf den Win­dows-In­stal­la­ti­ons-DVDs oder USB-Sticks zu fin­den, die Sie im Ein­zel­han­del er­wor­ben ha­ben. Da­bei spielt es kei­ne Rol­le, ob es sich um Win­dows 10 Ho­me oder Pro, ei­ne Voll- oder OEM-Ver­si­on han­delt. Wer kei­nen In­stal­la­ti­ons­da­ten­trä­ger be­sitzt, lädt ei­ne ISO-Da­tei bei Mi­cro­soft her­un­ter. Sie kön­nen da­für das Tool zur Me­die­n­er­stel­lung („Me­di­aC­rea­ti­onTool“) ver­wen­den (www.pcwelt. de/win10i­so). Es er­laubt den Down­load ei­ner be­stimm­ten Sprach­ver­si­on und Ar­chi­tek­tur (32/64 Bit). Die Ver­si­on ist auf dem ak­tu­el­len Stand. Das gro­ße Up­grade vom No­vem­ber 2015 bei­spiels­wei­se ist be­reits ent­hal­ten (Ver­si­on 1511, Build 10586, Ali­as „Thres­hold 2“). Den Down­load-Link fin­den Sie auch in PCWELT-Win­dows-Re­buil­der nach ei­nem Klick auf „Down­loads“. Über die ISO-Da­tei lässt sich Win­dows 10 Ho­me oder Pro in­stal­lie­ren. Die Aus­wahl der ge­wünsch­ten Edi­ti­on er­folgt über das Se­tupPro­gramm oder bei ei­nem Up­grade au­to­ma­tisch. Ent­pa­cken Sie die ISO-Da­tei mit 7-Zip (auf Heft-DVD) bei­spiels­wei­se nach „C:\Win10\Src“. Oder ko­pie­ren Sie den In­halt der Win­dow­sIn­stal­la­ti­ons-DVD in die­sen Ord­ner. Ver­wen­den Sie bei sys­tem­na­hen Ar­bei­ten für al­le

Ord­ner­na­men im­mer kur­ze Be­zeich­nun­gen oh­ne Leer- und Son­der­zei­chen. Sonst be­steht die Ge­fahr von Fehl­funk­tio­nen. WIM/ESD-Da­tei um­wan­deln: Je nach­dem, wel­che In­stal­la­ti­ons­quel­le Sie ver­wen­den, ist die Da­tei mit dem In­stal­la­ti­ons­ab­bild an­ders kom­pri­miert be­zie­hungs­wei­se ist un­ter dem Na­men In­stall.Esd im Ord­ner „Sour­ces“zu fin­den. Mit dem Tool ESD File­con­ver­ter (auf Heft-DVD) prü­fen Sie den In­halt und kon­ver­tie­ren die WIM- oder ESD-Da­tei bei Be­darf in ein For­mat, das sich für die Wei­ter­ver­ar­bei­tung eig­net. Star­ten Sie das Tool über PC-WELTWin­dows-Re­buil­der. Ge­hen Sie auf „Tools“, die Re­gis­ter­kar­te „ESD-Da­tei kon­ver­tie­ren“und kli­cken Sie auf „ESDFi­leCon­ver­ter star­ten. Kli­cken Sie auf die Schalt­flä­che „...“, und wäh­len Sie die Da­tei In­stall.wim oder In­stall.esd un­ter „C:\Win10\Src\Sour­ces\“aus. Kli­cken Sie auf „In­fos zur WIM-Da­tei an­zei­gen“. Es öff­net sich ein Fens­ter, in dem Sie den ent­schei­den­den Wert hin­ter „Com­pres­si­on:“se­hen. Steht hier „LZX“müs­sen Sie nichts än­dern. Wird je­doch „LZMS“an­ge­zeigt, ist ei­ne Neu­kom­pri­mie­rung er­for­der­lich. Die Kon­ver­tie­rung ist au­ßer­dem er­for­der­lich, wenn hin­ter „Image Count:“et­was an­de­res als „1“steht. Dann sind meh­re­re Ab­bil­der in der WIM/ESD-Da­tei ent­hal­ten, die Ih­nen un­ter „Avail­able Images:“an­ge­zeigt wer­den. Mer­ken Sie sich den In­dex-Wert für die Win­dows-10-Edi­ti­on, die Sie in­stal­lie­ren wol­len. Bei­spiels­wei­se „1“für „Win­dows 10 Ho­me“. Schlie­ßen Sie das In­fo-Fens­ter, wäh­len Sie hin­ter „In­dex:“die ge­wünsch­te In­dex-Num­mer aus, und kli­cken Sie auf „Kon­ver­tie­ren“. Nach Ab­schluss des Vor­gangs öff­net sich au­to­ma­tisch der Win­dows-Ex­plo­rer und zeigt Ih­nen den Ord­ner mit der neu­en In­stall.wim an. Lö­schen Sie die In­stall.wim oder In­stall.esd im Ord­ner „C:\Win10\Src\Sour­ces\“und ko­pie­ren Sie die neue WIM-Da­tei hin­ein.

3. Win­dows-Up­dates und neue Trei­ber her­un­ter­la­den

Up­date-Da­tei­en, die Sie über das au­to­ma­ti­sche Win­dows-Up­date be­zie­hen, sind für die In­stal­la­ti­on auf ei­nem an­de­ren PC oder die In­te­gra­ti­on in ei­ne WIM-Da­tei nicht ge­eig­net. Es gibt je­doch meh­re­re kos­ten­lo­se Tools, über die Sie an die Up­dates her­an­kom­men. Mit Wsus Of­f­line Up­date (auf Heft-DVD) la­den Sie vor al­lem si­cher­heits­re­le­van­te Up­dates her­un­ter. Sie stat­ten da­mit ei­nen frisch ein­ge­rich­te­ten Win­dows-PC mit den wich­tigs­ten Ak­tua­li­sie­run­gen aus, so­dass Sie oh­ne grö­ße­re Ri­si­ken ei­ne In­ter­net­ver­bin­dung her­stel­len kön­nen. Wie sich das Tool für die Be­reit­stel­lung von Up­dates im hei­mi­schen Netz­werk nut­zen lässt, ha­ben wir un­ter www.pcwelt.de/2094788. be­schrie­ben. Ei­nen et­was an­de­ren An­satz ver­folgt WHDown­loa­der (auf Heft-DVD). Hier la­den Sie über die Schalt­flä­che links oben im Fens­ter von der Com­mu­ni­ty ma­nu­ell ge­pfleg­te Up­date-Lis­ten her­un­ter. Die­se ent­hal­ten Down­load-Links für si­cher­heits­re­le­van­te und op­tio­na­le Win­dow­sUp­dates. Wäh­len Sie bei­spiels­wei­se „Win­dows 10-x64“, set­zen Sie auf der Re­gis­ter­kar­te „Down­loa­der“Häk­chen vor die ge­wünsch­ten Up­dates, und kli­cken Sie auf „Down­load“. Bei Win­dows 10 or­ga­ni­siert das Tool die Da­tei­en un­ter „\Up­dates\Windows10-x64\Ge­ne­ral“zur­zeit im Ord­ner „10240“für die im Ju­li 2015 er­schie­ne­ne Win­dows-10-Ver­si­on (Build 10.0.10240.16384) und im Ord­ner „10586“für die Ver­si­on vom No­vem­ber 2015 (Build 10.0.10586.0). Manch­mal gibt es Text­da­tei­en mit Up­date-Hin­wei­sen, et­wa „In­stall-KB 3106932-First.txt“. In die­sem Fall müs­sen Sie KB3106932 vor den an­de­ren Up­dates in­stal­lie­ren, sonst klappt die In­te­gra­ti­on nicht. Bei Wsus Of­f­line Up­date und WHDown­loa­der spielt es kei­ne Rol­le, un­ter wel­cher Win­dows- Ver­si­on und für wel­che Win­dows-Ver­si­on Sie Up­dates her­un­ter­la­den. Sie kön­nen bei­de Tools et­wa un­ter Win­dows 7 ver­wen­den und Up­dates für Win­dows 10 la­den. Noch mehr Up­dates lädt ein wei­te­res Tool her­un­ter: Get Wsus Content .NET (auf Hef­tDVD). Da es den Win­dows-Up­date-Di­enst ver­wen­det, kann es nur Up­dates für ein lau­fen­des Sys­tem er­mit­teln und la­den. Das kann der lo­ka­le Rech­ner, aber auch ein Rech­ner im Heim­netz sein. Die Ver­wen­dung des Tools ha­ben wir aus­führ­lich un­ter www.pcwelt.de/2088353 be­schrie­ben. Fit für neue Hard­ware: Win­dows 10 bringt als re­la­tiv neu­es Sys­tem Trei­ber für ei­nen Groß­teil der ak­tu­el­len Hard­ware mit. Es ist da­her zur­zeit re­la­tiv un­wahr­schein­lich, dass die In­stal­la­ti­on we­gen ei­nes feh­len­den SATAT­rei­bers fehl­schlägt. Auch im in­stal­lier­ten Sys­tem rich­tet Mi­cro­soft we­nigs­tens für Stan­dar­dHard­ware fast im­mer ei­nen pas­sen­den Trei­ber ein. Al­ler­dings han­delt es sich oft um Trei­ber mit re­du­zier­tem Funk­ti­ons­um­fang. Das ist bei Au­dio- oder WLAN-Ad­ap­tern meist kein Pro­blem. Gra­fik­kar­ten je­doch leis­ten mit den ab­ge­speck­ten Trei­bern we­ni­ger, als sie könn­ten, und bei Dru­ckern feh­len oft wich­ti­ge Op­tio­nen. Es ist da­her emp­feh­lens­wert, beim Her­stel­ler des PCs, der Haupt­pla­ti­ne oder des Ge­rä­tes nach voll­wer­ti­gen Trei­bern zu su­chen. Auf ein­fa­chem We­ge las­sen sich nur Trei­ber in die Image-Da­tei­en Boot.wim und In­stall.wim ein­bau­en, die mit Inf- und Sys-Da­tei­en ge­lie­fert wer­den. Se­t­up-Pa­ke­te die nur aus ei­ner EXEDa­tei eig­nen sich da­für nicht. Bei pas­sen­den Trei­bern fin­den Sie auf der Down­load-Sei­te des Hard­ware-Her­stel­lers in der Re­gel den Zu­satz „Pr­e­install dri­ver“. In­stal­la­ti­ons­pa­ke­te für Trei­ber las­sen sich je­doch – wie an­de­re Pro­gram­me auch – au­to­ma­tisch per Script in­stal­lie­ren (Punkt 6).

4. WIM-Da­tei­en mit Dism auf der Kom­man­do­zei­le be­ar­bei­ten

Das wich­tigs­te Tool, mit dem Sie WIM-Da­tei­en ver­wal­ten und be­ar­bei­ten kön­nen, heißt Dism (De­ploy­ment Image Ser­vicing and Ma­nage­ment). Es ist zwar stan­dard­mä­ßig in­stal­liert, Sie soll­ten aber im­mer die ak­tu­ells­te Ver­si­on aus dem zum Be­triebs­sys­tem pas­sen­den Win­dows ADK ver­wen­den (Win­dows As­sess­ment and De­ploy­ment Kit). Kli­cken Sie in PC-WELTWin­dows-Re­buil­der auf „Down­loads -> Tool­sDown­load“und dann auf „Win­dows 10 ADK in­stal­lie­ren“. Set­zen Sie im In­stal­la­ti­ons­as­sis­ten­ten min­des­tens Häk­chen vor „Be­reit­stel­lungs­tools“, „Win­dows-Vor­in­stal­la­ti­ons­um­ge­bung (Win­dows PE)“, „Ima­ge­er­stel­lungs- und Kon­fi­gu­ra­ti­ons­de­si­gner (ICD)“so­wie „Win­dows-Ea­sy-Trans­fer (USMT)“. Bei ei­nem 64-BitSys­tem er­folgt die In­stal­la­ti­on in den Ord­ner „C:\Pro­gram Fi­les (x86)\Win­dows Kits\10“, bei ei­nem 32-Bit-Sys­tem in „C:\Pro­gram Fi­les\Win­dows Kits\10“. Dism ist ein Kom­man­do­zei­len-Tool, das Sie mit ad­mi­nis­tra­ti­ven Rech­ten star­ten müs­sen. Da­zu drü­cken Sie die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Win-X und kli­cken im Me­nü auf „Ein­ga­be­auf­for­de­rung (Ad­mi­nis­tra­tor)“. Star­ten Sie es mit “C:\Pro­gram Fi­les (x86)\Win­dows Kits\10\As­sess­ment and De­ploy­ment Kit\De­ploy­ment Tools\amd64\ DISM\dism.exe” Das Tool gibt dann ei­ne Über­sicht der wich­tigs­ten Be­feh­le und Op­tio­nen aus. Für wei­te­re Ar­bei­ten mit Dism soll­ten Sie die er­for­der­li­chen Be­feh­le in ei­ne Batch-Da­tei schrei­ben. Das sorgt für mehr Kom­fort, und Tipp­feh­ler las­sen sich leich­ter kor­ri­gie­ren. Er­stel­len Sie ei­ne Text-Da­tei mit der En­dung „.bat“. Ver­wen­den Sie bei Ar­bei­ten mit Text­da­tei­en am bes­ten ei­ne leis­tungs­fä­hi­gen Edi­tor mit Syn­tax­her­vor­he­bung wie No­te­pad++. Spei­chern Sie die Batch-Da­tei bei­spiels­wei­se im Ord­ner „C:\ Win10“un­ter dem Na­men „Dism.bat“. Brin­gen Sie in der Da­tei fol­gen­de Be­fehls­zei­len un­ter: SET DISM=“C:\Pro­gram Fi­les (x86)\ Win­dows Kits\10\As­sess­ment and De­ploy­ment Kit\De­ploy­ment Tools\ amd64\DISM\dism.exe“%DISM% pau­se Mit der ers­ten Zei­le wei­sen Sie der Va­ria­blen „DISM“den Pfad zu Dism.exe zu. Sie kön­nen dann das Pro­gramm über „%DISM%“auf­ru­fen.

5. Up­dates und Trei­ber in WIM-Da­tei­en in­te­grie­ren

WIM-Da­tei­en las­sen sich nicht di­rekt be­ar­bei­ten. Sie müs­sen den In­halt zu­erst in ei­nen Pfad ein­hän­gen („moun­ten“). Er­stel­len Sie da­für die Ord­ner „C:\Tem­pMount\Mount“. Er­set­zen Sie in der Batch-Da­tei (Punkt 4) „%DISM%“durch fol­gen­de zwei Zei­len: %DISM% /Mount-Wim /WimFi­le:”C:\ Win10\Src\Sour­ces\In­stall.wim” / in­dex:1 /Mount­dir:”C:\Tem­pMount\ Mount” %DISM% /image:”C:\Tem­pMount\ Mount” /Add-Pa­cka­ge / Pa­cka­ge­path:”C:\Win10\Up­dates\ Windows10.0-KB3106932-x64.msu” In das Ver­zeich­nis „C:\Win10\Up­dates“ko­pie­ren Sie die Up­dates, die Sie in Punkt 3 her­un­ter­ge­la­den ha­ben. Pas­sen Sie die An­ga­ben hin­ter „/Pa­cka­ge­path:“für das Up­date an, dass Sie in­te­grie­ren möch­ten. Wie­der­ho­len Sie die zwei­te Zei­le für je­des wei­te­re Up­date-Pa­ket. Für ei­nen Trei­ber ver­wen­den Sie die Zei­le %DISM% /image:”C:\Tem­pMount\ Mount” /Add-Dri­ver /Dri­ver:”C:\ Win10\Trei­ber\my­dri­ver.INF” Pas­sen Sie den Pfad und Na­men der Inf-Da­tei für den Trei­ber an, den Sie in Punkt 3 her­un­ter­ge­la­den ha­ben. Wenn Sie ei­nen be­stimm­ten Trei­ber be­reits im In­stal­la­ti­ons­sys­tem be­nö­ti­gen, muss die­ser be­reits beim Start von der Se­t­up-DVD oder dem In­stal­la­ti­ons-Stick vor­han­den sein. Er­set­zen Sie in der Batch-Da­tei ein­fach In­stall.wim durch Boot.wim. Jetzt feh­len noch zwei Zei­len, über die Sie die Än­de­run­gen in der WIM-Da­tei spei­chern und den Mount-Punkt auf­räu­men. %DISM% /Un­mount-Wim / Mount­dir:”C:\Tem­pMount\Mount” / com­mit %DISM% /Cleanup-Wim Sie star­ten die Batch-Da­tei da­nach mit C:\ Win10\Dism.bat und er­zeu­gen dann aus dem Ver­zeich­nis „C:\Win10\Src“ei­ne neue In­stal­la­ti­ons-DVD – oder Sie ko­pie­ren die Da­tei­en auf ei­nen USB-Stick (Kas­ten auf die­ser Sei­te).

6. Mit der Mi­cro­soft De­ploy­ment Work­bench ar­bei­ten

Dism reicht für ein­fa­che An­pas­sun­gen des Win­dows-Ab­bilds aus, für kom­ple­xe­re Auf­ga­ben fehlt je­doch der Kom­fort. Das Tool De­ploy­ment Work­bench aus dem Mi­cro­soft De­ploy­ment Tool­kit 2013 bie­tet mehr Funk­tio­nen. Es kommt bei­spiels­wei­se zum Ein­satz, wenn in ei­nem Un­ter­neh­men die Win­dows-In­stal­la­ti­on in­klu­si­ve An­wen­dun­gen für die ein­zel­nen Ar­beits­plät­ze vor­be­rei­tet und ver­teilt wer­den soll. Aber es leis­tet auch für pri­va­te Nut­zer gu­te Di­ens­te. Der Nach­teil ist die kom­pli­zier­te Kon­fi­gu­ra­ti­on im Tool, die Sie aber nur ein­mal vor­neh­men und spä­ter nur noch ab und zu an­pas­sen müs­sen. Wenn noch nicht ge­sche­hen, in­stal­lie­ren Sie zu­erst das Win­dows 10 ADK (Punkt 4). La­den Sie das Mi­cro­soft De­ploy­ment Tool­kit 2013 über www.pcwelt.de/j6LeWT her­un­ter, und in­stal­lie­ren Sie es. Star­ten Sie dann das Pro­gramm De­ploy­ment Work­bench. Schritt 1: Kli­cken Sie mit der rech­ten Maus­tas­te auf „De­ploy­ment Sha­res“, und wäh­len Sie im Me­nü „New De­ploy­ment Sha­re“. Fol­gen Sie den An­wei­sun­gen des As­sis­ten­ten. Da­bei ge­ben Sie ein Ver­zeich­nis an, über das die Win­dows-In­stal­la­ti­on er­fol­gen soll. Vor­ga­be ist „C:\ De­ploy­men­tSha­re“. Den Frei­ga­be­na­men („Sha­re na­me“) än­dern Sie von „De­ploy­men­tSha­re$“auf „De­ploy­men­tSha­re“. Schritt 2: Klap­pen Sie den Baum un­ter „MDT De­ploy­ment Sha­re“auf, und wäh­len Sie im Kon­text­me­nü von „Ope­ra­ting Sys­tem“den Ein­trag „Im­port Ope­ra­ting Sys­tem“. Bei „OS Ty­pe“be­las­sen Sie die Op­ti­on „Full set of Sour­ce fi­les“. Un­ter „Sour­ce di­rec­to­ry“ge­ben Sie den Pfad an, in dem die Win­dows-In­stal­la­ti­ons­da­tei­en lie­gen, bei­spiels­wei­se „C:\Win10\Src“. Schritt 3: Über die Kon­text­me­nüs von „Pa­cka­ges“und „Out-of-Box Dri­vers“las­sen sich Win­dows Up­date-Pa­ke­te und Trei­ber hin­zu­fü­gen. Sie ge­ben da­bei je­weils die Ver­zeich­nis­se an, in de­nen die Up­date-Da­tei­en be­zie­hungs­wei­se Trei­ber­da­tei­en lie­gen. Es emp­fiehlt sich, hier über „New Fol­der“Ord­ner zu er­stel­len und die Pa­ke­te da­rin zu or­ga­ni­sie­ren. Da­durch ist es spä­ter mög­lich, ge­zielt Ord­ner für un­ter­schied­li­che PCs aus­zu­wäh­len. Schritt 4: Über den Kon­text­me­nü­punkt „New Task Se­quence“von „Task Se­quen­ces“er­stel­len Sie die Auf­ga­ben, die bei der Sys­tem­in­stal­la­ti­on durch­ge­führt wer­den. Ver­ge­ben Sie im As­sis­ten­ten ei­ne ein­deu­ti­ge „Task se­quence ID“und ei­nen aus­sa­ge­kräf­ti­ge Be­zeich­nung, bei­spiels­wei­se „In­stal­la­ti­on Win­dows 10 Ho­me x64“. Bei „Select Tem­pla­te“wäh­len Sie „Standard Cli­ent Task Se­quence“und da­nach das Sys­tem, das Sie in Schritt 2 an­ge­legt ha­ben. Ei­nen Pro­dukt­schlüs­sel ge­ben Sie nicht ein, aber Sie le­gen ein Pass­wort für den Ad­mi­nis­tra­tor fest. Schritt 5: Über „Ap­p­li­ca­ti­ons -> New Ap­p­li­ca­ti­on“bin­den Sie Pro­gram­me in das Sys­tem ein. Be­las­sen Sie die Op­ti­on „Ap­p­li­ca­ti­on with sour­ce fi­le“und fül­len Sie auf den wei­te­ren Sei­ten die er­for­der­li­chen Fel­der aus. Die­se sind mit ei­nem ro­ten Aus­ru­fungs­zei­chen ge­kenn­zeich­net. Un­ter „Sour­ce di­rec­to­ry“ge­ben Sie den Pfad an, in dem ein In­stal­la­ti­ons­pa­ket liegt, und bei „Com­mand li­ne“tip­pen Sie die Be­feh­le für die un­be­auf­sich­tig­te In­stal­la­ti­on ein. Bei­spiels­wei­se für 7-Zip ver­wen­den Sie die Zei­le msi­e­xec.exe /i „7z920-x64.msi“/

qn /no­re­start Die pas­sen­den Pa­ra­me­ter sind bei je­der An­wen­dung un­ter­schied­lich. Über ei­ne Re­cher­che im In­ter­net mit Such­be­grif­fen wie „Pro­gramm­na­me si­lent in­stall“oder „un­at­tend“fin­den Sie die rich­ti­gen Op­tio­nen her­aus. Nach die­sem Prin­zip las­sen sich be­lie­bi­ge Pro­gram- me und auch Trei­ber in­stal­lie­ren. Soll­ten meh­re­re Ak­tio­nen er­for­der­lich sein, hilft ei­ne Batch-Da­tei wei­ter. Die „Com­mand li­ne“da­für folgt dem Mus­ter cmd.exe /c MeinBatch.cmd Schritt 6: Wäh­len Sie im Kon­text­me­nü von „Ad­van­ced Con­fi­gu­ra­ti­on -> Me­dia“den Ein­trag „New Me­dia“. Un­ter „Me­dia path“ge­ben Sie ei­nen Ord­ner an, in dem Sie die an­ge­pass­ten Win­dows-In­stal­la­ti­ons­da­tei­en spei­chern wol­len, bei­spiels­wei­se „C:\MDT-Me­dia“. Bei „Selec­tion pro­fi­le“be­las­sen Sie die Ein­stel­lung „Ever­y­thing“. Die­se be­rück­sich­tigt al­le bis­her an­ge­leg­ten Kon­fi­gu­ra­tio­nen. Bei Be­darf kön­nen Sie spä­ter über den Kon­text­me­nü­punkt „New Selec­tion Pro­fi­le“von „Ad­van­ced Con­fi­gu­ra­ti­on -> Selec­tion Pro­files“neue Pro­fi­le er­stel­len und da­rin nicht be­nö­tig­te Ord­ner ab­wäh­len. Schritt 7: Kli­cken Sie „MDT De­ploy­ment Sha­re“mit der rech­ten Maus­tas­te an, und wäh­len Sie „Up­date De­ploy­ment Sha­re“. Über­neh­men Sie im As­sis­ten­ten al­le Stan­dard­ein­stel­lun­gen. Ge­hen Sie auf „Ad­van­ced Con­fi­gu­ra­ti­on -> Me­dia“, kli­cken Sie das in Schritt 6 er­stell­te Me­di­um „Me­dia001“an, und kli­cken Sie im rech­ten Be­reich des Fens­ters auf „Up­date Me­dia Content“. Als Er­geb­nis er­hal­ten Sie das ISO ei­ner Win­dows-In­stal­la­ti­ons-DVD mit Up­dates, Trei­bern und An­wen­dun­gen im Ord­ner „C:\MDTMe­dia“.

7. Fein-Tu­ning für die Mi­cro­soft De­ploy­ment Work­bench

Die Win­dows Neu-In­stal­la­ti­on von der in Punkt 6 er­stel­len DVD un­ter­schei­det sich von der Ih­nen bis­her be­kann­ten In­stal­la­ti­on. Der In­stal­la­ti­ons­as­sis­tent des De­ploy­ment Tool­kits („Win­dows De­ploy­ment Wi­zard“) fragt ei­ni­ge zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen ab. Sie wäh­len bei­spiels­wei­se, wel­che An­wen­dun­gen Sie in­s­tal-

lie­ren möch­ten, und Sie le­gen den Com­pu­ter­na­men und das Ad­min-Pass­wort fest. Die Ein­ga­ben im As­sis­ten­ten las­sen sich bei Be­darf kom­plett au­to­ma­ti­sie­ren. Wäh­len Sie da­zu „Ei­gen­schaf­ten“im Kon­text­me­nü des in Punkt 6, Schritt 6 er­stell­ten Me­di­ums, und ge­hen Sie auf die Re­gis­ter­kar­te „Ru­les“. In den Ab­schnitt „[De­fault]“fü­gen Sie Va­ria­blen wie „UserLo­ca­le=de-de“„UILan­gua­ge=de-de“und „Key­boar­dLo­ca­le=de-de;0407:00000407“ein. Die­se In­for­ma­tio­nen fragt der Win­dows De­ploy­ment Wi­zard dann nicht mehr ab. Ei­ne Über­sicht mit al­len mög­li­chen Va­ria­blen und Bei­spie­len da­zu fin­den Sie un­ter www.pcwelt. de/r9gxXt. Up­grade statt Neu­in­stal­la­ti­on: Mit­hil­fe der De­ploy­ment Work­bench kön­nen Sie auch ein Up­grade et­wa für Win­dows-7- oder -8-PCs er­stel­len. Ein Up­grade von Win­dows 10 auf ei­nen neu­en Win­dows-10-Build ist eben­falls mög­lich (In­place-Up­grade). Er­stel­len Sie da­zu wie in Punkt 6 be­schrie­ben ei­nen neu­en De­ploy­ment Sha­re, wäh­len Sie bei Schritt 4 un­ter „Select Tem­pla­te“dies­mal aber den Ein­trag „Standard Cli­ent Up­grade Task Se­quence“. Die Einträge et­wa un­ter „Ap­p­li­ca­ti­ons“oder „Pa­cka­ges“kön­nen Sie über das Kon­text­me­nü ko­pie­ren und in den neu­en De­ploy­ment Sha­re ein­fü­gen. Ein Me­di­um müs­sen Sie nicht er­stel­len, weil das Up­grade vom lau­fen­den Sys­tem aus über die Netz­werk­frei­ga­be er­fol­gen kann. Sie müs­sen vor­her noch den Zu­griff auf die Netz­werk­frei­ga­be er­lau­ben. Kli­cken Sie für un­ser Bei­spiel den Ord­ner „C:\De­ploy­men­tSha­re“mit der rech­ten Maus­tas­te an, wäh­len Sie „Ei­gen­schaf­ten“, ge­hen Sie auf die Re­gis­ter­kar­te „Frei­ga­be“, und kli­cken Sie auf „Er­wei­ter­te Frei­ga­be“. Fü­gen Sie nach ei­nem Klick auf „Be­rech­ti­gun­gen“und „Hin­zu­fü­gen“ei­nen Be­nut­zer hin­zu, der zur Grup­pe „Ad­mi­nis­tra­to­ren“ge­hört, und ge­wäh­ren Sie ihm „Voll­zu­griff“. Öff­nen Sie den Ord­ner „C:\De­ploy­men­tSha­re“per Dop­pel­klick. Kli­cken Sie auf „Fort­set­zen“, um die Be­nut­zer­rech­te für den Zu­griff zu än­dern. Im Sys­tem, das Sie up­graden wol­len, füh­ren Sie in ei­ner Ein­ga­be­auf­for­de­rung mit Ad­min­rech­ten fol­gen­de drei Be­fehls­zei­len aus: net use Z: \\Ser­ver\De­ploy­ment

Sha­re Z: cscript.exe Scripts\Li­teTouch.vbs Ge­ben Sie da­bei die An­meldein­for­ma­tio­nen für den Be­nut­zer ein, den Sie bei der Frei­ga­be kon­fi­gu­riert ha­ben. Fol­gen Sie da­nach den wei­te­ren An­wei­sun­gen des As­sis­ten­ten. Das Sys­tem wird nun mit der neu­en Win­dow­sVer­si­on in­klu­si­ve Up­dates und An­wen­dun­gen ak­tua­li­siert.

8. In­stal­la­ti­on über das Netz­werk per PXE

Statt über DVD oder USB-Stick las­sen sich PCs im Netz­werk auch über PXE (Pre­boot Exe­cu­ti­on En­vi­ron­ment) neu in­stal­lie­ren. Der Vor­teil: Sie kön­nen Win­dows-Ab­bil­der auf ei­nem Rech­ner zen­tral an­bie­ten und müs­sen nicht erst um­ständ­lich In­stal­la­ti­ons­me­di­en er­stel­len. Für PXE be­nö­ti­gen Sie ei­nen TFTP-Ser­ver. Auf Heft-DVD fin­den Sie da­für das Pro­gramm Ser­va. Die Non-Sup­por­ter-Ver­si­on ist kos­ten­los, zeigt aber beim Start für ei­ni­ge Se­kun­den ei­nen War­te­bild­schirm, be­en­det sich nach fünf­zig Mi­nu­ten au­to­ma­tisch und er­laubt ma­xi­mal sie­ben Einträge im Boot­me­nü. Für die pri­va­te Nut­zung ist das je­doch mehr als aus­rei­chend. Bei der Sup­por­ter-Ver­si­on für 27 Euro gibt es kei­ne Ein­schrän­kun­gen. Sie be­nö­ti­gen ein Ver­zeich­nis, das die In­stal­la­ti­ons­da­tei­en auf­neh­men kann, bei­spiels­wei­se „C:\TFTP“. Star­ten Sie Ser­va, und ge­hen Sie auf die Re­gis­ter­kar­te „TFTP“. Set­zen Sie ein Häk­chen vor „TFTP Ser­ver“, und ge­ben Sie un­ter „TFTP Ser­ver root di­rec­to­ry“über „Brow­se“das Ver­zeich­nis „C:\TFTP“an. Auf der Re­gis­ter­kar­te „DHCP“set­zen Sie ein Häk­chen vor „proxyDHCP“und „BINL“. Kli­cken Sie auf „OK“, um die Ein­stel­lun­gen zu über­neh­men, und be­en­den Sie das Pro­gramm. Ko­pie­ren Sie den In­halt ei­ner oder meh­re­rer Win­dows-In­stal­la­ti­ons-DVDs je­weils in ein ei­ge­nes Ver­zeich­nis un­ter­halb von „C:\TFTP\ WIA_WDS“. Wenn Sie die De­ploy­ment Work­bench ge­nutzt ha­ben (Punkt 6), müs­sen Sie den In­halt des Ord­ners un­ter „Ope­ra­ting Sys­tems“aus dem „Me­dia path“ver­wen­den (Punkt 6, Schritt 6). Sonst er­kennt Ser­va hier kein Be­triebs­sys­tem. Op­ti­mal ist das nicht, aber mit der kos­ten­lo­sen Ver­si­on ist nichts an­de­res mög­lich. Wenn Sie die Sup­por­ter-Ver­si­on er­wor­ben ha­ben, ko­pie­ren Sie statt­des­sen die Da­tei­en „C:\ De­ploy­men­tSha­re\Boot\Li­teTouchPE_x64. wim“und „C:\De­ploy­men­tSha­re2\Boot\x64\ Boot\boot.sdi“. Dann star­tet das Sys­tem mit dem Win­dows De­ploy­ment Wi­zard, und Ih­nen ste­hen al­le Funk­tio­nen zur Ver­fü­gung. Rich­ten Sie über das Kon­text­me­nü „Ei­gen­schaf­ten“von „C:\TFTP\WIA_WDS“auf der Re­gis­ter­kar­te „Frei­ga­be“ei­ne Frei­ga­be mit dem Na­men „WIA_WDS_SHARE“ein. Star­ten Sie Ser­va neu. Das Pro­gramm er­kennt die neu­en Da­tei­en und rich­tet au­to­ma­tisch die nö­ti­gen Me­nüein­trä­ge ein. Sie müs­sen jetzt nur noch ei­nen PC über PXE boo­ten. Da­zu stel­len Sie die Boot-Rei­hen­fol­ge im Bios um. Sie se­hen dann ein Me­nü, über das Sie das ge­wünsch­te Sys­tem für die In­stal­la­ti­on aus­wäh­len.

In­stal­la­ti­ons­ab­bil­der um­wan­deln: ESD File­con­ver­ter zeigt In­for­ma­tio­nen zur WIM-Da­tei an und kann die Da­tei bei Be­darf neu kom­pri­mie­ren.

Win­dows 10 her­un­ter­la­den: Im Tool zur Me­die­n­er­stel­lung kön­nen Sie Spra­che, Edi­ti­on und Platt­form aus­wäh­len. Das Tool lädt dann die pas­sen­de ISO-Da­tei her­un­ter.

Win­dows-Up­dates: Mit Wsus Of­f­line Up­date la­den Sie vor al­lem Si­cher­heits-Up­dates für Win­dows her­un­ter, die Sie di­rekt nach ei­ner Neu­in­stal­la­ti­on in­stal­lie­ren.

WHDown­loa­der: Das Tool er­hält die Down­load-Links aus ma­nu­ell er­stell­ten Lis­ten und kann da­her die meis­ten wich­ti­gen Win­dows-Up­dates her­un­ter­la­den.

Image-Ver­wal­tung: Das Tool Dism bie­tet Funk­tio­nen, mit de­nen sich WIMDa­tei­en moun­ten so­wie Up­date-Pa­ke­te und Trei­ber ein­bau­en las­sen.

An­wen­dun­gen ein­bau­en: In der De­ploy­ment Work­bench kon­fi­gu­rie­ren Sie über „New Ap­p­li­ca­ti­on“Pro­gram­me, die sich au­to­ma­tisch in­stal­lie­ren las­sen.

Win­dows ak­tua­li­sie­ren: Die Vor­la­ge „Standard Cli­ent Up­grade Task Se­quence“kon­fi­gu­riert die De­ploy­ment-Frei­ga­be für das Up­grade von PCs über das Netz­werk.

Neu­in­stal­la­ti­on übers Netz: Mit Ser­va stel­len Sie ei­nen TFTP-Ser­ver be­reit, von dem Sie die Win­dows-In­stal­la­ti­ons­da­tei­en per PXE la­den.

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