Win­dows-Fi­re­wall: Neue Re­gel an­le­gen

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Um ei­nem Pro­gramm zu ge­stat­ten, ein­ge­hen­de Da­ten­pa­ke­te zu emp­fan­gen, öff­nen Sie die Win­dows-Fi­re­wall mit er­wei­ter­ter Si­cher­heit und kli­cken Sie in der lin­ken Rand­spal­te auf den Ein­trag „Ein­ge­hen­de Re­geln“. In der rech­ten Rand­spal­te wäh­len Sie im Be­reich „Ak­tio­nen“den Be­fehl „Neue Re­gel“, um den Dia­log „As­sis­tent für neue ein­ge­hen­de Re­gel“zu öff­nen. Ih­re ers­te Auf­ga­be be­steht da­rin, dem leicht ver­ständ­li­chen As­sis­ten­ten mit­zu­tei­len, wel­chen Re­gel­typ Sie de­fi­nie­ren wol­len. Zur Aus­wahl ste­hen „Pro­gramm“, „Port“, „Vor­de­fi­niert“und „Be­nut­zer­de­fi­niert“. Pro­gramm: Mit die­sem Re­gel­typ kön­nen Sie den Da­ten­ver­kehr ei­ner be­stimm­ten An­wen­dung oder ei­nes Di­ens­tes zu­las­sen. Sie kön­nen das Pro­gramm an­hand des Pro­gramm­pfads und des Na­mens der aus­führ­ba­ren Da­tei iden­ti­fi­zie­ren. Port: Da­mit las­sen Sie den Da­ten­ver­kehr für ei­ne be­stimm­te TCPo­der UDP-Port­num­mer oder ei­nen vor­ge­ge­be­nen Be­reich von Port­num­mern zu. Vor­de­fi­niert: Win­dows 10 um­fasst ei­ne gan­ze Rei­he vor­ge­fer­tig­ter Re­geln, die Sie ak­ti­vie­ren kön­nen, um häu­fig ver­wen­de­te Win­dow­sFunk­tio­nen zu­zu­las­sen, bei­spiels­wei­se „Da­tei- und Dru­cker­frei­ga­be“, „Re­mo­te­un­ter­stüt­zung“und „Wi-Fi Di­rect-Netz­wer­kerken­nung“. Be­nut­zer­de­fi­niert: Die­se Op­ti­on er­mög­licht ver­sier­ten An­wen­dern das Er­stel­len ei­ge­ner Re­geln, die sie mit­hil­fe der an­de­ren Re­gel­ty­pen mög­li­cher­wei­se nicht rea­li­sie­ren kön­nen. Sie ent­schei­den sich für „Port“und kli­cken auf „Wei­ter“. Nun will der As­sis­tent wis­sen, wel­ches Pro­to­koll zum Ein­satz kommt. Sind Sie sich nicht ganz si­cher, hilft meist ein Be­such auf der Home­page des Soft­ware-Her­stel­lers. In die­sem Bei­spiel ge­hen wir da­von aus, dass es sich um ei­ne Voice-over-IP-An­wen­dung han­delt, de­ren Da­ten­pa­ke­te am UDP-Port 5060 an­kom­men. Sie mar­kie­ren al­so die Op­ti­on „UDP“und tip­pen bei „Be­stimm­te lo­ka­le Ports“„5060“ein. Nutzt ein Pro­gramm meh­re­re Ports, kön­nen Sie die ein­zel­nen Port­num­mern durch Kom­ma­ta tren­nen oder ei­ne be­stimm­te Port-Ran­ge, et­wa „50605090“ein­ge­ben. Nach ei­nem Klick auf die Schalt­flä­che „Wei­ter“le­gen Sie fest, was er­laubt ist. In die­sem Bei­spiel, so­wie in den meis­ten an­de­ren Fäl­len, ent­schei­den Sie sich für „Ver­bin­dung zu­las­sen“, da­mit das aus­ge­wähl­te Pro­gramm die über den von Ih­nen be­stimm­ten Port an­kom­men­den Da­ten emp­fan­gen und wei­ter­ver­ar­bei­ten kann. Ab­schlie­ßend will der As­sis­tent wis­sen, für wel­che der drei Netz­werk­ty­pen die neue Re­gel gel­ten soll. Im Nor­mal­fall ent­schei­den Sie sich hier für die Op­ti­on „Privat“und ent­fer­nen die Häk­chen bei den bei­den an­de­ren Pro­fi­len. Ih­re letz­te Auf­ga­be be­steht da­rin, der neu­en Re­gel ei­ne aus­sa­ge­kräf­ti­ge Be­zeich­nung zu ver­pas­sen und den Dia­log mit ei­nem Klick auf den But­ton „Fer­tig stel­len“zu schlie­ßen.

Bei der ma­nu­el­len Ein­rich­tung ei­ner Fi­re­wall-Re­gel wer­den Sie von ei­nem Schritt­für-Schritt-As­sis­ten­ten un­ter­stützt, was die Ar­beit ver­ein­facht.

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