Durch­blick bei Gü­te­sie­geln

Le­sen Sie, wel­che Pro­dukt­sie­gel sinn­voll sind und wel­che Sie ge­trost ver­nach­läs­si­gen kön­nen

PC-WELT - - Inhalt - VON INES WALKE- CHOMJAKOV

GE­RA­DE BEI COMPUTERPRODUKTEN gibt es Prüf­zei­chen oh­ne En­de. Sind die­se je­doch ge­setz­lich vor­ge­ge­ben oder nur ver­trau­ens­un­wür­di­ge Ver­kaufs­be­schleu­ni­ger? Hin­ter man­chen Sym­bo­len und kryp­ti­schen Zei­chen ste­hen ech­te Test­ver­fah­ren. Bei an­de­ren Sie­geln ver­spricht aus­schließ­lich der Her­stel­ler selbst, dass das Pro­dukt be­stimm­te Nor­men ein­hält. Fest steht, dass in Deutsch­land le­dig­lich die CE-Kenn­zeich­nung­ge­ne­rell­ver­pflich­tend­ist.Ei­ne wei­te­re staat­li­che Vor­ga­be gibt es nicht, um ein Pro­dukt auf sei­ne Si­cher­heit, Ver­wen­dungs­taug­lich­keit oder Ver­träg­lich­keit zu prü­fen, be­vor es in den Re­ga­len der Lä­den lan­det. Um­so mehr hilft es, wenn Sie sich mit den Gü­te­sie­geln aus­ken­nen. Der Rat­ge­ber un­ter­sucht gän­gi­ge Zei­chen auf IT­Pro­duk­ten und er­klärt, was die­se be­deu­ten und ob sie wich­tig sind für Ih­re Kauf­ent­schei­dung. Denn selbst bei frei­wil­li­gen­Prüf­zei­chen­fin­den­sich­durch­aus­Sie­gel,auf die Sie ach­ten soll­ten.

Un­be­dingt not­wen­di­ge und gän­gi­ge Sie­gel CE

Die bei­den Buch­sta­ben ste­hen für „Com­mu­n­au­té Eu­ro­péen­ne“– eu­ro­päi­sche Ge­mein­schaft. Die­se Kenn­zeich­nung ist in Eu­ro­pa für elek­tri­sche Ge­rä­te zwin­gend vor­ge­schrie­ben. Sie ist kein Prüf­zei­chen, son­dern ei­ne Selbst­er­klä­rung des Her­stel­lers, dass das Pro­dukt die eu­ro­päi­schen Richt­li­ni­en und Ver­ord­nun­gen ein­hält. CE ist ei­ne Vor­aus­set­zung, um ein Pro­dukt hier­zu­lan­de über­haupt auf den Markt brin­gen zu kön­nen. Vor­teil: Das CE­Zei­chen ist qua­si der EU­Rei­se­pass für ein Pro­dukt. Nach­teil: Es han­delt sich um ei­ne Selbst­er­klä­ rung des Her­stel­lers. Für den Ver­brau­cher ist we­nig trans­pa­rent, wel­che eu­ro­päi­schen Richt­li­ni­en da­mit tat­säch­lich ab­ge­deckt sind.

GS

Um das Sie­gel „Ge­prüf­te Si­cher­heit“zu er­hal­ten, durch­läuft ein Pro­dukt ein frei­wil­li­ges Ver­fah­ren. Ob­wohl das Zei­chen ur­sprüng­lich rein auf Deutsch­land be­grenzt war,­fin­det­es­über­die­Lan­des­gren­zen­hin­we­gBe­ach­tung. Ei­ne GS­Prü­fung be­sagt, dass ein Pro­dukt den An­for­de­run­gen des Pa­ra­gra­phen 21 des Pro­dukts ich er heits ge­set­zes( Pro­dSG) ent­spricht. Ge­nau­er: Das Pro­dukt er­füllt DINNor­men, eu­ro­päi­sche Vor­ga­ben und all­ge­mein an­er­kann­te Re­geln der Tech­nik. Um das Sie­gel zu be­kom­men, muss ein Her­stel­ler das Pro­dukt un­ab­hän­gig über­prü­fen las­sen – wie zum Bei­spiel vom TÜV Rhein­land. Die Prü­fung um­fasst hier­bei ne­ben dem Pro­dukt auchKon­troll maß­nah­men der Fer­ti­gungs­stät­te wie bei­spiels­wei­se jähr­li­che In­spek­tio­nen, um si­cher­zu­stel­len, dass die Se­ri­en­fer­ti­gung tat­säch­lich auf dem tes­tier­ten Ni­veau funk­tio­niert.

„Die rich­ti­gen Sie­gel ma­chen ein IT-Pro­dukt ver­trau­ens­wür­dig, nicht ih­re schie­re Men­ge.“

Vor­teil: Das­GS-Sie­gel­darf­nur­von­zer­ti­fi­zier­ten Prüf­stel­len (GS­Stel­len) ver­lie­hen wer­den. Wenn sich et­was am Pro­dukt än­dert, muss der Her­stel­ler die GS­Stel­le in­for­mie­ren. Es ist nicht nur auf Elek­tro­nik, son­dern auch auf Fit­ness­ge­rä­ten, Spiel­zeug, Fahr­rä­dern, Kü­chen­ge­rä­ten oder­tech­ni­schen­Ar­beits­mit­teln­zu­fin­den. Nach­teil: Die Prü­fung ist frei­wil­lig.

Wi-Fi Cer­ti­fied

Das Sie­gel ver­spricht, dass das Ge­rät mit­tels WLAN­Draht­los­ver­bin­dung mit an­de­ren ge­prüf­ten Pro­duk­ten zu­sam­men­ar­bei­ten kann, oh­ne die Si­cher­heit zu ver­nach­läs­si­gen. Um das Sie­gel nut­zen zu kön­nen, durch­lau­fen die Ge­rä­te Tests bei un­ab­hän­gi­gen La­bo­ren.­Zer­ti­fi­zier­te­Ge­rä­te­sind­an­wen­der­freund­lich und zu­ver­läs­sig. Die­ses Sie­gel kön­nen au­ßer IT­Pro­duk­ten auch Ge­rä­te für IoT (In­ter­net of Things) oder den Haus­halt tra­gen. Vor­teil: Der An­wen­der er­kennt schon auf den ers­ten Blick, dass ein Ge­rät auf sei­ne WLANKom­pa­ti­bi­li­tät hin ge­prüft ist. Nach­teil: Die Wi­Fi Al­li­an­ce (WFA), die für die Ver­ga­be des Sie­gels ver­ant­wort­lich ist, ver­wirrt die Ge­rä­te­her­stel­ler der­zeit mit im­mer neu­en Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­gram­men­und­über­has­tet­ver­ab­schie­de­ten Nor­men. Die Fol­ge: Ge­rä­te­an­bie­ter­ver­zich­ten­oft­auf­ei­ne­Zer­ti­fi­zie­rung­–zum Nach­teil für den Ver­brau­cher.

Ech­te Prüf­sie­gel mit ho­hem An­spruch VDE

Das Sie­gel des Ver­ban­des der Elek­tro­tech­nik, Elek­tro­nik und In­for­ma­ti­ons­tech­nik­be­fin­det­sich­auf­Pro­duk­ten aus den Be­rei­chen In­for­ma­ti­ons­tech­nik, Smart Ho­me, In­dus­trie 4.0, je­doch auch auf Haus­halts­ge­rä­ten oder Con­su­mer Elec­tro­nics. Es be­schei­nigt ei­nem Pro­dukt, dass es mit na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Nor­men und Si­cher­heits­stan­dards über­ein­stimmt, die über dem Pro­dukt­si­cher­heits­ge­setz des GS­Sie­gels lie­gen kön­nen. Die Grund­la­gen des je­wei­li­gen Tests legt der Ver­band fest. Sie um­fas­sen elek­tri­sche so­wie me­cha­ni­sche Tests ge­nau­so wie ther­mi­sche, to­xi­sche und ra­dio­lo­gi­sche Un­ter­su­chun­gen.­Die­Gül­tig­keits­dau­er­des­Zer­ti­fi­kats­ legt der VDE für je­des Pro­dukt in­di­vi­du­ell fest. Vor­teil: VDE­Tests um­fas­sen nicht nur das Pro­dukt, son­dern auch des­sen An­fer­ti­gung. Das Zer­ti­fi­kat­kann­vom­Ver­band­ent­zo­gen­wer­den,wenn nach­träg­lich Män­gel fest­ge­stellt wer­den. Nach­teil: Ge­prüf­te Pro­duk­te sind schwer auf­zu­fin­den,­weil­die­On­li­ne­su­che­des­Ver­bands,zu der Sie per www.pcwelt.de/0giAwS kom­men, ei­ne Re­fe­renz­num­mer ver­langt.

TCO

Vor al­lem auf Mo­ni­to­ren se­hen Sie­das­Sie­gel­sehr­oft.­Es­fin­det­sich auch bei Dru­ckern, Note­books, Ta­blets, PCs, Pro­jek­to­ren und Head­sets. Das Sie­gel ver­deut­licht die er­go­no­mi­sche Qua­li­tät von Ge­gen­stän­den, die im Bü­ro zum Ein­satz kom­men. Der Dach­ver­band der schwe­di­schen An­ge­stell­ten­und Be­am­ten­ge­werk­schaft ver­gibt die­ses Zer­ti­fi­kat.­Sei­ne­aus­dem­Schwe­di­schen­stam­men­de Be­zeich­nung sorgt des­halb auch für das Kür­zel („Tjäns­te­män­nens Cen­tral­or­ga­ni­sa­ti­on“). Die Jah­res­zahl hin­ter TCO steht für die Fas­sung und ver­deut­licht, für wel­che Pro­dukt­ka­te­go­ri­en das Sie­gel gilt: TCO 95 et­wa stand für die Strah­len­mes­sung und Über­prü­fung von Ka­tho­den­strahl­mo­ni­to­ren und ist mitt­ler­wei­le ab­ge­schafft.­TCO­01­gilt­aus­schließ­lich­für­Mo­bil­te­le­fo­ne, TCO 04 le­dig­lich für Bü­ro­mö­bel. Bei TCO kön­nen un­ter­schied­li­che Fas­sun­gen gleich­zei­tig gel­ten, da sie teil­wei­se auf­ein­an­der auf­bau­en. So be­inhal­tet TCO 99 die Grenz­wer­te von TCO 95 für elek­tri­sche und ma­gne­ti­sche Fel­der und setzt gleich­zei­tig neue Kri­te­ri­en fest – et­wa für das Flim­mern bei Mo­ni­to­ren, je­doch auch für Grenz­wer­te zu Staub­und Ozo­n­emis­sio­nen­von­Dru­ckern.­TCO­03­und­06­zer­ti­fi­zie­ren nur Bild­schir­me. Kle­ben bei­de Sie­gel auf dem Rah­men, er­füllt der Schirm er­go­no­mi­sche Vor­ga­ben wie das Nei­gen und ist zur Wie­der­ga­be von Be­wegt­bil­dern auf­grund kur­zer Bild­auf­bau­zei­ten ge­eig­net. Dar­über hin­aus er­füllt das Dis­play die Vor­ga­ben zu Bild­qua­li­tät, Farb­wie­der­ga­be und Ener­gie­ver­brauch. Vor­teil: Das La­bel ist in­ter­na­tio­nal an­er­kannt und trägt zur öko­lo­gi­schen so­wie so­zia­len Ver­bes­se­rung bei der Her­stel­lung, dem Ge­brauch und der Ent­sor­gung von IT­Pro­duk­ten bei. Un­ab­hän­gi­ge Stel­len wir­ken bei den Prüf­kri­te­ri­en mit. Ver­stößt ein La­bel­neh­mer ge­gen die Kri­te­ri­en, muss er mit Sank­tio­nen rech­nen. Nach­teil: Mit­Aus­nah­me­von­Mo­ni­to­ren­fin­det­sich das Sie­gel in Deutsch­land sel­ten.

Gü­te­sie­gel für die grü­ne Kauf­ent­schei­dung Blau­er En­gel

Das Um­welt­zei­chen des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Um­welt, Na­tur­schutz, Bau­und Re­ak­tor­si­cher­heit gibt es seit 1978. Es wird von der Ju­ry Um­welt­zei­chen ver­lie­hen und steht für die Be­trach­tung der ge­sam­ten Le­bens­zeit ei­nes Pro­duk­tes – von der Pro­duk­ti­on über den Ge­brauch bis zur Ent­sor­gung. Die fach­li­chen Kri­te­ri­en der Ver­ga­be­grund­la­gen ent­wi­ckelt da­bei das Um­welt­bun­des­amt. Als Zei­chen­ver­ga­be­stel­le fun­giert die RAL Gm­bH, die den ge­sam­ten

Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­zess­be­glei­tet. ­„ Der­Blau­eEn­gel“be­geg­net uns nicht nur im Com­pu­ter­be­reich, son­dern auch bei Pro­duk­ten für Haus­halt, Gar­ten, Bü­ro und Bau. Mit RAL­UZ sind die Ver­ga­be­grund­la­gen ge­kenn­zeich­net. Dass so­gar meh­re­re Ka­ta­lo­ge zum Ein­satz kom­men, zei­gen die „Bü­ro­ge­rä­te mit Druck­funk­ti­on“, für die so­wohl die RAL­UZ 171 als auch RAL­UZ 205 als Ba­sis die­nen. Am Sie­gel selbst er­ken­nen Sie je­doch nicht, wel­cher Re­gel­ka­ta­log ge­nau als Ba­sis für das Um­welt­zei­chen ge­dient hat. Si­cher ist al­ler­dings, dass ein Pro­dukt mit dem Sie­gel we­nig ge­kleb­te Ein­zel­tei­le ent­hält, viel­fach queck­sil­ber­frei ist und auch ei­nen ge­rin­ gen Ener­gie­be­darf im Be­trieb so­wie in Stand­by­Mo­di auf­weist. Über­dies lässt es sich um­welt­ge­recht ent­sor­gen. Ein­zel­ne Ge­rä­te las­sen sich auf der Web­site www.blau­er-en­gel.de un­ter „Pro­dukt­welt“re­cher­chie­ren. Bei IT­Pro­duk­ten­fin­den­sich­ne­ben­Dru­ckern­und­Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­ten PCs, Mo­ni­to­re, Tas­ta­tu­ren, Te­le­fon­an­la­gen, To­ner­mo­du­le und Mo­bil­te­le­fo­ne un­ter den aus­ge­zeich­ne­ten Ka­te­go­ri­en. Vor­teil: Die­ses Sie­gel wird nach ein­ge­hen­der, stren­ger Prü­fung un­ab­hän­gig ver­ge­ben. Nach­teil: Bei elek­tro­ni­schen Ge­rä­ten do­mi­nie­ren Dru­cker und Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­te für den Bü­ro­ein­satz,­da­das­Sie­gel­im­öf­fent­li­chen­Be­ reich ge­for­dert wird. Sei­ne Ver­brei­tung ist in an­de­ren Be­rei­chen wie bei­spiels­wei­se Con­su­mer Elec­tro­nics ge­ring.

Das Ener­gie­spa­ren steht bei die­sem Sie­gel im Mit­tel­punkt. Es sym­bo­li­siert, dass ein Ge­rät die Kri­te­ri­en der US­Um­welt­schutz­be­hör­de (EPA – „En­vi­ron­men­tal Pro­tec­tion Agen­cy“) er­füllt. Im Un­ter­schied zu Um­welt­zei­chen wie bei­spiels­wei­se dem Blau­en En­gel kann je­der Her­stel­ler das Sym­bol ver­wen­den, der denkt, dass sein Pro­dukt mit den Vor­ga­ben kon­form geht. Ei­ne Prü­fung durch die Be­hör­de fin­det­je­doch­nicht­statt.­Das­Sie­gel­fin­det­si­ch­auf ei­ner Viel­zahl von Pro­duk­ten aus den Be­rei­chen Haus­halt, Küh­lung, Hei­zung, Be­leuch­tung und Bau. Bei elek­tro­ni­schen Ge­rä­ten tra­gen es Mo­ni­to­re, Dru­cker, Desk­top­Com­pu­ter, Fern­se­her und Mo­bil­ge­rä­te wie Ta­blets. Im We­sent­li­chen be­sagt der „Ener­gy Star“, dass sich ein Ge­rät nach ei­ni­ger Zeit selbst­stän­dig aus dem Be­triebs­mo­dus zu­rück­schal­tet,­um­Ener­gie­zu­spa­ren.­Seit­der­Spe­zi­fi­ka­ti­on 5.0 für Com­pu­ter er­set­zen For­meln die kon­kre­ten Grenz­wer­te nach Ge­rä­te­ka­te­go­rie. In­die­Be­rech­nung­flie­ßen­die­Mess­wer­te­für­die Zu­stän­de „Aus“, „Ru­he“und „Leer­lauf“und für die ty­pi­sche Ver­wen­dungs­wei­se ein. Die For­meln wer­den mit ei­nem Ba­sis­fak­tor mul­ti­pli­ziert. Als ty­pisch nimmt der „Ener­gy Star“et­wa bei Desk­top­Rech­nern an, dass der Com­pu­ter 55 Pro­zent sei­ner Zeit aus­ge­schal­tet ist und sich fünf Pro­zent im Ru­he­zu­stand so­wie­vier­zig­Pro­zent­im­Leer­lauf­be­fin­det.Grenz­wer­te zum Be­trieb hän­gen bei PCs mit den in­stal­lier­ten Pro­zes­sor­ker­nen zu­sam­men. Da­zu er­höht sich der Grenz­wert im Ener­gie­ver­brauch durch zu­sätz­li­che Bau­tei­le wie zum Bei­spiel ei­nen grö­ße­ren Ar­beits­spei­cher. Vor­teil: Das­Zei­chen­fin­det­sich­auf­ei­ner­Viel­zahl von Ge­rä­ten. Nach­teil: Sei­ne Aus­sa­ge­kraft ist al­ler­dings re­la­tiv ge­ring, da es vom Her­stel­ler selbst ver­ge­ben wird und aus die­sem Grund vor­her kei­ner­lei un­ab­hän­gi­ge Prü­fung durch ei­ne drit­te Stel­le­statt­fin­det.

Am CE-Zei­chen kommt kein Pro­dukt vor­bei, das in Eu­ro­pa er­hält­lich ist. Selbst ein klei­ner USBS­tick muss deut­lich da­mit ge­kenn­zeich­net sein.

Frei­wil­li­ge Prü­fung: Das VDE-Sie­gel ist ge­setz­lich nicht vor­ge­schrie­ben, si­gna­li­siert aber elek­tro­ni­sche Si­cher­heit.

Das Merk­mal „Ge­prüf­te Si­cher­heit“wird von ei­ner un­ab­hän­gi­gen GS-Stel­le nach ein­ge­hen­der Prü­fung ver­lie­hen.

Trägt ein Pro­dukt das Sie­gel der Wi-Fi Al­li­an­ce, sind sei­ne WLAN-Fä­hig­kei­ten un­ab­hän­gig über­prüft wor­den.

Die CE-Kenn­zeich­nung ist in Eu­ro­pa zwin­gend vor­ge­schrie­ben, ge­hört aber nicht zu den Prüf­kenn­zei­chen.

Für das Mo­ni­tor­sie­gel TCO 03 muss sich ein Bild­schirm aus der Waag­rech­ten so ab­sen­ken las­sen, dass die Blick­li­nie des An­wen­ders um 35 Grad nach un­ten ge­hen kann.

Ge­ra­de bei Dru­ckern fürs Bü­ro fin­den Sie das Sie­gel „Der Blaue En­gel“. Es ist ver­läss­lich und kenn­zeich­net das Pro­dukt als emis­si­ons­arm und en­er­gie­ef­fi­zi­ent.

In­klu­si­ve Zweck: Der Blaue En­gel zeigt ei­nen sti­li­sier­ten Men­schen und das Schutz­ziel an – wie Um­welt oder Kli­ma.

Das Sie­gel gibt nur ei­nen ers­ten Hin­weis da­zu, wie ein Ge­rät mit Ener­gie um­geht. Mehr leis­tet es nicht.

Re­nom­miert: Das TCO-Sie­gel steht für stren­ge Qua­li­täts- und Nach­hal­tig­keits­tests – nicht nur bei Mo­ni­to­ren.

Mit FCC ver­se­he­ne Ge­rä­te sind in den USA zu­ge­las­sen. Das ist für Eu­ro­pa und da­mit Deutsch­land nicht re­le­vant.

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