Dru­cker: Das be­deu­tet der Pfeil auf Pa­pier­pa­ckun­gen

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AUF PA­PIER­PA­CKUN­GEN von Nor­mal­pa­pier­pa­ke­ten se­hen Sie ei­nen Pfeil an ei­ner der schma­len Au­ßen­sei­ten. Er ist meist ne­ben der An­ga­be zum Pa­pier­ge­wicht – et­wa 80 Gramm pro Qua­drat­me­ter – an­ge­bracht. Sie fra­gen sich, was er ei­gent­lich ge­nau be­deu­tet. Das ist nur ei­ne Fra­ge, die der Tipp zum rich­ti­gen Um­gang mit Pa­pier be­ant­wor­tet. Der Pfeil auf Pa­pier­ver­pa­ckun­gen zeigt an, wie Sie das Pa­pier rich­tig in den Dru­cker ein­le­gen. Denn die Pfeil­rich­tung gibt an, wel­che Pa­pier­sei­te zu­erst be­druckt wer­den soll. Bei Nor­mal­pa­pier ir­ri­tiert die An­ga­be, soll­te es doch bei die­sem Me­dien­typ egal sein, wel­che Sei­te zu­erst be­druckt wird. Das stimmt grund­sätz­lich. Al­ler­dings trägt das Ori­en­tie­rungs­zei­chen zu ei­ner gu­ten Ver­ar­bei­tung bei. Denn es sorgt da­für, dass das Pa­pier mit der Wen­de­ein­heit beim au­to­ma­ti­schen Dru­cken und Ko­pie­ren pro­blem­los zu­recht­kommt. Gleich­zei­tig er­leich­tert Ih­nen der Pfeil das Öff­nen der Ver­pa­ckung. Denn dre­hen Sie das Pa­pier­pa­ket in Pfeil­rich­tung, se­hen Sie die Ver­schluss­sei­te der Ver­pa­ckung. Hier lässt sie sich ein­fach öff­nen. Das ver­hin­dert, dass Sie das Pa­pier­pa­ket even­tu­ell kni­cken oder mit Esels­oh­ren ver­se­hen, weil Sie es schief aus der Ver­pa­ckung zie­hen. Rei­ßen Sie da­ge­gen die Ver­pa­ckung an der an­ge­ge­be­nen Stel­le auf, lässt sich das Pa­ket leicht oh­ne Scha­den im Gan­zen in die Pa­pier­kas­set­te des Dru­ckers oder Mul­ti­funk­ti­ons­ge­räts fül­len. Ganz grund­sätz­lich ist Pa­pier auf­grund sei­ner Saug­ei­gen­schaf­ten ein sen­si­bles Bü­ro­mit­tel. Dar­um soll­ten Sie Ih­ren Vor­rat stets vor Feuch­tig­keit schüt­zen. Ha­ben Sie ei­nen La­ger­raum, soll­ten Pa­pier­pa­ke­te nicht auf Be­ton­fuß­bö­den lie­gen oder an die Mau­er­wand ge­lehnt wer­den. Der Grund: Sie zie­hen die Feuch­tig­keit an. Im schlimms­ten Fall rui­nie­ren Sie sich die Pa­ke­te, da sich das Pa­pier be­reits beim Auf­be­wah­ren in­nen ge­wellt hat. La­gern Sie Ihr Pa­pier in ei­nem se­pa­ra­ten Raum, ach­ten Sie auf die Ver­ar­bei­tungs­tem­pe­ra­tur. Je grö­ßer der Tem­pe­ra­tur­un­ter­schied zwi­schen La­ger und Bü­ro, des­to frü­her soll­ten Sie das Pa­pier in die Nä­he des Dru­ckers brin­gen, um es zwi­schen­zu­la­gern und so an die Tem­pe­ra­tur des Bü­ros an­zu­pas­sen. Der Lohn der Für­sor­ge zeigt sich in den Er­geb­nis­sen der Dru­cke und Ko­pi­en. Au­ßer­dem scho­nen Sie da­mit auch den Dru­cker, der das ak­kli­ma­ti­sier­te Me­di­um leich­ter ver­ar­bei­tet und we­ni­ger Stö­run­gen wie et­wa Pa­pier­staus ver­ur­sacht. Je grö­ßer der Pa­pier­sta­pel, des­to frü­her soll­ten Sie das Pa­pier ne­ben dem Dru­cker zwi­schen­sta­peln. Ein Bei­spiel: Sie la­gern ei­nen Sta­pel mit rund 2500 Blatt bei ei­nem Pa­pier­ge­wicht von 80 Gramm

Der Pfeil auf Pa­pier­pa­ke­ten zeigt an, wel­che Sei­te zu­erst be­druckt wer­den soll. Er ist be­son­ders wich­tig für die in­ter­ne Ver­ar­bei­tung im Dru­cker beim Du­plex-Mo­dus.

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