Windows schnel­ler ma­chen

Die Voll­ver­si­on von Wi­n­op­ti­mi­zer auf HEFT-DVD hilft Ih­nen, Windows zu ent­rüm­peln, schnel­ler zu ma­chen und Ih­re Da­ten bes­ser zu ver­wal­ten. Nach der Gra­tis-re­gis­trie­rung nut­zen Sie das Tool oh­ne Ein­schrän­kung.

PC-WELT - - Inhalt - VON ANJA EICHELSDÖRFER UND AR­NE AR­NOLD

Die Voll­ver­si­on Wi­n­op­ti­mi­zer hilft, Windows zu ent­rüm­peln und schnel­ler zu ma­chen

WENN AUCH IHR WINDOWS schnel­ler sein soll­te oder Ihr Sys­tem klei­ne Ma­cken hat, dann hilft Ih­nen ein Sys­tem­op­ti­mie­rer wie As­ham­poo Wi­n­op­ti­mi­zer. Sie fin­den die Soft­ware als Voll­ver­si­on auf un­se­rer HEFT-DVD. In die­sem Work­shop zei­gen wir Ih­nen, wie Sie Ih­ren Rech­ner mit dem Tool schon durch ei­nen Klick be­schleu­ni­gen oder ge­zielt ver­bes­sern.

Bench­mark-tools für Windows in­stal­lie­ren und nut­zen

Ver­trau­en ist gut, Kon­trol­le ist bes­ser: Um die Wirk­sam­keit des Wi­n­op­ti­mi­zers zu über­prü­fen, kön­nen Sie sich zu­nächst zwei Bench­mark-tools in­stal­lie­ren. Das Ers­te misst die Zeit, die Windows zum Star­ten be­nö­tigt. Es ist die Free­ware Boo­tra­cer (auf der HEFT-DVD). Boo­tra­cer ist für die pri­va­te Nut­zung kos­ten­los. Das Tool bie­tet al­ler­dings nach ei­ner Mes­sung eben­falls ei­nen Knopf für das „Op­ti­mie­ren“des Start­vor­gangs an. Wer dar­auf klickt, der wird zum Down­load ei­ner kos­ten­pflich­ti­gen Tu­ning-soft­ware ge­lei­tet.

Die Mes­sung mit Boo­tra­cer ist selbst­er­klä­rend. Kli­cken Sie hier­zu nach der In­stal­la­ti­on auf „Boot Time Test“und las­sen Sie den Rech­ner neu star­ten. Boo­tra­cer zeigt dar­auf­hin die be­nö­tig­te Zeit an. Nach ei­nem Klick auf „His­to­ry“se­hen Sie ab dem zwei­ten Windows-start auch die zu­rück­lie­gen­den Mes­s­er­geb­nis­se und kön­nen so leicht Ve­rän­de­run­gen fest­stel­len. Um die Ge­schwin­dig­keit von Windows zu mes­sen, ver­wen­den Sie bei­spiels­wei­se das Bench­mark-tool PC Mark 10 (auf der HEFT-DVD). Die kos­ten­lo­se Ver­si­on bie­tet zwar nur ei­nen ein­zi­gen Ge­ne­ral­test, der ge­nügt für un­se­re Zwe­cke je­doch voll­kom­men. Die meis­ten Un­ter­su­chun­gen von Bench­marks kon­zen­trie­ren sich oh­ne­hin auf die Leis­tungs­fä­hig­keit von Hard­ware­kom­po­nen­ten wie zum Bei­spiel der Gra­fik­kar­te. Die­se lässt sich aber nur über ih­ren Trei­ber ver­bes­sern, wor­auf der Wi­n­op­ti­mi­zer je­doch gar nicht ab­zielt.

„Mit nur ei­nem Pro­gramm und ei­nem Klick be­schleu­ni­gen Sie Windows spürund mess­bar.“

Die Nut­zung von PC Mark 10 ist ein­fach. Nach der In­stal­la­ti­on des ziem­lich gro­ßen Pa­ke­tes (2,6 GB) star­ten Sie den kos­ten­lo­sen Test über „Bench­mark­test“(rechts oben) und ei­nen Klick auf „PC Mark 10 – Der kom­plet­te Bench­mark für das kom­plet­te Bü­ro“. Wenn bei Ih­nen die Feh­ler­mel­dung: „Kei­nen kom­pa­ti­blen Bench­mark ge­fun­den“er­schei­nen soll­te, kön­nen Sie dies in der Re­gel igno­rie­ren. Es wer­den meist feh­len­de Trei­ber für die Gra­fik­kar­te be­män­gelt. Doch dar­um soll es hier ja nicht ge­hen. Wäh­rend des Tests soll­ten Sie nicht am PC ar­bei­ten, um die Un­ter­su­chung nicht zu ver­fäl­schen. Nach dem Test kli­cken Sie bit­te rechts auf „De­tails“und no­tie­ren sich die Er­geb­nis­se oder ma­chen ei­nen Screen­shot (Tas­te Print) und spei­chern die­sen, et­wa mit der Bild­be­ar­bei­tung Paint.net (auf HEFT-DVD).

Das leis­tet der Wi­n­op­ti­mi­zer für Windows

Das Tu­ning-tool Wi­n­op­ti­mi­zer bie­tet zahl­rei­che Funk­tio­nen, um Windows dau­er­haft schnel­ler und sta­bi­ler zu ma­chen. Hier­zu ge­hö­ren un­ter an­de­rem ei­ne One-klick-op­ti­mie­rung, das Ent­fer­nen von über­flüs­si­gen Da­tei­en und An­wen­dungs­res­ten, das Säu­bern der Re­gis­try und das De­frag­men­tie­ren der Fest­plat­te. Des Wei­te­ren be­sei­tigt das Tool Spu­ren, die bei der täg­li­chen Pc-ar­beit an­fal­len. Es hilft Ih­nen bei der op­ti­ma­len Ein­stel­lung der Au­to­start-funk­ti­on von Windows und ver­fügt über vie­le Mög­lich­kei­ten, um Windows ganz in­di­vi­du­ell ein­zu­stel­len. Wir zei­gen Ih­nen, wie Sie das Pro­gramm in­stal­lie­ren und Windows tu­nen.

1. Wi­n­op­ti­mi­zer in­stal­lie­ren und frei­schal­ten

Die Soft­ware läuft un­ter Windows 7, 8 und 10. Für die In­stal­la­ti­on der Voll­ver­si­on be­nö­ti­gen Sie ei­nen Li­zenz­schlüs­sel, den Sie nach ei­ner kos­ten­lo­sen Re­gis­trie­rung beim Her­stel­ler er­hal­ten. Den Link zur Re­gis­trie­rung fin­den Sie nach dem Star­ten der In­stal­la­ti­ons­da­tei von Wi­n­op­ti­mi­zer. Im nächs­ten Schritt for­dert der In­stal­la­ti­ons­as­sis­tent Sie auf, ei­nen Li­zenz­schlüs­sel ein­zu­ge­ben. In die­sem Fens­ter kli­cken Sie auf „Kos­ten­lo­sen Voll­ver­si­ons­schlüs­sel an­for­dern“. Tra­gen Sie im sich öff­nen­den Brow­ser-fens­ter Ih­re E-mail-adres­se ein, und kli­cken Sie an­schlie­ßend auf „Hier Voll­ver­si­ons­schlüs­sel an­for­dern“. Sie müs­sen sich da­nach noch mit Ih­rem Pass­wort ein­log­gen oder ein neu­es As­ham­poo-kon­to an­le­gen. So­dann wird Ih­nen der Li­zenz­schlüs­sel im Fens­ter an­ge­zeigt und per E-mail zu­ge­schickt. Tra­gen Sie die­sen im Ak­ti­vie­rungs­fens­ter in das Li­zenz­schlüs­sel­feld ein und kli­cken Sie auf „Jetzt ak­ti­vie­ren!“und im Fol­gen­den auf „Wei­ter“, um die In­stal­la­ti­on fort­zu­set­zen.

2. Windows mit ei­nem Klick op­ti­mie­ren und be­schleu­ni­gen

Nach dem ers­ten Pro­gramm­start kön­nen Sie Ihr Be­triebs­sys­tem qua­si auf Knopf­druck op­ti­mie­ren las­sen. Kli­cken Sie da­für auf der Start­sei­te des Pro­gramms auf „Su­che star­ten“. As­ham­poo Wi­n­op­ti­mi­zer macht sich jetzt voll­au­to­ma­tisch an die Ar­beit und ver­wen­det für die Auf­räum­ak­ti­on die gän­gigs­ten Rei­ni­gungs­und Op­ti­mie­rungs­funk­tio­nen. Da­bei spürt das Pro­gramm un­ter an­de­rem über­flüs­si­ge Da­tei­en auf, be­en­det un­nö­ti­ge Di­ens­te und de­ak­ti­viert un­ter Um­stän­den auch Pro­gram­me, die sich un­ge­be­ten in den Windows-au­to­start ein­ge­tra­gen ha­ben und so­mit den Start von Windows ver­lang­sa­men. Falls die Neu­in­stal­la­ti­on von Windows oder die letz­te Op­ti­mie­rung be­reits ei­ni­ge Zeit zu­rück­lie­gen, kann die Su­che nach über­flüs­si­gen Ele­men­ten so­wie Sys­tem­brem­sen ei­ni­ge Zeit in An­spruch neh­men. So­bald Wi­n­op­ti­mi­zer mit der Ana­ly­se fer­tig ist, zeigt das Tool Ih­nen die An­zahl der iden­ti­fi­zier­ten Pro­ble­me an. Mit ei­nem Klick auf „Auf­räu­men“, „Op­ti­mie­ren“oder „Schüt­zen“er­hal­ten Sie mehr In­for­ma­tio­nen über die ge­fun­de­nen Sys­tem­brem­sen. So kön­nen Sie noch ein­mal genau über­prü­fen, ob das Tu­ning-pro­gramm die Pro­ble­me wirk­lich be­he­ben soll.

Falls Sie be­stimm­te Ein­stel­lun­gen bei­be­hal­ten wol­len, kli­cken Sie hier auf „Pro­ble­me aus­blen­den“. Mit ei­nem Klick auf „Jetzt be­he­ben“sor­gen Sie da­für, dass Wi­n­op­ti­mi­zer al­le ge­fun­de­nen Schwach­stel­len be­sei­tigt.

Un­ter Um­stän­den kann Wi­n­op­ti­mi­zer nicht al­le „Feh­ler“ge­nann­ten Pro­ble­me beim ers­ten Ver­such be­sei­ti­gen. Dies ist zum Bei­spiel der Fall, wenn der Brow­ser wäh­rend des Auf­räu­mens ak­tiv ist. Wel­che Ecken noch nicht aus­ge­putzt wer­den konn­ten, ver­rät Wi­n­op­ti­mi­zer Ih­nen nach ei­nem Klick auf den But­ton „De­tails“, der ge­ge­be­nen­falls un­ter ei­ner der Ru­bri­ken „Auf­räu­men“, „Op­ti­mie­ren“oder „Schüt­zen“auf­taucht. Ein Klick auf „Er­neut op­ti­mie­ren“star­tet ei­nen wei­te­ren Rei­ni­gungs­ver­such.

Un­se­re Bench­mark-er­geb­nis­se: Wir ha­ben die One-klick-op­ti­mie­rung auf ei­nem gut aus­ge­stat­te­ten PC ge­tes­tet und die oben ge­nann­ten Bench­marks vor- und nach­her aus­ge­führt. Der PC ver­fügt über ei­ne sehr schnel­le Ssd-fest­plat­te so­wie 16 GB Ar­beits­spei­cher. Nach der Be­hand­lung mit dem Wi­n­op­ti­mi­zer ver­bes­ser­te sich das Er­geb­nis des Pc-mark-10-tests um

rund fünf Pro­zent. Das klingt nicht nach viel, aber wir muss­ten ja auch nicht viel da­für tun. Bei schwä­che­rer Hard­ware fal­len die Ver­bes­se­run­gen ei­nes Tu­ning-tools meis­tens deut­li­cher aus. Die Start­zeit von Windows hat sich nach der One-klick-op­ti­mie­rung nicht ver­bes­sert. Um hier noch et­was her­aus­zu­ho­len, muss man im Wi­n­op­ti­mi­zer sel­ber tä­tig wer­den.

3. So be­schleu­ni­gen Sie den Sys­tem­start

Da das ak­tu­el­le Windows 10 sei­nen ei­ge­nen Co­de sehr ef­fi­zi­ent boo­tet, lässt sich der Windows-start an die­ser Stel­le kaum wei­ter be­schleu­ni­gen. Woran Sie je­doch noch dre­hen kön­nen, sind die Pro­gram­me, die sich au­to­ma­tisch mit Windows star­ten las­sen. Da­für bie­tet Wi­n­op­ti­mi­zer ei­nen Star­t­up-ma­na­ger. Er zeigt Ih­nen an, was al­les au­to­ma­tisch mit Windows ge­star­tet wird und lässt Sie die­se Ein­trä­ge de­ak­ti­vie­ren oder lö­schen.

Sie ru­fen die Funk­ti­on über „Mo­du­le -> Leis­tung stei­gern -> Star­t­up Tu­ner“auf. Über das Klapp­me­nü rechts oben bei „An­zei­gen“fil­tern Sie die Er­geb­nis­lis­te. Ge­hen Sie nun dort al­le Fil­ter der Rei­he nach durch und über­prü­fen Sie je­weils, wel­che Pro­gram­me Sie nicht mehr au­to­ma­tisch mit Windows star­ten las­sen möch­ten. Au­ßer­dem ha­ben Sie die Mög­lich­keit, die für den Windows-start wich­ti­gen Sys­temd­a­tei­en vom De­frag­men­tie­rungs­pro­gramm op­ti­mie­ren zu las­sen. Die­se Maß­nah­me bringt et­was für Nut­zer von Ma­gnet­fest­plat­ten (HDDS). Wer ei­ne mo­der­ne SSD ver­wen­det, braucht kei­ne De­frag­men­tie­rung durch­zu­füh­ren. Im Ge­gen­teil – dies ver­rin­gert nur die Le­bens­dau­er der SSD. Der Wi­n­op­ti­mi­zer zeigt Ih­nen aber auch ei­ne ent­spre­chen­de War­nung an.

Für Nut­zer von HDDS: Ge­hen Sie auf „Op­tio­nen -> Ein­stel­lun­gen -> De­frag 3 -> Boot­ti­me De­frag­men­tie­rung“und ak­ti­vie­ren Sie die Check­box auf die­ser Sei­te. Der ers­te Neu­start wird dann aber län­ger dau­ern als ge­wohnt, da zu­nächst die Da­tei­en auf den schnel­le­ren Be­reich der Fest­plat­te ver­scho­ben wer­den müs­sen.

4. Leis­tung von Windows stei­gern und Sys­tem op­ti­mie­ren

Zu­sätz­lich zur voll­au­to­ma­ti­schen Op­ti­mie­rung und dem Au­to­start-ma­na­ger („Star­t­up Tu­ner“) ver­fügt Wi­n­op­ti­mi­zer eben­falls über zahl­rei­che Mo­du­le, mit de­nen Sie genau be­stim­men kön­nen, wel­che Be­rei­che von Windows Sie tu­nen möch­ten. Kli­cken Sie zu die­sem Zweck auf der Start­sei­te auf „Mo­du­le“.

Un­ter „Sys­tem war­ten“und „Leis­tung stei­gern“fin­den Sie ei­ne Viel­zahl von Funk­tio­nen, die auch ein lang­sa­mes Windows wie­der or­dent­lich auf Tr­ab brin­gen. Mit da­bei ist das be­reits er­wähn­te Tool zur De­frag­men­tie­rung, ein Tool, das ver­al­te­te Ein­trä­ge aus dem Windows-re­gis­trie­rungs­edi­tor löscht, und ein Tool, das al­le ak­ti­ven Pro­zes­se auf Ih­rem Rech­ner an­zeigt.

5. Windows und Hard­ware pfle­gen und kon­trol­lie­ren

Fest­plat­ten­feh­ler tau­chen vor al­lem wäh­rend der Som­mer­mo­na­te auf, wenn die Fest­plat­ten we­gen der ho­hen Raum­tem­pe­ra­tur be­son­ders ge­fähr­det sind. Wird das Sys­tem dann tat­säch­lich zu heiß, kann die Fol­ge so­gar ein Fest­plat­ten-crash sein. Da­ge­gen hilft zum ei­nen ei­ne aus­rei­chen­de Küh­lung des Rech­ners. Zum an­de­ren emp­fiehlt es sich auch – na­tür­lich nicht nur im Som­mer – in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den den Zu­stand der Fest­plat­te zu über­prü­fen. Für die­se Auf­ga­be bie­tet der Windows-op­ti­mie­rer Ih­nen gleich zwei Mo­du­le, näm­lich „Disc Doc­tor“und „HDD In­spec­tor“. Bei­de Mo­du­le fin­den Sie un­ter „Mo­du­le -> Sys­tem ana­ly­sie­ren“. Für ei­nen schnel­len Über­blick über den Ge­sund­heits­zu­stand Ih­rer Fest­plat­te kli­cken Sie ein­fach auf „HDD In­spec­tor“. Die­ses Mo­dul in­ter­pre­tiert die S.M.A.R.T.-WER­TE der Fest­plat­te und zeigt Ih­nen an, ob mit Ih­rer Fest­plat­te al­les in Ord­nung ist oder nicht. Trifft Letz­te­res zu, soll­ten Sie auf je­den Fall so­gleich ein Back­up Ih-

rer Da­ten ma­chen und in na­her Zu­kunft die Fest­plat­te aus­tau­schen. Der „Disc Doc­tor“kann da­ge­gen Feh­ler am Da­tei­sys­tem auf­spü­ren und de­fek­te Sek­to­ren re­pa­rie­ren.

6. Windows op­ti­mal an Ih­re Wün­sche an­pas­sen

Wi­n­op­ti­mi­zer ver­fügt über ei­ne Viel­zahl von Mo­du­len, mit de­nen Sie die Mög­lich­keit ha­ben, Windows op­ti­mal ein­zu­stel­len.

Sie fin­den die­se Tools un­ter „Mo­du­le -> Windows an­pas­sen“. Ein in­ter­es­san­tes Mo­dul ist bei­spiels­wei­se der „Con­text Me­nu Ma­na­ger“. Nach­dem Sie das Mo­dul mit ei­nem Klick ge­öff­net ha­ben, se­hen Sie hier al­le auf dem PC in­stal­lier­ten An­wen­dun­gen, die ei­nen Ein­trag im Kon­text­me­nü des Windows-ex­plo­rers hin­ter­legt ha­ben. Es han­delt sich da­bei um die­je­ni­gen Ein­trä­ge, die sich nach ei­nem Klick mit der rech­ten Maus­tas­te et­wa im Windows-ex­plo­rer oder auf dem Desk­top zei­gen. Die al­ler­meis­ten Pro­gram­me plat­zie­ren sich un­ge­fragt im Kon­text­me­nü, so­dass es schnell völ­lig un­über­sicht­lich wird.

Mit As­ham­poo Wi­n­op­ti­mi­zer de­ak­ti­vie­ren Sie die­se Ein­trä­ge von Pro­gram­men, die Sie nicht über das Kon­text­me­nü be­die­nen wol­len. Ent­fer­nen Sie da­zu ein­fach das Kon­troll­käst­chen des ent­spre­chen­den Ein­trags und kli­cken Sie auf „An­wen­den“. Es emp­fiehlt sich, den Rech­ner dann neu zu star­ten, da­mit auch al­le Än­de­run­gen vom Sys­tem über­nom­men wer­den.

7. Da­ten­schutz in Windows ver­bes­sern

Im Mo­dul „Windows an­pas­sen“fin­den Sie zu­dem das Mo­dul „An­tis­py“. Die­ses sorgt da­für, dass die Nach-hau­se-te­le­fo­nie­ren-funk­tio­nen von Windows ab­ge­schal­tet wer­den. Bei die­sen Windows-funk­tio­nen han­delt es sich na­tür­lich nicht um rei­ne Spio­na­ge­funk­tio­nen. Sie ha­ben in den meis­ten Fäl­len auch ei­nen Nut­zen oder bie­ten zu­min­dest ei­ne Kom­fort­funk­ti­on. Da­mit Sie aber nicht ver­se­hent­lich nütz­li­che oder kom­for­ta­ble Fea­tures ab­schal­ten, zeigt Ih­nen der Wi­n­op­ti­mi­zer in dem Mo­dul „An­tis­py“zu je­dem Text ei­ne Be­schrei­bung der Funk­ti­on an. So kön­nen Sie sel­ber ent­schei­den, ob Sie die Funk­ti­on de­ak­ti­vie­ren möch­ten oder nicht.

8. Da­tei­en ver­schlüs­seln und si­cher lö­schen

Ih­re neue Tu­ning-soft­ware ent­hält auch ei­ni­ge Si­cher­heits­funk­tio­nen. Die­se be­fin­den sich un­ter „Mo­du­le -> Da­tei­werk­zeu­ge -> File Ma­ni­pu­la­tor -> Ver­schlüs­seln“. Dort kön­nen Sie sen­si­ble Da­ten so mit­tels Pass­wort ver­schlüs­seln, dass sie ent­we­der nur mit dem Wi­n­op­ti­mi­zer ent­schlüs­selt wer­den kön­nen oder sich als selbst­aus­führ­ba­res Ar­chiv auch oh­ne je­de Zu­satz­soft­ware wie­der les­bar ma­chen las­sen. Eben­falls un­ter „Da­tei­werk­zeu­ge“gibt es die Funk­ti­on „File Wi­per“, mit de­ren Hil­fe Sie Da­tei­en und gan­ze Ord­ner zu­ver­läs­sig lö­schen kön­nen. Möch­ten Sie al­le je­mals ge­lösch­ten Da­tei­en zu­ver­läs­sig ver­schwin­den las­sen, wäh­len Sie bei „File Wi­per“„Frei­en Spei­cher­platz“und da­nach das be­tref­fen­de Lauf­werk. Wie oft und mit wel­cher Me­tho­de zu lö­schen­de Da­tei­en oder der freie Spei­cher­platz über­schrie­ben wer­den, le­gen Sie un­ter „Op­tio­nen“fest. Vor­ein­ge­stellt ist ein sie­ben­fa­ches Über­schrei­ben.

9. Windows und Hard­ware ana­ly­sie­ren

Für den Fall, dass Sie wis­sen müs­sen, wel­che Hard- und Soft­ware genau in Ih­rem PC steckt, hilft Ih­nen das Mo­dul „Sys­tem ana­ly­sie­ren“wei­ter. Dort kön­nen Sie sich un­ter „Sys­tem In­for­ma­tio­nen“ge­naue In­fos zum In­halt Ih­res Rech­ners an­zei­gen las­sen, von der CPU bis hin zum ver­wen­de­ten Au­dio-co­dec. Sie fin­den in dem Mo­dul „Sys­tem ana­ly­sie­ren“aber auch Bench­marks für Ih­re Hard­ware so­wie ei­nen „Disk Ex­plo­rer“, der Ih­nen an­zeigt, wo sich die Spei­cher­fres­ser auf Ih­rer Fest­plat­te be­fin­den.

10. Ein­zel­ne oder al­le Än­de­run­gen rück­gän­gig ma­chen

Ei­ni­ge der Funk­tio­nen von Wi­n­op­ti­mi­zer grei­fen tief in das Windows-sys­tem ein. Soll­te Ihr Windows nach ei­ner Be­hand­lung mit Wi­n­op­ti­mi­zer nicht mehr wie ge­wünscht funk­tio­nie­ren, dann las­sen sich die Än­de­run­gen ganz ein­fach rück­gän­gig ma­chen. Kli­cken Sie da­für auf „Mo­dul -> All­ge­mein -> Back­up-ver­wal­tung“. Das Tool lis­tet dort sämt­li­che Ve­rän­de­run­gen für Sie auf, die Sie ein­zeln an­wäh­len und rück­gän­gig ma­chen kön­nen.

Mit­hil­fe der Free­ware Boo­tra­cer mes­sen Sie die Start­zeit von Windows. Da­durch kön­nen Sie fest­stel­len, ob der Wi­n­op­ti­mi­zer Ih­ren Windows-start be­schleu­ni­gen konn­te.

Ein Such­lauf mit dem Wi­n­op­ti­mi­zer nach Feh­lern und Op­ti­mie­rungs­mög­lich­kei­ten hat sich bei un­se­rem Te­st­rech­ner ge­lohnt. Ins­ge­samt fand das Tool 6174 Pro­ble­me oder Mög­lich­kei­ten zum Auf­räu­men und Re­pa­rie­ren.

Das Bench­mark-tool PC Mark 10 misst die Ge­schwin­dig­keit der Hard­ware, aber auch von wich­ti­gen An­wen­dun­gen. So kön­nen Sie das Windows-tu­ning von Wi­n­op­ti­mi­zer kon­trol­lie­ren.

Ein Klick auf „Mo­du­le“bringt Sie zu die­ser Funk­ti­ons­über­sicht von Wi­n­op­ti­mi­zer. Ei­nen kom­plet­ten Über­blick über al­le Funk­tio­nen be­kom­men Sie nach ei­nem Klick auf „Haupt­me­nü“rechts oben im Pro­gramm­fens­ter.

Nütz­lich sind auch die Da­tei­werk­zeu­ge, die der Wi­n­op­ti­mi­zer bie­tet. Sie kön­nen da­mit et­wa wich­ti­ge Da­tei­en zu­ver­läs­sig ver­schlüs­seln, ge­lösch­te Da­tei­en ret­ten und Du­pli­ka­te von Da­tei­en fin­den.

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