Si­cher­heit

Nut­zer des Sys­tem­tools Cclea­ner soll­ten schnells­tens auf Ver­si­on 5.34 ak­tua­li­sie­ren.

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Vi­rus im Cclea­ner 5.33, Si­cher­heits­lü­cke in Blue­tooth­ver­bin­dun­gen – und mehr

HA­CKER HAT­TEN sich am 12. Sep­tem­ber Zu­griff auf die Ser­ver des Spu­ren­be­sei­ti­gers Cclea­ner ver­schafft und die Soft­ware ma­ni­pu­liert. In der Fol­ge ist laut Her­stel­ler Pi­ri­form der Cclea­ner 5.33.6162

in der 32-Bit-ver­si­on so­wie Cclea­ner Cloud 1.07.3191

eben­falls in der 32-Bit-ver­si­on mit ei­nem Vi­rus ver­seucht ge­we­sen. Ne­ben ei­ner ein­ge­hen­den Prü­fung ha­be man auch die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den in­for­miert. Die ma­ni­pu­lier­te Ver­si­on des Cclea­ner wur­de vom Ser­ver ent­fernt. Die Cclea­ner-nut­zer sind nun auf­ge­ru­fen, ihr Pro­gramm auf die neu­es­te Ver­si­on 5.34 zu ak­tua­li­sie­ren. Gleich­zei­tig macht Pi­ri­form An­ga­ben zur Funk­ti­ons­wei­se der ver­än­der­ten Da­tei­en: Ein Co­de in der Da­tei Cclea­ner.exe hät­te Ha­ckern ei­ne Hin­ter­tür zum Nach­la­den wei­te­rer Pro­gramm­be­stand­tei­le ge­öff­net. Wo­her der Co­de stam­men könn­te, sei je­doch noch nicht ge­klärt. Wel­che kon­kre­te Ge­fahr mit den ver­än­der­ten Da­tei­en ver­bun­den sei, bleibt un­klar. Wie er auf die Ser­ver ge­langt ist, konn­te auch noch nicht nach­voll­zo­gen wer­den. Pi­ri­form ent­schul­digt sich je­doch bei sei­nen Nut­zern. Den Down­load der neu­es­ten, vi­ren­frei­en Ver­si­on von Cclea­ner gibt es un­ter www.pcwelt.de/293108. Be­son­ders pi­kant: Der Cclea­ner ge­hört seit Ju­li 2017 dem An­ti­vi­ren­her­stel­ler Avast.

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