Hot­spot-alarm

PC-WELT - - Ratgeber / Leserforum -

PRO­BLEM: Über­all wird ge­ra­ten, in of­fe­nen WLANS kein On­line-ban­king zu be­trei­ben. War­um denn das? Al­le Ban­ken bie­ten ei­ne aus­rei­chend si­che­re https-ver­bin­dung. LÖ­SUNG: An Hots­pots, egal, ob ver­schlüs­selt oder nicht, ist ge­ne­rell Vor­sicht ge­bo­ten. Der Grund: Sie wis­sen meist nicht, ob Sie dem Hot­spot(-be­trei­ber) ver­trau­en kön­nen. Steckt hin­ter dem Hot­spot ein Ha­cker, kann er sich mit sei­nem Hot­spot zwi­schen Ih­re Bank und Ih­ren Rech­ner set­zen (Man-in-the-midd­le-an­griff). Bei die­sem An­griff den­ken so­wohl Sie als auch Ih­re Bank, dass ein si­che­rer Ssl-tun­nel be­steht. Tat­säch­lich liest der Hot­spot aber al­les mit. Al­ter­na­tiv kann der Hot­spot den Ssl­stan­dard so weit her­un­ter­set­zen, dass für die Ver­bin­dung SSLV2 ver­wen­det wird. Die­se Ver­schlüs­se­lung ist knack­bar. Das sind nur zwei von meh­re­ren An­griffs­mög­lich­kei­ten. Bei­de las­sen sich vom Hot­spot-be­trei­ber aus­füh­ren, al­so auch dann, wenn die Wlan-ver­bin­dung ver­schlüs­selt ist. Ist die Ver­bin­dung un­ver­schlüs­selt, er­wei­tert sich der Kreis der mög­li­chen An­grei­fer deut­lich.

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