Pro­blem­lö­ser­tools

Wel­ches Tool ist das bes­te fürs Back­up, für Screen­shots, für Au­dio & Vi­deo oder für den Rou­ter­stand­ort? In die­sem Rat­ge­ber fin­den Sie zu ver­brei­te­ten Pc-pro­ble­men den je­weils op­ti­ma­len Hel­fer – und die Tools da­zu auf HEFT-DVD.

PC-WELT - - Inhalt - VON INES WALKE-CHOMJAKOV

Im­mer das pas­sen­de Pro­gramm pa­rat: Hier fin­den Sie zu ver­brei­te­ten Pc-pro­ble­men das je­weils bes­te Gra­tis-tool.

Vie­le Pc-pro­ble­me las­sen sich mit Win­dows-bord­mit­teln lö­sen. Doch für be­stimm­te Si­tua­tio­nen im Rech­ne­rall­tag sind zu­sätz­li­che Tools die bes­se­re Wahl. Sie sind gründ­li­cher, be­que­mer oder schlie­ßen ei­ne Lü­cke, die das Be­triebs­sys­tem lässt. Aber auch nicht je­des Spe­zi­al­pro­gramm ist von Haus aus die bes­te Lö­sung. Dar­um fin­den Sie in die­sem Rat­ge­ber zu je­dem Pc-pro­blem aus­schließ­lich ein emp­feh­lens­wer­tes Tool und da­mit die ein­fachs­te Lö­sung. So müs­sen Sie sich nicht erst fra­gen, mit wel­cher Soft­ware Sie ein Back­up er­stel­len, ei­nen Screen­shot ma­chen, die Win­dows-re­gis­try auf­räu­men, Vi­de­os ab­spie­len, den Fest­plat­ten­zu­stand fest­stel­len, Bil­der be­ar­bei­ten oder die Pc-kon­fi­gu­ra­ti­on her­aus­fin­den sol­len. Al­le Pro­gram­me sind kos­ten­los und lie­gen auf der HEFT-DVD zum so­for­ti­gen Ein­satz be­reit. Im Über­blick fin­den Sie sie in der Ta­bel­le auf Sei­te 41 auf­ge­lis­tet.

Eka­hau He­at­map­per: Den bes­ten Rou­ter­stand­ort fin­den

Pro­blem: Die Wlan-aus­leuch­tung Ih­rer Woh­nung ist un­ge­nü­gend. Es fin­den sich zahl­rei­che Ecken, in de­nen Ihr WLAN schlecht oder über­haupt nicht funk­tio­niert. Lö­sung: Da­mit Sie ei­ne mög­lichst op­ti­ma­le Funk­ab­de­ckung in Ih­rer Woh­nung er­rei­chen, müs­sen Sie den idea­len Stand­ort für Ih­ren Rou­ter her­aus­fin­den. Da­bei hilft Ih­nen Eka­hau He­at­map­per auf idea­le, denn sehr ein­fa­che Wei­se. Mit dem Tool er­stel­len Sie ei­ne 2D-kar­te Ih­res Funk­net­zes, die Ih­nen ei­nen Über­blick über die Si­gnal­stär­ken in den ein­zel­nen Räu­men lie­fert. In­stal­lie­ren Sie das Gra­tis­pro­gramm auf ei­nem Note­book, da­mit Sie sich frei in Ih­ren Räu­men be­we­gen kön­nen. Der Mo­bil­rech­ner dient Ih­nen da­bei als Er­fas­sungs­sta­ti­on.

Sie wäh­len zwi­schen zwei Vor­ge­hens­wei­sen: Ent­we­der zeich­nen Sie ei­nen gro­ben Grund­riss Ih­rer Woh­nung und scan­nen oder fo­to­gra­fie­ren ihn ab. Im Tool kli­cken Sie dann auf „I ha­ve a map image“und wäh­len Ih­re Bild­da­tei aus. Oder Sie ent­schei­den sich für die Op­ti­on „I don’t ha­ve a map“. In die­sem Fall er­hal­ten Sie ei­ne lee­re, ka­rier­te Sei­te, auf der Sie sich Ih­ren Grund­riss al­ler­dings vor­stel­len müs­sen. Um mög­lichst viel Platz für die He­at­map zu ha­ben, kli­cken Sie die WLAN-LIS­TE links und die eng­lisch­spra­chi­ge Hil­fe rechts je­weils über den den schma­len senk­rech­ten Trenn­bal­ken weg.

Mit­tels ein­zel­ner Mess­punk­te er­fasst He­at­map­per die Funk­ab­de­ckung. Be­gin­nen Sie den Vor­gang, in­dem Sie ent­we­der auf dem Grund­riss den Stand­ort oder in der lee­ren Flä­che ei­ne be­lie­bi­ge Stel­le an­kli­cken. Be­we­gen Sie sich lang­sam durch Ih­re Woh­nung und set­zen Sie al­le drei bis vier Me­ter ei­nen wei­te­ren Punkt, der Ih­ren ak­tu­el­len Stand­ort de­fi­niert, in­dem Sie auf die Flä­che oder den Grund­riss kli­cken. Mit je­dem Maus­klick er­fasst das Tool die Si­gnal­stär­ke an die­ser Po­si­ti­on.

Mit ei­nem Rechtsklick auf die letz­te Po­si­ti­on be­en­den Sie den Rund­gang. Nun färbt He­at­map­per den Grund­riss nach den er­fass­ten Mess­wer­ten in un­ter­schied­li­chen Far­ben ein. Sie rei­chen von Dun­kel­grün für ei­ne sehr gu­te Si­gnal­stär­ke bis zu Rot für ei­ne schlech­te Funk­ver­sor­gung. Da das Tool au­to­ma­tisch ver­sucht, den Rou­ter am tat­säch­li­chen Stand­ort im Plan ein­zu­zeich­nen, las­sen sich meh­re­re Auf­stel­lungs­po­si­tio­nen aus­pro­bie­ren. Zum Spei­chern der Kar­te blen­den Sie die WLAN-LIS­TE wie­der ein und kli­cken auf „Ta­ke Screen­shot“.

Gibt es meh­re­re Rou­ter, ent­spricht die Aus­leuch­tungs­kar­te ei­nem Durch­schnitt al­ler Net­ze. Wol­len Sie sich auf ei­nen Rou­ter be-

„Manch­mal ist es gut, Hil­fe zu ho­len. Bei Pc-pro­ble­men bie­ten Tools oft die ei­ne, ide­al pas­sen­de Lö­sung.“

schrän­ken, hal­ten Sie den Maus­zei­ger ei­ni­ge Se­kun­den auf das be­tref­fen­de Ge­rät.

VLC Me­dia Play­er: Für al­le Mul­ti­me­dia-auf­ga­ben

Pro­blem: Sie wol­len im Ide­al­fall al­le Au­diound Vi­deo­auf­ga­ben über ein Pro­gramm er­le­di­gen. Da­für muss der Me­dia­play­er nicht nur fle­xi­bel mit Au­dio- und Vi­deo­for­ma­ten um­ge­hen. Viel­mehr wol­len Sie über die Soft­ware auch mög­lichst vie­le wei­te­re Funk­tio­nen rund um Streams, Me­dien­samm­lun­gen und Bil­der ab­de­cken. Lö­sung: Über­las­sen Sie Ih­re Ak­ti­vi­tä­ten ein­fach dem Me­di­en-mul­ti­ta­lent VLC Me­dia Play­er (Vi­deo­lan Cli­ent). Er macht an­de­re Play­er­pro­gram­me und Mul­ti­me­di­a­tools weit­ge­hend über­flüs­sig. Das Pro­gramm spielt prak­tisch al­le Me­di­en­for­ma­te ab – dar­un­ter bei Au­dio et­wa APE, FLAC, MID, MP3, OGG, WMA, bei Vi­deo bei­spiels­wei­se AVI, Di­vx, FLV, MKV, MP4, MPEG, VOB, oder WMV.

Da­zu deckt der VLC Play­er zahl­rei­che Funk­tio­nen ab, die weit über das rei­ne Ab­spie­len hin­aus­ge­hen. So kön­nen Sie mit dem Tool et­wa Mul­ti­me­dia-samm­lun­gen an­le­gen, Vi­de­os kon­ver­tie­ren, Fo­to­da­tei­en an­se­hen oder Streams auf­neh­men.

Ein Bei­spiel: Streikt der Me­dia­play­er Ih­res smar­ten Fern­se­hers, weil er mit ei­nem Vi­deo­for­mat nicht um­ge­hen kann, wan­deln Sie den Film ein­fach mit dem VLC in ein pas­sen­des For­mat um. Da­zu fin­den Sie un­ter „Me­di­en –› Kon­ver­tie­ren/spei­chern ...“die pas­sen­de Funk­ti­on. Über „+ Hin­zu­fü­gen“na­vi­gie­ren Sie zu der Vi­deo­da­tei, die Ab­spiel­pro­ble­me macht. Kli­cken Sie dann auf den Pfeil ne­ben „Kon­ver­tie­ren/spei­chern“, und wäh­len Sie aus dem Drop­down-me­nü die Op­ti­on „Kon­ver­tie­ren“aus. Im nächs­ten Fens­ter kön­nen Sie aus zahl­rei­chen fer­ti­gen Pro­fi­len wäh­len, in­dem Sie ne­ben „Pro­fil“auf den Pfeil kli­cken. Al­ter­na­tiv kön­nen Sie so­gar ein ei­ge­nes Pro­fil kre­ieren. Der Schritt bie­tet sich an, wenn Sie oft ein be­stimm­tes For­mat be­nö­ti­gen, für das VLC kei­ne vor­ge­fer­tig­ten Pro­fi­le an­bie­tet – et­wa MKV. Da­zu kli­cken Sie auf die Tas­te „Pro­fil er­stel­len“und ver­ge­ben zu­erst ei­ne aus­sa­ge­kräf­ti­ge Be­zeich­nung für Ihr Pro­fil – et­wa „Vi­deo – H.264 + MP3 (MKV)“. Im Re­gis­ter „Ver­kap­se­lung“wäh­len Sie „MKV“aus. Da­nach kön­nen Sie so­fort auf „Er­stel­len“kli­cken oder über die Re­gis­ter „Vi­deo­co­dec“, „Au­dio­co­dec“und „Un­ter­ti­tel“noch wei­te­re De­tails fest­le­gen.

Ist es fer­tig de­fi­niert, fin­den Sie es im „Kon­ver­tie­ren“-fens­ter un­ter „Pro­fil“in der Drop-down-aus­wahl. Ha­ben Sie es aus­ge­wählt, ge­ben Sie noch un­ter „Ziel­da­tei“Spei­cher­ort und Na­men für die neue Vi­deo­da­tei an. Da­nach kli­cken Sie auf „Start“– und VLC be­ginnt, die Vi­deo­da­tei ent­spre­chend um­zu­wan­deln. Wei­te­re Pro­fi-tricks zum Me­dien­tool fin­den Sie im PC-WELTBEITRAG „Al­les­play­er VLC“(auf HEFT-DVD und un­ter www.pcwelt.de/2301401).

Gre­en­shot: Per­fek­ter Aus­schnitt bei Screen­shots

Pro­blem: Sie fer­ti­gen Screen­shots in der Re­gel über die Tas­te „Druck“oder die Kom­bi­na­ti­on aus „Strg“und „Druck“an. Da­bei stim­men die Aus­schnit­te oft nicht. Des­halb müs­sen Sie die Bil­der in ei­nem ex­tra Schritt mit Hil­fe ei­nes Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramms er­neut in die Hand neh­men, um den rich­ti­gen Bild­be­reich zu er­hal­ten. Lö­sung: Die Zu­satz­ar­beit kön­nen Sie sich mit Gre­en­shot spa­ren. Das Open-sour­ce­tool fängt ge­nau den Aus­schnitt ein, den Sie be­nö­ti­gen. Nach der In­stal­la­ti­on steht der Screen­shot-hel­fer in der Win­dow­s­tas­kleis­te zum Ein­satz be­reit. Kli­cken Sie auf das Gre­en­shot-sym­bol, er­schei­nen zwei Kreu­ze auf dem Bild­schirm. Mit dem klei­nen Mar­ker ge­hen Sie zu der Stel­le, die den An­fang Ih­res Bild­aus­schnitts bil­den soll. Fi­xie­ren Sie die Stel­le per Klick und

wan­dern nun bei ge­hal­te­ner Maus­tas­te ans ge­wünsch­te Bil­den­de. Lö­sen Sie die Maus­tas­te, er­scheint ein Kon­text­me­nü, über das Sie die wei­te­re Ak­ti­on aus­wäh­len. Sie kön­nen den Screen­shot di­rekt in ei­nem Pro­gramm wie MS Paint oder Word öff­nen oder im Gre­en­shot-edi­tor wei­ter­be­ar­bei­ten. Hier las­sen sich Be­rei­che im Bild­schirm­bild un­kennt­lich ma­chen oder her­vor­he­ben, Tex­te hin­zu­fü­gen oder Ef­fek­te set­zen. Ha­ben Sie Gre­en­shot auf Ih­rem Rech­ner, de­cken Sie prak­tisch al­le Wün­sche rund um Bild­schirm­bil­der ab.

Crys­tal­dis­kin­fo: Zu­stand der Fest­plat­te er­fas­sen

Pro­blem: Fest­plat­ten ge­hö­ren zu den Kern­kom­po­nen­ten ei­nes Rech­ners. Tritt hier ein Pro­blem auf, brin­gen sie mög­li­cher­wei­se das ge­sam­te Pc-sys­tem in Ge­fahr. Um die­sen Ri­si­ko­fak­tor aus­zu­schlie­ßen, wol­len Sie Ih­re Fest­plat­ten stets im Blick be­hal­ten.

Lö­sung: Der Zu­stand ei­ner Fest­plat­te lässt sich über die S.M.A.R.T.-DA­TEN (Self-mo­ni­to­ring, Ana­ly­sis and Re­porting Tech­no­lo­gy) fest­hal­ten. Wol­len Sie die Plat­ten­ge­sund­heit per­ma­nent über­wacht wis­sen, be­nö­ti­gen Sie ein Tool, das die­se Da­ten aus­le­sen und deu­ten kann. Um­fas­send über­nimmt die­se Auf­ga­be Crys­tal­dis­kin­fo. Das Pro­gramm mel­det sich nicht nur per Warn­ton oder E-mail, wenn es et­was Auf­fäl­li­ges fest­stellt, son­dern zeigt den Ge­sund­heits­zu­stand der Fest­plat­te auch über leicht ver­ständ­li­che Am­pel­far­ben an. Da­zu lässt sich mit Crys­tal­dis­kin­fo die Le­bens­er­war­tung von HDDS und SSDS ein­schät­zen. Im Fal­le von So­lid Sta­te Disks kön­nen Sie sie über die An­ga­be der TBW (Te­ra By­tes Writ­ten) er­mit­teln. Wie vie­le Schreib­zy­klen die SSD schon hin­ter sich hat, se­hen Sie un­ter „Host-schreib­vor­gän­ge (ge­samt)“im Haupt­fens­ter oben rechts. Fah­ren Sie mit dem Maus­zei­ger über die An­ga­be, gibt Ih­nen das Tool den TBW-WERT aus. Be­den­ken be­züg­lich der Le­bens­er­war­tung Ih­res Flash­spei­chers müs­sen Sie erst ha­ben, wenn ein Wert von meh­re­ren hun­dert Te­ra­byte an­ge­zeigt wird.

Spec­cy: Kon­fi­gu­ra­ti­on des Rech­ners her­aus­fin­den

Pro­blem: Wol­len Sie Ih­rem Rech­ner mehr Ar­beits­spei­cher ver­pas­sen, müs­sen Sie ge­nau wis­sen, wel­ches Mo­dul ein­ge­baut ist und ob be­reits al­le Slots be­legt sind. Lö­sung: Ei­nen schnel­len Über­blick über die ein­ge­bau­ten Kom­po­nen­ten ei­nes Rech­ners ver­schafft Ih­nen Pi­ri­form Spec­cy. Wenn Sie das Gra­tis­tool star­ten, se­hen Sie im Haupt­fens­ter ei­ne Zu­sam­men­fas­sung der wich­tigs­ten Kom­po­nen­ten Ih­res PCS, bei­spiels­wei­se zu Pro­zes­sor, Haupt­pla­ti­ne, Gra­fik­kar­te und eben auch zum von Ih­nen ge­such­ten Ar­beits­spei­cher. Wol­len Sie ge­nau­er wis­sen, welche Ram-mo­du­le vor­han­den sind und wie vie­le Slots even­tu­ell noch frei sind, kli­cken Sie links auf „RAM“. Die De­tails sind dann im Haupt­fens­ter über­sicht­lich auf­ge­lis­tet.

Da das Tool sehr schlank ist, kön­nen Sie es ru­hig per­ma­nent auf dem Rech­ner las­sen. So kön­nen Sie spä­ter schnell nach­se­hen, wenn Sie an­de­re Fra­gen klä­ren wol­len. Möch­ten Sie bei­spiels­wei­se her­aus­fin­den, ob ein Trei­ber-up­date für Ih­re Maus in Fra­ge kommt, ge­hen Sie links auf „Pe­ri­pherals“. Su­chen Sie in der Lis­te im Haupt­fens­ter Ih­re Maus, und kli­cken Sie auf „Dri­ver“. Das Tool gibt Ih­nen Aus­kunft über die ak­tu­ell ver­wen­de­te Ver­si­on und das Up­date­da­tum. Die In­fos neh­men Ih­nen lang­wie­ri­ge Re­cher­chen ab.

Paint.net: Häu­fi­ge Bild­feh­ler ge­konnt kor­ri­gie­ren

Pro­blem: Selbst als ge­üb­ter Fo­to­graf las­sen sich Bild­feh­ler nicht im­mer ver­mei­den. Sie stö­ren be­son­ders dann, wenn ein­zel­ne Be­rei­che im Fo­to zu hell oder zu dun­kel aus­fal­len. Oder die ab­ge­lich­te­ten Men­schen un­schö­ne ro­te Au­gen ha­ben.

Lö­sung: In vie­len Fäl­len ist ein teu­res Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm nicht nö­tig, um Feh­ler in Fo­tos zu kor­ri­gie­ren. Viel­mehr er­zie­len Sie mit dem Gra­tis­pro­gramm Paint.net eben­falls gu­te Er­geb­nis­se. Ha­ben Sie ein über- oder un­ter­be­lich­te­tes Bild, fin­den Sie un­ter „Kor­rek­tu­ren –› Kur­ven –› Leucht­kraft“die nö­ti­gen Kur­ven, um die Män­gel zu be­he­ben. Ach­ten Sie da­bei dar­auf, dass Sie zwei Kor­rek­tur­punk­te set­zen. So ver­hin­dern Sie, dass kor­rek­te Tei­le des Bil­des ab­sau­fen oder zu hell werden. Die Punk­te set­zen Sie mit der lin­ken Maus­tas­te. Über ei­nen Rechtsklick las­sen sie sich wie­der ent­fer­nen. Ge­fällt Ih­nen die Kor­rek­tur, be­stä­ti­gen Sie sie mit „OK“und spei­chern das Bild. Fin­den Sie sie nicht ge­lun­gen, kom­men Sie über „Zu­rück­set­zen“wie­der zum Aus­gangs­punkt zu­rück.

Die Kor­rek­tur der un­ge­lieb­ten ro­ten Au­gen fin­den Sie un­ter „Ef­fek­te –› Fo­to –› Ro­te Au­gen ent­fer­nen …“. Die au­to­ma­ti­sche Funk­ti­on kor­ri­giert nun den Au­gen­feh­ler in Ih­rem Bild. Ge­fällt Ih­nen das Er­geb­nis nicht, lässt sich die Au­gen­kor­rek­tur auch ma­nu­ell durch­füh­ren. Da­zu mar­kie­ren Sie über „Werk­zeu­ge“et­wa mit die „El­lip­ti­sche Aus­wahl“zu­erst ein Au­ge, hal­ten da­nach die Strg-tas­te ge­drückt, um auch das an­de­re Au­ge zu mar­kie­ren. Wen­den Sie die Ro­te­au­gen-kor­rek­tur er­neut an. Hier­bei lässt sich über den Schie­be­reg­ler auch die Re­tu­sche­stär­ke ein­stel­len.

Back­up Ma­ker: Da­ten­si­che­rung leicht ge­macht

Pro­blem: Sie su­chen ei­ne Back­up-lö­sung, die um­fas­sen­de Funk­tio­nen mit­bringt und da­bei über­sicht­lich bleibt. Be­son­ders wich­tig ist Ih­nen die Mög­lich­keit, Ih­re Si­che­run­gen mit ei­nem Pass­wort zu ver­se­hen. Lö­sung: Als be­son­ders be­die­nungs­freund­lich zeigt sich As­comb Back­up Ma­ker. Ein über­sicht­li­cher Wi­zard führt Sie durch den Back­up-vor­gang und schlägt Ih­nen wäh­rend der Schritt-für-schritt-ein­rich­tung vor, Ih­re Si­che­rung mit ei­nem Pass­wort zu schüt­zen. Um zu­sätz­lich un­er­wünsch­ten Zu­griff auf Ihr Da­ten-back­up zu ver­hin­dern, las­sen sich die Si­che­rungs­ar­chi­ve noch ver­schlüs­seln. Das Tool setzt da­zu das Ver­fah­ren AES mit 256 Bit ein.

Für die Back­up-lö­sung spricht auch der in­te­grier­te Bren­n­er­trei­ber. So las­sen sich die Da­ten auf CD und DVD bren­nen. Sie kön­nen aber auch üb­li­che Spei­cher­me­di­en wie ex­ter­ne Fest­plat­ten und Usb-sticks nut­zen.

Geek Un­in­stal­ler: Pro­gram­me kom­plett lö­schen

Pro­blem: Mit der Zeit sam­meln sich auf dem PC vie­le Pro­gram­me an. Sie wis­sen oft gar nicht mehr, war­um und wann Sie sie in­stal­liert ha­ben. Sie wol­len sich ei­nen Über­blick ver­schaf­fen und un­nö­ti­ge Soft­ware rest­los ent­fer­nen.

Lö­sung: Über Geek Un­in­stal­ler se­hen Sie schnell, welche Pro­gram­me sich der­zeit auf dem Rech­ner be­fin­den. So­fort nach dem Pro­gramm­start lis­tet Ih­nen das Tool die vor­han­de­ne Soft­ware über­sicht­lich auf. Sie se­hen nicht nur die Pro­gramm­na­men, son­dern auch den Zeit­punkt, wann die Soft­ware in­stal­liert wur­de. Das ist oft ein wich­ti­ger An­halts­punkt, um ein­zu­schät­zen, ob das Pro­gramm noch ge­braucht wird. Um ein nicht mehr be­nö­tig­tes Tool zu ent­fer­nen, mar­kie­ren Sie den Ein­trag in der Lis­te, öff­nen per Rechtsklick das Kon­text­me­nü und wäh­len „De­instal­lie­ren…“. Nach dem Lö­schen öff­net Geek Un­in­stal­ler ein wei­te­res Fens­ter und zeigt Da­tei­res­te an, die sich even­tu­ell noch in der Re­gis­try oder in Pro­gram­m­ord­nern be­fin­den. Kli­cken Sie auf „Fort­fah­ren“, werden auch die­se ent­fernt. Be­son­ders prak­tisch: Mit Geek Un­in­stal­ler kön­nen Sie auch Apps aus dem Win­dows Store lö­schen. Las­sen Sie sich die­se zu­erst über „An­sicht –› Win­dows Store Apps“an­zei­gen. Um un­er­wünsch­te Win­dows-apps los­zu­wer­den, ver­fah­ren Sie ge­nau­so wie bei den Desk­top-pro­gram­men.

Re­gis­try Clea­ner:

Trei­ber­res­te be­quem los­wer­den

Pro­blem: Sie ha­ben den Trei­ber für ein Ge­rät – et­wa Ih­res al­ten Dru­ckers – ge­löscht. Wol­len Sie si­cher sein, dass auch al­le Res­te ver­schwin­den, müs­sen Sie sich mit der Re­gis­try Ih­res Rech­ners be­fas­sen. Schließ­lich wol­len Sie nicht, dass die Müll­da­tei­en mit der Zeit das Sys­tem ver­lang­sa­men oder so­gar in­sta­bil ma­chen.

Lö­sung: Be­vor Sie sich selbst mü­he­voll durch die Ein­trä­ge Ih­rer Re­gis­try han­geln, über­las­sen Sie das ein­fa­cher Eu­sing Free Re­gis­try Clea­ner. Schlie­ßen Sie al­le Pro­gram­me, be­vor Sie be­gin­nen. Im ge­star­te­ten Tool kön­nen Sie auf der lin­ken Sei­te be­stimm­te Ab­schnit­te aus­wäh­len – et­wa im Fal­le der Dru­cker­trei­ber­res­te HKEY_LOCAL_ MA­CHI­NE. Be­las­sen Sie al­le ge­setz­ten Häk­chen, das Pro­gramm scannt die ge­sam­ten Ein­trä­ge. Über ei­nen Klick auf „Re­gis­try durch­su­chen“star­ten Sie den Such­lauf. Bei ei­nem Kom­plett­scan dau­ert die­ser ei­ne Wei­le. Sie se­hen die un­nö­ti­gen Ein­trä­ge in ei­ner Lis­te. Per Klick auf „Re­gis­try re­pa­rie­ren“ent­fer­nen Sie die Rück­stän­de.

Da­bei müs­sen Sie kei­ne Skru­pel ha­ben, dass beim Säu­be­rungs­vor­gang et­was schief­ge­hen könn­te. Denn Eu­sing Free Re­gis­try Clea­ner fer­tigt au­to­ma­tisch ein Back­up des Aus­gangs­zu­stands Ih­rer Re­gis­try an. Im Fal­le ei­nes Fal­les fin­den Sie es un­ter „Maß­nah­me –› Vor­he­ri­ge Re­gis­try wie­der­her­stel­len …“.

Pc-welt-ret­tungs­sys­tem: Wenn der PC streikt

Pro­blem: Boo­tet Ihr Win­dows nicht mehr, kom­men Sie we­der an Ih­re Da­ten noch wis­sen Sie im ers­ten Mo­ment, wo die Ur­sa­che für den Kom­plett­aus­fall liegt.

Lö­sung: Mit dem Pc-welt-ret­tungs­sys­tem kom­men Sie auf Ih­ren Rech­ner, auch wenn Win­dows nicht rich­tig funk­tio­niert. Da­mit las­sen sich Ih­re Da­ten ret­ten. Gleich­zei­tig hilft Ih­nen das Sys­tem auch bei an­de­ren Not­fäl­len. So stellt es ge­lösch­te Da­tei­en wie­der her oder setzt Ihr Win­dows-pass­wort zu­rück. Das Not­fall­sys­tem star­tet un­ab­hän­gig von Win­dows und be­nö­tigt min­des­tens 8 GB Ar­beits­spei­cher.

Auf der HEFT-DVD fin­den Sie das Pc-weltret­tungs­sys­tem in der boot­fä­hi­gen Va­ri­an­te. Um von der DVD zu star­ten, müs­sen Sie die Boot­rei­hen­fol­ge in Ih­rem Bi­os än­dern. Drü­cken Sie da­zu kurz nach dem Ein­schal­ten des Rech­ners die am Mo­ni­tor an­ge­zeig­te Tas­te – meist Entf, Esc, F2 oder F10. Be­gin­nen Sie mit dem Tas­ten­druck schnell nach dem Rech­ner­start, da das Zeit­fens­ter ziem­lich kurz ist, um in Ihr Bi­os zu kom­men. Su­chen Sie in der Pc-firm­ware nach dem Me­nü­punkt „Boot“und set­zen Sie dort das Cd/dvd-lauf­werk an die ers­te Stel­le. Spei­chern Sie die Ein­stel­lung. Die ent­hal­te­nen Ret­tungs­werk­zeu­ge stellt Ih­nen der Ar­ti­kel „Pc-welt-not­fall­sys­tem – So ret­ten Sie Ihr Win­dows“im De­tail vor. Sie fin­den ihn un­ter www.pcwelt.de/lee­jm9.

Den bes­ten Stand­ort für Ih­ren Wlan-rou­ter fin­den Sie mit dem Gra­tis­tool Eka­hau He­at­map­per und Ih­rem Note­book her­aus. Das Pro­gramm stellt die Funk­ab­de­ckung in Ih­rer Woh­nung farb­lich über­sicht­lich dar.

Be­nö­ti­gen Sie ei­nen be­stimm­ten Aus­schnitt Ih­rer Bild­schir­m­an­sicht, fer­ti­gen Sie ihn am bes­ten mit Gre­en­shot an. Da­zu bie­tet das Tool ei­nen um­fang­rei­chen Edi­tor zum Wei­ter­be­ar­bei­ten des Aus­schnitts.

Der VLC Me­dia Play­er bie­tet weit mehr Funk­tio­nen als nur das Ab­spie­len von Mul­ti­me­dia-in­hal­ten – et­wa das Kon­ver­tie­ren von Vi­deo­da­tei­en. Hier las­sen sich so­gar in­di­vi­du­el­le Pro­fi­le de­fi­nie­ren.

Ei­ne schnel­le Ana­ly­se der Pc-kom­po­nen­ten nimmt Spec­cy vor. Ne­ben der Ge­samt­über­sicht fin­den Sie zu den ein­zel­nen Be­rei­chen wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen, wie hier zu „RAM“.

Mit Crys­tal­dis­kin­fo ha­ben Sie den Ge­sund­heits­zu­stand Ih­rer Fest­plat­te stets im Blick. Gibt es ei­nen An­lass zur Sor­ge, mel­det es sich au­to­ma­tisch.

Mit dem Gra­tis­pro­gramm Paint.net kön­nen Sie Bild­feh­ler be­quem kor­ri­gie­ren. Sind Fo­tos et­wa zu hell oder zu dun­kel, glei­chen Sie das De­fi­zit ein­fach über die Leucht­kraft-kur­ve aus.

Soll Ihr Back­up vor dem Zu­griff Drit­ter ge­schützt sein, ist Back­up Ma­ker die idea­le Lö­sung. Hier lässt sich so­wohl ein Pass­wort­schutz als auch ei­ne Ver­schlüs­se­lung mit dem Ver­fah­ren AES 256 Bit ein­rich­ten.

Mit Geek Un­in­stal­ler las­sen sich Desk­top-pro­gram­me ge­nau­so wie Win­dows-apps an­zei­gen und lö­schen. Da­bei geht das Tool be­son­ders gründ­lich vor.

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