MI­NI-WORK­SHOP WIN­DOWS-PASS­WORT WEG – WAS TUN?

PCgo - - Praxis - Je nach Län­ge kann das Cra­cken des Win­dows-Pass­worts ei­ni­ge Zeit dau­ern.

Mit der Free­ware Oph­crack set­zen Sie ein ver­ges­se­nes Win­dows-Pass­wort wie­der zu­rück, et­wa wenn Sie das Sys­tem von ei­ner ver­schlüs­sel­ten Fest­plat­te boo­ten.

1Die Oph­crack Li­veCD, mit der Sie spä­ter boo­ten kön­nen, er­stel­len Sie an ei­nem zwei­ten Rech­ner. Be­su­chen Sie da­zu zu­nächst http:// oph­crack.sourcef­or­ge.net/down­load.php. Das Pro­gramm steht dort in ei­ner 32-Bit- und ei­ner 64-Bit-Ver­si­on für 32- und 64-Bit-Win­dows zur Ver­fü­gung. La­den Sie die rich­ti­ge ISO-Da­tei her­un­ter, und bren­nen Sie sie in ei­nem Brenn­pro­gramm Ih­rer Wahl. Ach­tung: Die Li­veCD-Ver­si­on des Pro­gramms crackt nur Pass­wör­ter mit Klein- und Groß­buch­sta­ben so­wie Zah­len. Wenn das für Ihr Pass­wort zu­tri t, über­sprin­gen Sie bit­te Schritt 2 in der An­lei­tung und le­sen di­rekt bei Schritt 3 wei­ter.

2Ver­su­chen Sie, ein Pass­wort zu cra­cken, das Son­der­zei­chen be­inhal­tet, ge­stal­tet sich die Sa­che schwie­ri­ger – aber nicht un­mög­lich. Be­su­chen Sie da­für zu­nächst http://oph­crack. sourcef­or­ge.net/ta­bles.php, und la­den Sie dort ein Pa­ket mit so­ge­nann­ten Rain­bow-Ta­bles her­un­ter. Die­se ent­hal­ten Hashwer­te, die das Pro­gramm zum Cra­cken ver­wen­den wird. Ach­ten Sie dar­auf, dass Sie das rich­ti­ge Pa­ket er­wi­schen. Pa­ke­te mit „XP“im Na­men sind nur zu Win­dows XP kom­pa­ti­bel. Pa­ke­te mit „Vis­ta“sind für Win­dows Vis­ta und 7 ge­dacht. Hier gibt es meh­re­re, auch kos­tenp ich­ti­ge Ta­bles-Pa­ke­te. In den meis­ten Fäl­len soll­te aber ei­ne der kos­ten­lo­sen ZIP-Da­tei­en ge­nü­gen. La­den Sie ei­ne da­von her­un­ter, ent­pa­cken Sie sie, und ko­pie­ren Sie al­le In­hal­te in ei­nen neu­en Ord­ner na­mens „ta­bles“auf ei­nen USB-Stick. Ste­cken Sie nun den USB-Stick bei dem Rech­ner ein, des­sen Win­dows Sie cra­cken wol­len.

3Da­mit Sie den zu cra­cken­den Rech­ner von der er­stell­ten DVD boo­ten kön­nen, le­gen Sie die­se ein und star­ten den PC neu. Nun müs­sen Sie im BIOS die Boot-Rei­hen­fol­ge so ein­stel­len, dass die DVD zu­erst ge­boo­tet wird. Bei den meis­ten BIOS-Ver­sio­nen drü­cken Sie [F12] oder die [Entf]-Tas­te, wäh­rend der Rech­ner hoch­fährt, um ins Boot-Me­nü des Rech­ners zu ge­lan­gen. Dort stel­len Sie in der Boot-Rei­hen­fol­ge das DVD-Lauf­werk an die ers­te Stel­le und star­ten neu.

4So­bald der Boot-Vor­gang läuft, soll­te sich Oph­crack au­to­ma­tisch ö nen. Wäh­len Sie mit den Pfeil­tas­ten Oph­crack Gra­phic Mo­de - au­to­ma­tic aus, und drü­cken Sie [Ein­ga­be] (En­ter). Es ö net sich schließ­lich ein tem­po­rä­res Li­nu­xSys­tem, von dem aus Sie Oph­crack ver­wen­den. Oph­crack lis­tet dort al­le ge­fun­de­nen Pass­wör­ter auf. Wenn Sie ein be­stimm­tes Pass­wort nicht nden, kei­ne Sor­ge: Es reicht, wenn Sie das Pass­wort ei­nes Ad­mi­nis­tra­tor-Kon­tos ret­ten kön­nen.

5Die Pass­wör­ter wer­den au­to­ma­tisch di­rekt in ei­nem Fens­ter für je­den ein­zel­nen Be­nut­zer des PCs se­pa­rat auf­ge­lis­tet. Sie se­hen zu­nächst aber nur den Co­de des Pass­worts un­ter NT Hash. Die­sen Co­de gilt es zu kna­cken. Im un­te­ren Be­reich des Fens­ters se­hen Sie den Ta­ble mit Ver­gleichs-Hashwer­ten, den Oph­crack be­nut­zen wird. War­ten Sie, bis un­ter Sta­tus 100% im RAM steht und die Ta­bles ge­la­den sind. Da­zu müs­sen sämt­li­che Bal­ken rechts voll­stän­dig grün sein.

6Sind die Bal­ken grün, sind auch Sie start­klar. Wäh­len Sie das Be­nut­zer­kon­to aus, das Sie cra­cken wol­len, und kli­cken Sie dann in der Leis­te ganz oben auf das Crack-Sym­bol. Ab­hän­gig von der Län­ge Ih­res Pass­wor­tes kann dies ei­ni­ge St­un­den in An­spruch neh­men. Ma­chen Sie sich al­so ei­nen Kaf­fee oder Tee, und war­ten Sie ab. Wenn der Vor­gang ab­ge­schlos­sen ist, wird Ih­nen Ihr Pass­wort an­ge­zeigt, das Sie sich nun no­tie­ren kön­nen. Be­en­den Sie das tem­po­rä­re Oph­crack-Be­triebs­sys­tem, ent­fer­nen Sie die DVD, und boo­ten Sie Win­dows neu. Nun soll­ten Sie sich mit den Zu­gangs­da­ten an­mel­den kön­nen.

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