Si­cher online be­zah­len

so funk­tio­nie­ren pay­pal, gi­ro­pay und Co.

PCgo - - Erste Seite - von Yvon­ne Göpfert

Online ein­kau­fen ist fan­tas­tisch. Denn nir­gends nden Sie ei­ne grö­ße­re Aus­wahl und kön­nen bes­ser die Prei­se ver­glei­chen. Die Crux be­ginnt beim Be­zah­len. Denn je­der Händ­ler bie­tet meh­re­re Be­zahl­sys­te­me an. Wir ha­ben die wich­tigs­ten Me­tho­den un­ter die Lu­pe ge­nom­men, ver­ra­ten Ih­nen, wie si­cher die­se für Sie als Käufer sind und auf was Sie sich nie ein­las­sen soll­ten.

Vor­kas­se führt öf­ter zu gro­ßen Pro­ble­men

Ge­ra­de klei­ne Online-Shops ver­lan­gen von Ih­nen gern erst Geld, be­vor sie die Wa­re sen­den – per Vor­kas­se oder Nach­nah­me. Doch es ist nicht nur ein­mal pas­siert, dass der Kun­de statt der be­stell­ten Wa­ren wert­lo­sen Plun­der ge­lie­fert be­kom­men hat (bei Nach­nah­me) oder gar kei­ne Wa­re ver­schickt wur­de (bei Vor­kas­se). Von Vor­kas­se spricht man, wenn Sie ei­ne Vor­ab-Über­wei­sung des Rech­nungs­be­trags, ei­ne Zah­lung per gi­ro­pay oder So­fort­über­wei­sung tä­ti­gen. Doch Ach­tung: Vor­kas­se be­deu­tet für Käufer das größ­te Ri­si­ko. Ist das Geld erst ein­mal über­wie­sen, kön­nen Sie es nicht mehr zu­rück­bu­chen las­sen. Das gilt üb­ri­gens auch für Zah­lun­gen per gi­ro­pay und So­fort­über­wei­sung. Beim Be­zah­len per gi­ro­pay und So­fort­über­wei­sung wer­den Sie au­to­ma­tisch zum On­li­ne­Ban­king Ih­rer Bank wei­ter­ge­lei­tet, wo die Da­ten für die Über­wei­sung be­reits hin­ter­legt sind. Sie müs­sen die Zah­lung nur noch durch ei­ne TAN be­stä­ti­gen. Die ge­tä­tig­te Zah­lung lässt sich nicht wi­der­ru­fen.

Gro­ße Si­cher­heit bei Rech­nung oder Last­schrift

Um nicht auf Vor­kas­se-Be­trü­ger her­ein­zu­fal­len, emp­feh­len wir Ih­nen drin­gend, beim Ein­kau­fen im In­ter­net ei­ne der prin­zi­pi­ell si­che­re­ren Be­zahl­me­tho­den zu nut­zen. Am si­chers­ten ist die Be­zah­lung per Rech­nung. Sie be­zah­len näm­lich erst dann, wenn Sie die Wa­re in Hän­den hal­ten und be­hal­ten. Doch die Rech­nung birgt Ri­si­ken für den Ver­käu­fer: Ge­ra­de klei­ne Un­ter­neh­men kön­nen es

sich oft nicht leis­ten, o enen Rech­nun­gen hin­ter­her­zu­lau­fen. Vie­le Händ­ler bie­ten Kauf auf Rech­nung da­her nur Stamm­kun­den an. Doch vie­le Händ­ler möch­ten den­noch den Kauf auf Rech­nung an­bie­ten, da die­ser in Deutsch­land zu den be­lieb­tes­ten Be­zahl­me­tho­den zählt. Um sich zu schüt­zen, wird der Kauf über Dritt­an­bie­ter wie den schwe­di­schen An­bie­ter Klar­na oder das PayPalToch­ter­un­ter­neh­men Bill­safe an­ge­bo­ten. Die­se Un­ter­neh­men er­stat­ten dem Händ­ler im Fal­le ei­nes Zah­lungs­aus­falls sein Geld. Bei die­ser Zahl­me­tho­de wird der Kauf­be­trag nach Er­halt der Wa­re vom Kun­den nicht an den Shop-In­ha­ber, son­dern an den Di­enst­leis­ter über­wie­sen, der die nan­zi­el­len Ri­si­ken über­nimmt. Doch das kos­tet: Händ­ler zah­len ein paar Pro­zent auf den Preis. Und die­se Kos­ten wer­den zum Teil auf die Kun­den ab­ge­wälzt. Ei­ne an­de­re, si­che­re Al­ter­na­ti­ve wä­re die Last­schrift. Sie er­tei­len dem Online-Händ­ler die Er­laub­nis, den Be­trag per Last­schrift von Ih­rem Kon­to ab­zu­bu­chen. Wenn die Wa­re nicht ge­lie­fert wird, oder Sie et­was re­kla­mie­ren oder zu­rück­schi­cken wol­len, kön­nen

Za­lan­do lässt u. a. auch recht si­che­re Zah­lun­gen per Pay­Pal, Kre­dit­kar­te oder Rech­nung zu.

Der Si­cher­heits­stan­dard „3D Se­cu­re Co­de“si­chert Online-Ein­käu­fe mit der Kre­dit­kar­te zu­sätz­lich ab.

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