Gi­ants schei­tern im Po­kal-Halb­fi­na­le

Rheinische Post Duesseldorf Meerbusch - - DÜSSELDORFER SPORT - VON CHRIS­TI­NE LESKA-OTTENSMANN

Nur ei­nen Tag nach dem ent­täu­schen­den Po­kal-Aus sie­gen die Bas­ket­bal­ler im Re­gio­nal­li­ga­spiel in Bie­le­feld. Die fa­vo­ri­sier­te TG 81 setzt sich im Ober­li­ga-Der­by ge­gen die ART Gi­ants III durch. Dy­na­mic Squad be­en­det Plei­ten­se­rie.

Die Re­gio­nal­li­ga-Bas­ket­bal­ler der ART Gi­ants ha­ben das Fi­na­le im WBV-Po­kal ver­passt. In der Vor­schluss­run­de un­ter­la­gen sie beim Li­ga­kon­kur­ren­ten WWU Bas­kets Müns­ter über­ra­schend deut­lich mit 72:93 (31:54). Im­mer­hin gab es ei­nen Tag spä­ter im Li­ga­be­trieb beim Schluss­licht TSVE Bie­le­feld ei­nen un­ge­fähr­de­ten 94:74 (54:34)-Er­folg.

Doch ein rich­ti­ges Trost­pflas­ter war die­ser Sieg nicht. „Wir woll­ten ins Po­kal­fi­na­le ein­zie­hen. Aber Müns­ter war ein­fach zu stark“, muss­te Gi­ants-Trai­ner Jo­nas Jön­ke an­er­ken­nen. Die Par­tie ver­lo­ren sei­ne Schütz­lin­ge be­reits in der ers­ten Halb­zeit. „Der Geg­ner hat stark ver­tei­digt und un­glaub­lich vie­le schnel­le Punk­te er­zielt. Wir ha­ben über­haupt kei­nen Rhyth­mus ge­fun­den“, ana­ly­sier­te Jön­ke den 31:54Halb­zeit­stand. Im drit­ten Vier­tel wach­te sei­ne Mann­schaft auf. Mit Kampf­geist ver­kürz­te sie den Rück­stand. Doch die­ses Auf­bäu­men kos­te­te zu viel Kraft. So zog der Gast­ge­ber im letz­ten Vier­tel wie­der da­von.

Noch nicht ein­mal 24 St­un­den spä­ter muss­ten die Düs­sel­dor­fer zum TSVE Bie­le­feld fah­ren. Nach der Ent­täu­schung über das Po­kalAus prä­sen­tier­ten sie sich hier sehr kon­zen­triert. „Das war ei­ne star­ke kämp­fe­ri­sche Leis­tung“, sag­te Jön­ke. Be­reits nach we­ni­gen Mi­nu­ten muss­te er den Aus­fall von An­ton Zray­chen­ko ver­kraf­ten. So stan­den dem Coach nur noch sie­ben Ak­teu­re zur Ver­fü­gung. Sechs von ih­nen ge­lang es, zwei­stel­lig zu punk­ten. Se­bas­ti­an Kehr, mit Pau­li­us Klei­za er­folg­reichs­ter Wer­fer, sam­mel­te zu­dem 14 Re­bounds ein.

Un­frei­wil­lig spiel­frei hat­ten die ART Gi­ants II in der 2. Re­gio­nal­li­ga. Ih­re Par­tie beim TuS Hil­den konn­te­we­gen ei­ner de­fek­ten Korb­an­la­ge nicht an­ge­pfif­fen wer­den. Der ge­naue Nach­hol­ter­min steht noch nicht fest.

Ei­ne kla­re An­ge­le­gen­heit war das Der­by in der Basketball-Ober­li­ga: Die Her­ren des Ta­bel­len­zwei­ten TG 81 be­sieg­ten die ab­stiegs­be­droh­ten ART Gi­ants III 99:81 (44:34). Bis Mit­te des zwei­ten Vier­tels war die Par­tie aus­ge­gli­chen, ehe sich die Gast­ge­ber dank Bas­ti­an von El­ten und Da­ve Böhm mit ei­nem 19:4Lauf ab­set­zen konn­ten. Be­son­ders im drit­ten Ab­schnitt bau­ten sie ih­re Füh­rung wei­ter aus. „Ein­satz, Kampf und Biss war bei mei­nem Team in die­ser Pha­se nicht vor­han­den. Das war ka­ta­stro­phal“, är­ger­te sich Gi­ants-Trai­ner To­bi­as Lang­guth. Im­mer­hin be­trie­ben sei­ne Schütz­lin­ge ab dem 61:92-Rück­stand (34.) noch ein we­nig Er­geb­nis­kos­me­tik. „Al­le Ak­teu­re ha­ben aus­rei­chend Spiel­zeit be­kom­men. Un­se­re Aus­ge­gli­chen­heit zeigt sich dar­in, dass sie­ben Spie­ler zwei­stel­lig ge­punk­tet ha­ben. Das gab es bei uns noch nie“, staun­te TG-Spie­ler­trai­ner Tim Brück­mann.

Wie­der zu­rück­ge­mel­det ha­ben sich die Bas­ket­bal­ler von Dy­na­mic Squad: Nach ei­ner lan­gen Plei­ten­se­rie be­zwan­gen sie in ei­ge­ner Hal­le den Ta­bel­len­drit­ten SW Es­sen II mit 63:62. „Trotz ei­ni­ger Aus­fäl­le von Leis­tungs­trä­gern ha­ben wir es ge­schafft, die ge­sam­te Zeit als Mann­schaft zu­sam­men­zu­spie­len“, freu­te sich Trai­ner Jens Ga­b­ri­el. „Al­ler­dings hat­ten wir am En­de auch et­was Glück, dass der letz­te Wurf der Es­se­ner nicht rein­ge­gan­gen ist.“

Eben­falls er­folg­reich war der TuS Macca­bi, der sich bei der TG Stür­zel­berg mit 76:65 (37:37) durch­setz­te. „Nach ei­ner aus­ge­gli­che­nen ers­ten Halb­zeit wa­ren wir in der De­fen­si­ve bes­ser und ha­ben den Geg­ner kon­trol­liert“, re­sü­mier­te Trai­ner Ma­thi­as Gierth zu­frie­den. Aus der star­ken Mann­schaft hob er Arie Wil­der und Fa­bi­an Büs­ken her­vor.

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