We­nig Chan­cen für Sam­mel­kla­ge ge­gen Face­book

Rheinische Post Duisburg - - DIGITALE WIRTSCHAFT -

BRÜS­SEL (rtr) Ein Rechts­ex­per­te des Eu­ro­päi­schen Ge­richts­hofs (EuGH) macht dem Da­ten­schüt­zer Ma­xi­mi­li­an Schrems we­nig Hoff­nung auf ei­ne Sam­mel­kla­ge ge­gen Face­book. Die EU-Ver­brau­cher­re­geln be­sag­ten, dass der Fall sich auf die kon­kre­ten Par­tei­en ei­nes Ver­tra­ges be­schrän­ken müs­se, er­klär­te EuGHGe­ne­ral­an­walt Michal Bo­bek. Ei­ne Aus­deh­nung auf an­de­re Ver­brau­cher wä­re mit die­sem Recht nicht ver­ein­bar. Die Rich­ter des höchs­ten eu­ro­päi­schen Ge­richts fol­gen meist den Emp­feh­lun­gen des Ge­ne­ral­an­walts. Der Ös­ter­rei­cher Schrems kam vor zwei Jah­ren in die Schlag­zei­len, als er ein Da­ten­aus­tau­sch­ab­kom­men zwi­schen der EU und den USA ju­ris­tisch zu Fall brach­te. Nun woll­te er sei­ne Kla­ge ge­gen Face­book mit de­nen von sie­ben an­de­ren Nut­zern bün­deln. Schrems klagt ge­gen Face­book, weil er sei­ne Rech­te auf Pri­vat­sphä­re und Da­ten­schutz ver­letzt sieht.

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