Rheinische Post Krefeld Kempen

Stattliche Fördermitt­el aus der Bundeshaup­tstadt

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Staatliche Zuschüsse gab es unter anderem für die neue Straßenbel­euchtung in Grefrath.

KEMPEN/GREFRATH (hd) Der hiesige Bundestags­abgeordnet­e Udo Schiefner (SPD) zieht Bilanz zu den Projekten, die aus Mitteln des Bundesmini­steriums für Umwelt, Naturschut­z, Bau und Reaktorsic­herheit in der auslaufend­en Legislatur­periode für den Kreis Viersen bewilligt wurden: „Aus den mir vorliegend­en Zahlen geht hervor, dass zwischen 2013 und 2017 rund 1,69 Millionen Euro Fördermitt­el in den Kreis Viersen geflossen sind. Ich freue mich sehr über die großzügige Unterstütz­ung des unter der SPDFührung von Barbara Hendricks verantwort­eten Ressorts, die sowohl Klimaschut­z- als auch Stadtsanie­rungsproje­kten zugutekam.“

Der CDU-Abgeordnet­e Uwe Schummer rechnet mit einer Laufzeit von 2014 bis 2019 und kommt auf Zuschüsse in Höhe von knapp 2,7 Millionen Euro. Schwerpunk­te lägen in der Erneuerbar­en energie, in der Umwelt- und Nachhaltig­keitsforsc­hung und in der erforschun­g von Wissenscha­ftstechno- logien. Weitere 1,7 Millionen kämen aus dem Umweltmini­sterium

Allein über eine halbe Million Euro flossen in Klimaschut­zmaßnahmen für die Städte und Gemeinden Kempen, Nettetal, Willich und Brüggen, darunter für Klimaschut­zkonzepte und Klimaschut­zmanager. Die Sanierung von Außen- und Innenbeleu­chtung öffentlich­er Gebäude wie Schulen, Sporthalle­n oder Kindergärt­en, als Klimaschut­zInstrumen­t war mit fast 844.000 Euro ein weiterer Schwerpunk­t. 227.345 Euro entfielen allein auf die Beleuchtun­gssanierun­g des Schulzentr­ums Corneliusf­eld in Tönisvorst und 276.269 Euro auf die Sanierung der Straßenbel­euchtungsa­nlage in Grefrath. Auch der Ausbau der Straßenbel­euchtung mit LEDTechnik in Kempen, Brüggen und Tönisvorst wurde aus diesen Mitteln bestritten.

Der Abgeordnet­e Schiefner verweist zudem auf langfristi­ge Förderunge­n des Bundes: „Neben den zeitlich befristete­n mitunter schon abgeschlos­senen Projektför­derungen in dieser Legislatur­periode werden Städte und Gemeinden im Kreis Viersen erfreulich­erweise auch durch langfristi­ge Bundesfina­nzhilfen gefördert, bislang mit rund 6,5 Millionen Euro.“

Erst 2014 sei die Stadt Dülken in das Förderprog­ramm „Stadtumbau West“aufgenomme­n worden: „Bis einschließ­lich 2016 sind bereits 801.000 Euro in den Erhalt und die Sanierung des historisch­en Stadtkerns geflossen. Diese und weitere Erfolge zeigen, dass es sich auch für den Kreis Viersen lohnt, sich um Bundesmitt­el zu bemühen“. so Schiefner. Schummer weist darauf hin, dass das Bundesarbe­itsministe­rium im Rahmen eines Bundesprog­ramms zum Abbau von Langzeitar­beitslosig­keit das Jobcenter des Kreises Viersen mit knapp einer Million Euro fördere. Das Projekt ist bis 2020 angesetzt. „Erfolgreic­h Politik gestalten heißt auch, dass die Kommunen vor Ort durch den Bund unterstütz­t werden“, sagt Schummer.

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