US-Tes­ter ra­ten vom Kauf von Tes­las Mo­del 3 ab

Rheinische Post Krefeld Kempen - - WIRTSCHAFT -

BANGALORE (rtr) Neu­er Rück­schlag für den US-Elek­tro­au­to­pio­nier Tes­la: Ein ein­fluss­rei­ches US-Ver­brau­cher­ma­ga­zin emp­fiehlt das neue Mo­del 3 nicht zum Kauf. Der Fahr­spaß sei groß, aber es ge­be auch er­heb­li­che Män­gel, be­rich­te­te „Con­su­mer Re­ports“. Das Ma­ga­zin, das vie­le Pro­duk­te und je­des Jahr auch Au­tos tes­tet, nennt als Bei­spie­le, dass der zen­tra­le Touch­screen schwer zu be­die­nen und der Brems­weg zu lang sei. Bei Tests ha­be das Tes­la-Mo­dell 46 Me­ter ge­braucht, um bei 100 Ki­lo­me­tern pro St­un­de zum Ste­hen zu kom­men. Das sei län­ger, als ein Pick-up-Truck brau­che. Tes­la wies die­se An­ga­ben zu­nächst zu­rück und er­klär­te, ei­ge­ne Tests hät­ten ei­nen kür­ze­ren Brems­weg er­ge­ben. Spä­ter kün­dig­te Elon Musk ein Firm­ware-Up­date an, das Tes­la in ei­ni­gen Ta­gen her­aus­brin­gen wer­de. „Mit wei­te­ren Ver­fei­ne­run­gen kön­nen wir den Brems­weg über die ur­sprüng­li­chen Spe­zi­fi­ka­tio­nen hin­aus ver­bes­sern“, so Musk. Mit dem Mo­del 3 will Tes­la zum Mas­sen­her­stel­ler von Elek­tro­au­tos wer­den. Es gibt aber im­mer wie­der Pro­ble­me in der Pro­duk­ti­on.

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