Fortu­na ver­pflich­tet Usa­mi als Bebou-Er­satz

Rheinische Post Mettmann - - SPORT - VON THO­MAS SCHULZE

DÜS­SEL­DORF Der Wech­sel von Ih­las Bebou zum Fuß­ball-Bun­des­li­gis­ten Han­no­ver 96 ist noch nicht of­fi­zi­ell, doch hat Zweit­li­gist Fortu­na Düs­sel­dorf be­reits den Nach­fol­ger des 23 Jah­re al­ten Of­fen­siv­spie­lers prä­sen­tiert: Ta­ka­shi Usa­mi. Der 25 Jah­re al­te Ja­pa­ner wird vom FC Augs­burg aus­ge­lie­hen, bei dem er bis 2020 un­ter Ver­trag steht. Gut mög­lich, dass die­sen bei­den Trans­fers noch wei­te­re fol­gen, ehe der Markt heu­te um 18 Uhr schließt. Auf Fortu­nas Ein­kaufs­lis­te steht noch der bel­gi­sche U21-Na­tio­nal­spie­ler Be­ni­to Ra­man. Drei Spie­ler könn­ten die Düs­sel­dor­fer noch ab­ge­ben: Wäh­rend Tay­lan Du­man aus­ge­lie­hen wer­den soll, ste­hen die Zei­chen bei Ma­ecky Ngom­bo und Öz­kan Yil­di­rim auf Ab­schied.

Wie heiß der Trans­fer­markt in­zwi­schen ge­lau­fen ist, be­weist auch der Wech­sel von Bebou. 4,5 Mil­lio­nen Eu­ro er­hält die Fortu­na so­fort, hin­zu kom­men Bo­ni für den Klas- sen­er­halt und Ein­sät­ze so­wie ei­ne pro­zen­tua­le Be­tei­li­gung im Fall ei­nes vor­zei­ti­gen Wech­sels. Der Stür­mer un­ter­zeich­ne­te in Han­no­ver ei­nen Vier­jah­res­ver­trag und soll jähr­lich 1,3 Mil­lio­nen Eu­ro ver­die­nen.

Trai­ner Fried­helm Fun­kel hat­te sich stets für ei­nen Ver­bleib von Bebou ein­ge­setzt. „Er ist ein Un­ter­schieds­spie­ler“, hat­te der er­fah­re­ne Coach be­tont. Doch der Vor­stands­vor­sit­zen­de Ro­bert Schä­fer ver­moch­te dem Re­kord­trans­fer nicht zu wi­der­ste­hen. Bis­lang hat­te For­tu- na den höchs­ten Er­lös mit je­weils 1,5 Mil­lio­nen Eu­ro bei den Wech­seln von Rob­bie Kru­se (Le­ver­ku­sen), Char­ly Ben­schop (Han­no­ver) und Da­ni Sch­a­hin (Mainz) er­zielt.

Usa­mi kam 2011 nach Deutsch­land, wo er seit­dem für Bay­ern Mün­chen, 1899 Hof­fen­heim und Augs­burg spiel­te. Er ist in der ers­ten ja­pa­ni­schen und deut­schen Li­ga über 200 Mal ein­ge­setzt wor­den. Fun­kel sag­te aber auch: „Man muss ihm Zeit ge­ben, sich wie­der an re­gel­mä­ßi­ge Ein­sät­ze zu ge­wöh­nen.“

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