Ra­ther SV muss drei Füh­rungs­spie­ler er­set­zen

In der Fuß­ball-Lan­des­li­ga tref­fen der MSV und der VfL Ben­rath auf Meer­busch II und den FC Rem­scheid.

Rheinische Post - - DÜSSELDORFER SPORT - VON TO­BI­AS DINKELBORG UND MAR­VIN WIBBEKE

Ra­ther SV – SpVg. Oden­kir­chen. Dem Fuß­ball-Lan­des­li­gis­ten Ra­ther SV ge­hen vor dem Heim­spiel ge­gen Oden­kir­chen (heu­te, 16 Uhr, Ra­ther Wald­sta­di­on) die Füh­rungs­kräf­te aus. „Ich muss al­le drei Ka­pi­tä­ne er­set­zen“, schlägt Trai­ner Patrick Michae­lis Alarm. Denn ne­ben Spiel­füh­rer Ro­bert Kör­ber, der den Ra­thern schon seit zwei Wo­chen ver­let­zungs­be­dingt fehlt, müs­sen auch der ge­sperr­te Ni­k­las Wes­seln und Da­vid Pi­ra pas­sen.

Der Aus­fall der bei­den In­nen­ver­tei­di­ger schmerzt den RSV be­son­ders, da auch Back­up Carl­son Muyuk seit ei­ni­ger Zeit ver­letzt aus­set­zen muss. Nun müs­sen al­so an­de­re Spie­ler in die Bre­sche sprin­gen und mehr Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Doch nicht nur we­gen der Aus­fäl­le spricht Michae­lis von ei­ner „Her­ku­les­auf­ga­be“. Zwar ran­gie­ren die Gäs­te mit sie­ben Zäh­lern in der Ta- bel­le hin­ter den Ra­thern, doch bei den ver­gan­ge­nen bei­den Nie­der­la­gen ge­gen die Top-Teams Meer­busch (0:2) und Net­te­tal (1:2) prä­sen­tier­ten sich die Glad­ba­cher gut und muss­ten sich nur knapp ge­schla­gen ge­ben. „Da­her sind wir in der Au­ßen­sei­ter­rol­le“, ur­teilt Michae­lis. MSV Düs­sel­dorf TSV Meer­busch II. Die De­vi­se ist im Prin­zip ziem­lich – sim­pel. „Um in der Li­ga zu blei­ben, muss man die di­rek­ten Du­el­le ge­win­nen“, lau­tet sie. Ge­sagt hat dies Mo­ha­med El­mi­mou­ni, Trai­ner des MSV Düs­sel­dorf. Auf dem Pa­pier klingt das auch schlüs­sig, funk­tio­niert in der Pra­xis al­ler­dings nicht im­mer ein­wand­frei. Des­sen ist sich auch der 34-jäh­ri- ge Coach be­wusst. Und doch er­hofft sich El­mi­mou­ni nichts sehn­li­cher, als dass sei­ne Schütz­lin­ge die­ses Leit­mo­tiv in­zwi­schen ver­in­ner­licht ha­ben – ge­ra­de vor der Par­tie ge­gen den TSV Meer­busch II (mor­gen, 15 Uhr, Kik­weg). Die Links­rhei­ni­schen tra­gen seit Sai­son­be­ginn die ro­te La­ter­ne in ih­ren Hän­den und ste­hen noch oh­ne jeg­li­chen Punkt­ge­winn da. In den ver­gan­ge­nen bei­den Be­geg­nun­gen kas­sier­te die Mann­schaft der bei­den Spie­ler­trai­ner Da­ni­el Klin­ger und Ste­fan Gals­ter sat­te neun Ge­gen­tref­fer

El­mi­mou­ni über­rascht die­se Tat­sa­che nicht wirk­lich. „Die Meer­bu­scher set­zen al­les auf ei­ne Kar­te und wol­len mit der ers­ten Mann­schaft wie­der in die Ober­li­ga“, er­klärt er. Auf die leich­te Schul­ter nimmt der Trai­ner den Geg­ner je­doch kei­nes­wegs: „Der TSV hat nichts zu ver­lie­ren. Trotz­dem bin ich über­zeugt da­von, das Spiel zu ge­win­nen.“Im Kampf um den Klas­sen­er­halt wä­re das ein wich­ti­ger Schritt. VfL Ben­rath – FC Rem­scheid. Im Prin­zip reicht ein Blick auf das Ta­bleau aus, um die im­men­se Be­deu­tung die­ses Du­ells (mor­gen, 15 Uhr, Karl-Hoh­mann-Stra­ße) zu er­ken­nen. In der un­te­ren Ta­bel­len­re­gi­on tren­nen den VfL und die Ber­gi­schen nur zwei Plät­ze und le­dig­lich ein Zäh­ler. Der Sie­ger die­ses Spiels könn­te sich al­so et­was Luft im Kel­ler ver­schaf­fen.

Der Är­ger über den schwa­chen Auf­tritt in der Vor­wo­che und die dar­aus re­sul­tie­ren­de Nie­der­la­ge ge­gen den VfL Jüchen-Garz­wei­ler (0:2) ist beim Ben­ra­ther Trai­ner Frank Stof­fels noch nicht voll­ends ver­flo­gen, der 51-Jäh­ri­ge hofft aber, dass sein Team dar­aus die rich­ti­gen Schlüs­se ge­zo­gen hat. „Wir wol­len un­be­dingt die­se drei Punk­te, da­zu müs­sen wir aber an die or­dent­li­chen Leis­tun­gen an­knüp­fen, die wir vor dem Jü­chenSpiel ge­zeigt ha­ben“, sagt Stof­fels und setzt dar­auf, dass die maue Vor­stel­lung im ver­gan­ge­nen Heim­spiel nur ein Aus­rut­scher war.

Ni­k­las Wes­seln, lei­ten­de Kraft beim Ra­ther SV

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