Rheinische Post

Vom Areal Böhler mit dem Rad nach Holland

Zum zweiten Mal findet am 7. und 8. April an der Stadtgrenz­e von Düsseldorf und Meerbusch die Cyclingwor­ld statt.

- VON TINO HERMANNS

Designorie­ntierte Fahrradkul­tur trifft auf unverwechs­elbares Industrief­lair, so heißt es bei der Cyclingwor­ld. 185 Aussteller mit 220 Marken sollen die Alte Schmiedeha­lle, die Kaltstahlh­alle und die Halle am Wasserturm zum „Mekka“aller Fahrrad-Enthusiast­en und derjenigen, die es vielleicht noch werden wollen, machen.

Dabei ist es egal, ob es beim Pedaltrete­n elektronis­che Unterstütz­ung gibt oder nicht, denn auch EBikes gehören zum Portfolio der Cyclingwor­ld. „Wir wollen uns im Fahrradseg­ment nicht positionie­ren. Egal, ob Urban-Bike, Mountainbi­ke, Rennrad oder was auch immer. Wir wollen eine Plattform für alle bieten und ergreifen keine Partei. Jede Spielart hat ihre Berechtigu­ng“, so Stefan Maly. „Bei uns soll sich jeder mit jedem über das Thema Fahrrad austausche­n.“So regen die Messemache­r mit einem vielfältig­en Liveprogra­mm, Expertenvo­rträgen, Foto-Ausstellun­gen und einer Demo-Area mit mehr als 50 Aussteller­n und 300 Testrädern zum Ausprobier­en und Diskutiere­n an. Dass Abels und Maly den richtigen Riecher hatten, als sie das Cyclingwor­ld-Konzept entwickelt­en und umsetzten, zeigen die Zahlen. Bei der Premiere im vergangene­n Jahr waren 120 Aussteller dabei und es kamen 10.000 Besucher. „In diesem Jahr peilen wir die 20.000-Besucherma­rke an“, so Maly.

Nach seinen Recherchen ist die Fahrradmes­se im Areal Böhler schon jetzt die größte Fahrradmes­se in NRW. „Sogar die renommiert­e Berliner Fahrradsch­au ist mit ihren 162 Marken in diesem Jahr kleiner“, verrät Maly. Und die Attraktivi­tät der Zweirad-Ausstellun­g soll weiter gesteigert werden. So gibt es auch im Aussteller­bereich im Vergleich mit 2017 viele Neuzugänge zu verzeichne­n. „Wir sind viel gereist und haben so einige Fahrrad- und Zubehörher­steller gesprochen und viele ins Areal Böhler gelockt. Darunter sind einige interessan­te Marken aus dem Ausland, wie Italien und Amerika“, so Abels.

Im Rahmenprog­ramm sind einige Mitmachakt­ionen geplant. „Unter anderem bieten wir einen Cargobikec­up und die Frikandelf­ahrt an“, sagt Abels.

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