An­ger­mund fei­ert sein Ju­bi­lä­um

Mit ei­nem Wein­fest am Wo­che­n­en­de wird das Ge­mein­schafts­ge­fühl im Ort wei­ter ge­stärkt.

Rheinische Post - - STADTTEILE -

AN­GER­MUND (brab) Seit ei­nem hal­ben Jahr wird un­ter der Re­gie des An­ger­mun­der Kul­tur­krei­ses (AKK) ein Fest zum 830-jäh­ri­gen Be­ste­hen von An­ger­mund ge­plant. „Die Ver­ei­ne, Ver­bän­de und In­sti­tu­tio­nen aus dem Stadt­teil ha­ben schnell ih­re Un­ter­stüt­zung zu­ge­sagt. Die Ver­net­zung ist gut, und dar­über sind wir sehr froh, denn al­lei­ne könn­ten wir das gar nicht schaf­fen“, sagt Ben­ja­min Schwarz, Vor­stands­mit­glied im AKK.

Am mor­gi­gen Sams­tag, 16. Ju­ni, und Sonn­tag, 17. Ju­ni, soll sich je­weils ab 12 Uhr der vor­de­re Teil der his­to­ri­schen Graf-En­gel­bert-Stra­ße in­klu­si­ve Bür­ger­haus in ein fröh­li­ches Wein­fest ver­wan­deln. Ver­schie­de­ne Gast­wir­te und Händ­ler aus dem Dorf und der Um­ge­bung wer­den dort ei­ne viel­fäl­ti­ge Aus­wahl an Spei­sen und Ge­trän­ken an­bie­ten. Ser­viert wer­den bei­spiels­wei­se Flamm­ku­chen, fri­sche Nu­deln und Steak-Bur­ger. „Wir ver­zich­ten auf ei­ne Büh­ne und set­zen dies­mal auf mo­bi­le Künst­ler. Da­zu ge­hö­ren ein Sa­xo­pho­nist, ei­ne Di­xie-Band und ein Pia­nist mit ei­nem fahr­ba­ren Kla­vier, die dann das Pu­bli­kum an al­len Or­ten un­ter­hal­ten wer­den.“

Aber auch die be­tei­lig­ten Ver­ei­ne und In­sti­tu­tio­nen sor­gen für Ab­wechs­lung. Die Ka­tho­li­sche Kir­che et­wa bie­tet Be­sich­ti­gun­gen des Got- tes­hau­ses an, die Kar­ne­vals­ge­sell­schaft De elf Pil­le lädt zum Tor­wand­schie­ßen ein, und die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr stellt ein Fahr­zeug zur Be­sich­ti­gung zur Ver­fü­gung. Im Bür­ger­haus kann ei­ne Aus­stel­lung der Fried­rich-von-Spee-Grund- schu­le be­sich­tigt wer­den, die Ki­ta „St. Ag­nes“hat Kin­der­schmin­ken im Pro­gramm, und die bei­den städ­ti­schen Ki­tas wer­den Ma­lak­tio­nen durch­füh­ren.

„Uns ist es ein An­lie­gen, Le­ben in den Stadt­teil zu brin­gen und An­ge- bo­te zu ma­chen, die sich nicht nur an un­se­re Mit­glie­der rich­ten“, sagt Schwarz. So hat der Kul­tur­kreis be­reits vor fünf Jah­ren er­folg­reich ei­ne gro­ße Pick­nick­ta­fel im al­ten Orts­kern or­ga­ni­siert. „Da­mals hat­ten wir tol­les Wet­ter. Hof­fent­lich ist das dies­mal auch wie­der so“, sagt Ben­ja­min Schwarz.

Ei­nen Schwer­punkt hat der Ver­ein, dem rund 400 Mit­glie­der an­ge­hö­ren, in der kul­tu­rel­len Ar­beit, setzt sich des­halb für das kul­tu­rel­le Le­ben im Ort mit sei­nen rund 6000 Ein­woh­nern ein – und für den Er­halt des Brauch­tums. Er or­ga­ni­siert Aus­stel­lun­gen, Lesungen und Vorträge, Ex­kur­sio­nen und wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen, zu de­nen al­le Mit­glie­der und auch Nicht-Mit­glie­der ein­ge­la­den sind. Zu­dem pflegt und nutzt der AKK das Heinz-Schmitz Ar­chiv, in dem al­les Schrift­li­che ge­sam­melt wird, das über An­ger­mund er­schie­nen ist, so­wie das his­to­ri­sche Bür­ger­haus. Das Haus wur­de dem Kul­tur­kreis von der Stadt als Dau­er­leih­ga­be über­las­sen und dient auch als ein Treff­punkt für Ver­ei­ne und In­sti­tu­tio­nen An­ger­munds.

Hand­werk und Han­del und der AKK or­ga­ni­sie­ren das Fest: (v.l.) Andrea Lin­den­laub, Ben­ja­min Schwarz, Gi­se­la Wie­mer, André Schus­ter, Fer­di­nand Wolff.

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