Whi­tesell-In­sol­venz­ver­fah­ren soll am 1. Ju­li er­öff­net wer­den

Saarbruecker Zeitung - - Wirtschaft -

Be­ckin­gen/Düsseldorf. Am 1. April soll nach In­for­ma­tio­nen un­se­rer Zei­tung das In­sol­venz­ver­fah­ren für die Schrau­ben­grup­pe Whi­tesell Ger­ma­ny, zu der auch das Werk in Be­ckin­gen ge­hört, er­öff­net wer­den. Das sei am Don­ners­tag in der ers­ten Sit­zung des Gläu­bi­ger­aus­schus­ses be­spro­chen wor­den, hieß es. Das Un­ter­neh­men wür­de da­mit zu­min­dest vor­erst wei­ter­ge­führt und nicht ab­ge­wi­ckelt. Der vor­läu­fi­ge In­sol­venz­ver­wal­ter Bi­ner Bähr aus Düsseldorf woll­te sich ges­tern nicht da­zu äu­ßern, kün­dig­te aber ei­ne Er­klä­rung für An­fang der kom­men­den Wo­che an. Whi­tesell Ger­ma­ny hat­te En­de Ja­nu­ar In­sol­venz an­ge­mel­det, gut ein Jahr, nach­dem die ame­ri­ka­ni­sche Fir­men­grup­pe Whi­tesell die deut­sche Schrau­ben­grup­pe mit ins­ge­samt vier Stand­or­ten aus der In­sol­venz über­nom­men hat­te. In den 13 Mo­na­ten hat­te das US-Un­ter­neh­men aus Sicht der Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter die deut­schen Fa­b­ri­ken mit ih­ren 1300 Be­schäf­tig­ten, da­von 340 in Be­ckin­gen, na­he­zu in den Ru­in ge­trie­ben. Die Ge­werk­schaft IG Me­tall und Be­triebs­rat stu­fen Whi­tesell als Heu­schre­cke ein, die sys­te­ma­tisch Geld und Wer­te aus dem Un­ter­neh­men ab­saugt. mzt

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