Go, Gog­go go!

Saarbruecker Zeitung - - Hallo Saarland -

Mar­kus Schön­ber­ger er­zählt vom Gog­go­mo­bil Cou­pé sei­nes Schwie­ger­va­ters Ru­di Schrei­ner aus Frau­lau­tern. Der Klei­ne lief und lief und lief… bis er ge­scho­ben wer­den muss­te. Der per­sön­li­che Lieb­lings-Old­ti­mer mei­nes Schwie­ger­va­ters Ru­di Schrei­ner aus Frau­lau­tern war das 1963 ge­bau­te und 13 PS star­ke Gog­go Cou­pé. Mein Schwie­ger­va­ter schwärmt heu- te noch da­von. Mit dem Gog­go fuhr er, sei­ne Frau und die bei­den Töch­ter (al­le vier Per­so­nen plus Zelt, Ge­päck etc.) vie­le Jah­re in den Ur­laub ins Sie­ben­ge­bir­ge, nach Pa­da­born, Ge­se­ke und an­de­re Or­te.

Klapp­stüh­le wur­den nie ge­braucht, wenn es zum Zel­ten ging. Die Sit­ze des Gog­go wur­den ein­fach her­aus­ge­nom­men und in die Wie­se ge­stellt.

Das Gog­go lief und lief und lief, je­doch ver­ließ ihn die Kraft ein­mal auf der Huns­rück­Hö­hen­stra­ße (Au­to­bah­nen gab es noch nicht). Da half mit Got­tes Fü­gung ein ame­ri­ka­ni­scher Last­wa­gen und drück­te das Gog­go mit der Fa­mi­lie ei­ne Stei­gung hoch. Für die Kin­der war es da­mals ei­ne lus­ti­ge Ge­schich­te, heu­te re­den wir im­mer noch dar­über. Mar­kusSchön­ber­ger

Wal­l­er­fan­gen

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