Mit­ver­ant­wor­tung der Re­gie­rung steht fest

Saarbruecker Zeitung - - Leserbriefe -

Zum Ar­ti­kel „Wer zahlt Mil­lio­nen für die Fisch­zucht?“(Aus­ga­be vom 13. Fe­bru­ar)

Was zur Fisch­zucht­an­la­ge seit ih­rer Pla­nung bis zur In­be­trieb­nah­me von den Me­di­en un­kom­men­tiert blieb, ist die recht­li­che Mit­ver­ant­wor­tung der saar­län­di­schen Lan­des­re­gie­rung an der Mi­se­re, durch ein hier völ­lig über­for­der­tes Mi­nis­te­ri­um Um­welt, das zwin­gend ge­for­der­te Pla­nungs-, Aus­füh­rungs- und Ge­neh­mi­gungs­vor­schrif­ten der­art miss­ach­tet hat, dass be­reits die In­be­trieb­nah­me ord­nungs­wie straf­recht­li­che Re­le­vanz auf­zeig­ten, bis heu­te! Wo blieb et­wa die Di­enst­fach­auf­sicht, wo blieb die Staats­an­walt­schaft, als sich früh ab­zeich­ne­te, dass der recht­lich zwin­gend ge­for­der­te Nach­weis wirt­schaft­li­cher Zu­ver­läs­sig­keit nicht er­bracht wer­den konn­te? Bei ei­nem En­de der An­la­ge wird der sym­pa­thi­schen Stadt und ih­ren Men­schen ei­ne le­bens­feind­li­che, un­wür­di­ge Zucht­fa­brik er­spart, die aus ethisch-mo­ra­li­scher Sicht ei­ne schänd­li­che Ein­rich­tung ist.

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