In Su­cé kreu­zen sich die We­ge der Frei­zeit­ka­pi­tä­ne

Blies­rans­bachs Part­ner­ort über­rascht sei­ne Be­su­cher mit viel ma­ri­ti­mem Charme

Saarbruecker Zeitung - - REGIONALVERBAND - Von SZ-Mit­ar­bei­te­rin Ni­co­le Ba­ronsky-Ott­mann

Wie ein Stau­see mu­tet das Flüss­chen Erd­re an, wenn es sich am bre­to­ni­schen Städt­chen Su­cé zu ei­ner 300 Hekt­ar gro­ßen Was­ser­flä­che wei­tet. Ma­le­ri­sche Bau­wer­ke am Ufer der Erd­re und die Saar­brü­cker Part­ner­stadt Nan­tes ma­chen ei­nen Be­such über­dies loh­nend.

Blies­rans­bach. Su­cé-sur-Erd­re, seit 1981 die Part­ner­ge­mein­de von Blies­rans­bach und nörd­lich von Nan­tes ge­le­gen, ist ein hüb­sches bre­to­ni­sches Städt­chen, mit knapp 6500 Ein­woh­nern. Tou­ris­ten schät­zen den Ort, ins­be­son­de­re we­gen sei­ner gro­ßen Was­ser­flä­chen, die ihn prä­gen und ihm sei­nen Charme ver­lei­hen.

Denn Su­cé-sur-Erd­re liegt, wie ja der Na­me schon sagt, an dem Fluss Erd­re, der dort so breit ist, dass man ihn oh­ne wei­te­res für ei­nen Stau­see hal­ten könn­te. 300 Hekt­ar Was­ser­flä­che und ein 13 Ki­lo­me­ter lan­ges Ufer prä­gen das Stadt­bild und bie­ten Boots- und Ka­nu­fah­rern, Rad­fah­rern und Spa­zier­gän- gern je­de Men­ge Aus­flugs-, Frei­zeit- und Er­ho­lungs­mög­lich­kei­ten. In Su­cé-sur-Erd­re gibt es auch ei­nen klei­nen Ha­fen in der Orts­mit­te, den ins­be­son­de­re Haus­boo­te an­steu­ern.

Von hier aus kann man gut mit dem Boot zu Tou­ren Rich­tung Nan­tes und in das In­ne­re der Bre­ta­gne auf­bre­chen. Denn auf ei­nem Teil ih­rer knapp 100 Ki­lo­me­ter ist die Erd­re schiff­bar und bil­det so­gar teil­wei­se den Ka­nal von Nan­tes nach Brest, der fast nur tou­ris­tisch ge­nutzt wird. Dass es die Boots­tou­ris­ten nach Su­cé-sur-Erd­re zieht, ist ver­ständ­lich.

Kö­nig­li­ches Kom­pli­ment Denn an den Ufern der Erd­re und rund um das Städt­chen sind zahl­rei­che Her­ren­häu­ser, Parks und Schlös­ser. Ins­be­son­de­re die Wind­müh­le „Mou­lin de la tou­che“, ver­schie­de­ne Her­ren­häu­ser aus dem 19. Jahr­hun­dert, de­ren Gär­ten bis zum Was­ser rei­chen, und meh­re­re Schlös­ser aus dem 16. Jahr­hun­dert bie­ten ei­nen char­man­ten An­blick. Da­her ver­wun­dert es auch nicht, dass schon der fran­zö­si­sche Kö­nig Franz I. die Erd­re als den schöns­ten Fluss Frank­reichs be­zeich­ne­te.

su­ce- sur- erd­re. fr

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