Auch in Deutsch­land ist die Na­tur in Nö­ten

Saarbruecker Zeitung - - LESERBRIEFE -

Zum Ar­ti­kel „Mer­kels Kurz­trip in die Kri­sen­zo­ne“(SZ-Aus­ga­be vom 20. Au­gust) und zu an­de­ren Tex­ten

Will un­se­re Bun­des­kanz­le­rin ihr Ge­wis­sen be­ru­hi­gen? Frau Mer­kel hat in Bra­si­li­en für Stopp und Re­duk­ti­on der Ab­fors­tung rund 550 Mil­lio­nen Eu­ro zu­ge­si­chert. Aus­ge­rech­net dort, wo Ex- Gou­ver­neur Gil­ber­to Me­strin­ho sich durch den Spruch „Wald ist über­flüs­sig. Auf an­de­ren Pla­ne­ten gibt es auch kei­ne Bäu­me“ver­ewigt hat. Doch wie steht es um den deut­schen Wald? Muss man um ei­nes Wind­ra­des wil­len ei­nen gan­zen Wald ab­hol­zen? Auf ei­nem Hekt­ar wer­den 21 Ton­nen Sau­er­stoff pro­du­ziert. 338 Ton­nen Koh­len­di­oxid ge­spei­chert, 50 Ton­nen Staub ge­fil­tert. Wald spei­chert auch Trink­was­ser (ver­sie­gel­ter Wald trägt zu Hoch­was­ser bei). In Ott­wei­ler wer­den für je­des Wind­rad im Him­mel- und Jun­gen­wald dem­nächst am Hö­cher­berg zwei Hekt­ar Wald ge­op­fert.

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