Face­book will Nut­zer vor Fal­sch­mel­dun­gen be­wah­ren

Saarbruecker Zeitung - - INTERNET -

BER­LIN (dpa) Face­book-In­hal­te sol­len bes­ser nach ih­rer Be­deu­tung ge­wich­tet wer­den. Wie das Un­ter­neh­men mit­teilt, wer­den Emp­feh­lun­gen en­ger Freun­de künf­tig hö­her ge­wer­tet. Nach­rich­ten, die Auf­for­de­run­gen ent­hal­ten, sol­len ge­rin­ger ge­wich­tet wer­den. Das Glei­che gilt für Bei­trä­ge von Qu­el­len, die zwei­fel­haf­te In­hal­te ver­brei­ten, er­klärt Face­book. Um sol­che Qu­el­len zu iden­ti­fi­zie­ren, will der Kon­zern un­ter an­de­rem auf Re­ak­tio­nen von Nut­zern set­zen. Wird ein Bei­trag be­son­ders häu­fig aus­ge­blen­det, wer­de das als Si­gnal für man­geln­de Ver­trau­ens­wür­dig­keit ge­wer­tet. Mit der Maß­nah­me wol­le das Netz­werk si­cher­stel­len, dass Nut­zern we­ni­ger Spam-Nach­rich­ten an­ge­zeigt wer­den. Im Zu­sam­men­hang mit der US-Prä­si­dent­schafts­wahl wur­de Face­book da­für kri­ti­siert, Au­to­ren so­ge­nann­ter Fake News ei­ne Platt­form zu bie­ten.

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