Steu­er­be­ra­ter sind wert­vol­le Be­ra­ter für Fi­nanz­fra­gen in Un­ter­neh­men

Ganz gleich, ob es um ei­ne Exis­tenz­grün­dung, be­triebs­wirt­schaft­li­che Be­ra­tung, Fi­nan­zo­der Lohn­buch­hal­tung geht: Fir­men al­ler Art und Grö­ße soll­ten recht­zei­tig Fi­nanz­ex­per­ten in ih­rer Nä­he zu Ra­te zie­hen.

Saarbruecker Zeitung - - WIRTSCHAFT -

Wird ei­ne selbst­stän­di­ge Tä­tig­keit auf­ge­nom­men, liegt noch kein Steu­er­be­scheid für ent­spre­chen­de Ein­künf­te vor. Die Kran­ken­kas­se schätzt in sol­chen Fäl­len das Ein­kom­men und setzt die Bei­trä­ge vor­läu­fig fest. So­bald der ers­te Steu­er­be­scheid bei der zu­stän­di­gen Kran­ken­kas­se vor­ge­legt wird, wer­den die Bei­trä­ge ent­spre­chend dem tat­säch­li­chen Ein­kom­men an­ge­passt.

Ist das Ein­kom­men ge­mäß Steu­er­be­scheid hö­her als zu­vor an­ge­nom­men, wird der Bei­trag er­höht – und zwar so­wohl für die Zu­kunft als auch für die Ver­gan­gen­heit. Die Dif­fe­renz zum bis­he­ri­gen Bei­trag muss nach­ge­zahlt wer­den.

BE­RA­TUNG ÜBER WIRT­SCHAFT­LICH­KEIT

Bei grö­ße­ren Un­ter­neh­men sind oft Leis­tun­gen von Steu­er­be­ra­tern als Wirt­schafts­prü­fer ge­fragt, bei­spiels­wei­se für Wirt­schaft­lich­keits­be­trach­tun­gen so­wie be­nö­tig­te Te­sta­te – ins­be­son­de­re für den Jah­res­ab­schluss. Hin­zu kommt das brei­te Spek­trum der be­triebs­wirt­schaft­li­chen Be­ra­tung.

FI­NANZ- UND LOHN­BUCH­HAL­TUNG

Zu den wich­tigs­ten Di­enst­leis­tun­gen zäh­len die Fi­nanz­buch­hal­tung, die Er­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses oder der Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung, die Lohn­ab­rech­nung, die Zah­lung der So­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge, die Er­stel­lung der Um­satz­steu­er-Vor­an­mel­dun­gen, der Um­satz­steu­erJah­res­er­klä­rung, Ge­wer­be-, Ein­kom­men- und Kör­per­schaft­steu­er­er­klä­rung.

WERT­VOL­LE SPEZIALISIERUNG

Für Un­ter­neh­mens­kun­den ist be­deu­tend, dass sich der Steu­er­be­ra­ter in ih­rer Bran­che aus­kennt. Im­mer mehr Kanz­lei­en spe­zia­li­sie­ren sich auf Ärz­te, Apo­the­ker und an­de­re me­di­zi­ni­schen Be­ru­fe. An­de­re ken­nen sich gut im Hand­werk aus, wie­der an­de­re ar­bei­ten ger­ne mit krea­ti­ven Frei­be­ruf­lern wie Gra­fi­kern, De­si­gnern und Jour­na­lis­ten zu­sam­men. Au­ßer­dem gibt es Spe­zia­lis­ten für be­stimm­te Rechts­for­men wie Ge­nos­sen­schaf­ten, Gm­bHs oder Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten so­wie Ex­per­ten für Steu­er­ar­ten wie die Erb­schaft- und Schen­kungsteu­er. Land­wirt­schaft­li­che Buch­stel­len sind bei­spiels­wei­se Ex­per­ten im Agrar­be­reich.

ER­FAH­RE­NE FACHBERATER

Seit ei­ni­gen Jah­ren gibt es zu­dem Steu­er­be­ra­ter, die ei­ne Zu­satz­qua­li­fi­ka­ti­on als „Fachberater“auf­wei­sen. Sie ha­ben durch ei­ne Wei­ter­bil­dung tie­fer­ge­hen­de Fach­kennt­nis­se in The­men­be­rei­chen wie Un­ter­neh­mens­nach­fol­ge, Ge­sund­heits­we­sen, Ver­mö­gens- und Fi­nanz­pla­nung oder Tes­ta­ments­voll­stre­ckung und Nach­lass­ver­wal­tung er­wor­ben. Die Steu­er­be­ra­ter­kam­mern ver­lei­hen den „Fachberater für In­ter­na­tio­na­les Steu­er­recht“und den „Fachberater für

Zöl­le und Ver­brauchs­steu­ern“.

(red/fi­nanz­tipp.de)

MEHR IN­FOS UN­TER: www.fi­nanz­tipp.de

Fo­to: Fo­to­lia/Jea­net­te Dietl

Bei ei­ner Exis­tenz­grün­dung soll­ten Sie recht­zei­tig ei­nen er­fah­re­nen Steu­er­be­ra­ter be­fra­gen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.