Recht­zei­ti­ge Be­stat­tungs­vor­sor­ge ent­las­tet im Ernst­fall die Fa­mi­lie

Der Tod ist ein Ta­bu­the­ma. Das liegt vor al­lem dar­an, dass sich nie­mand ger­ne mit dem ei­ge­nen En­de be­schäf­ti­gen möch­te. Den- noch soll­ten Sie vor­sor­gen.

Saarbruecker Zeitung - - LOKALES -

Neh­men Sie Ih­rer Fa­mi­lie ei­ne Sor­ge ab und schlie­ßen Sie ei­nen Be­stat­tungs­vor­sor­ge­ver­trag ab. Denn es ist ein gu­tes Ge­fühl, ei­ne Ent­schei­dung ge­trof­fen zu ha­ben, die man lan­ge hin­aus­ge­zö­gert hat. So klä­ren Sie be­reits zu Leb­zei­ten Ih­re Wün­sche im Trau­er­fall und si­chern das

Geld auch im Fal­le ei­ner mög­li­chen Pfle­ge­be­dürf­tig­keit vor dem un­be­rech­tig­ten Zu­griff des So­zi­al­am­tes. Zur Vor­sor­ge gibt es ver­schie­de­ne Do­ku­men­te, die im Fall von Krank­heit und Tod sehr wich­tig sein kön­nen. Hier­zu zählt die Be­treu­ungs­ver­fü­gung.

VER­FÜ­GUNG ER­STEL­LEN

Denn wenn der ei­ge­ne Wil­le nicht mehr ge­äu­ßert wer­den kann, kön­nen Ärz­te und An­ge­hö­ri­ger die­ser die Vor­stel­lun­gen zur ge­wünsch­ten Pfle­ge ent­neh­men. Au­ßer­dem soll­ten Sie recht­zei­tig ei­ne Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung er­stel­len, da die­se re­gelt, wel­che le­bens­er­hal­ten­den Maß­nah­men von Ärz­ten er­grif­fen wer­den dür­fen und wel­che zu un­ter­las­sen sind. Hier­bei ist es wich­tig, dass Sie nicht zu ober­fläch­lich blei­ben, da an­sons­ten die ge­naue Ein­hal­tung Ih­rer Wün­sche nicht ge­währ­leis­tet sein kann. Wird ei­ne be­stimm­te Form der Be­stat­tung ge­wünscht, soll­te auch dies im Vor­feld in ei­ner Be­stat­tungs­ver­fü­gung er­wähnt wer­den. Bei dem Wunsch nach ei­ner Feu­er­be­stat­tung emp­fiehlt sich et­wa ei­ne Kre­ma­to­ri­ums­ver­fü­gung.

WUNSCHBESTATTER

Bei der Be­stat­tungs­vor­sor­ge ist es wich­tig, zwi­schen zwei ver­schie­de­nen Ver­trä­gen zu un­ter­schei­den: Wäh­rend ein Vor­sor­ge­ver­trag im­mer an ei­nen Be­stat­ter ge­bun­den ist, wird ei­ne Be­stat­tungs­ver­fü­gung be­stat­ter­un­ab­hän­gig ge­schlos­sen. Man kann al­ler­dings in die­ser ei­nen Wunschbestatter ver­mer­ken. Am Bes­ten in­for­mie­ren Sie sich vor

Ort bei dem Be­stat­ter Ih­res Ver­trau­ens über die ver­schie­de­nen Vor­sor­ge­mög­lich­kei­ten für Ihr Ab­le­ben. red

MEHR IN­FOS UN­TER: www.be­stat­ter.de/be­stat­tungs­vor­sor­ge

Fo­to: Fo­to­lia/Kzenon

Ihr Be­stat­ter vor Ort wird Sie ger­ne aus­führ­lich zum The­ma Be­stat­tungs­vor­sor­ge be­ra­ten.

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Für den ei­ge­nen Tod soll­te man recht­zei­tig die rich­ti­gen Vor­keh­run­gen tref­fen.

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