Vie­le al­te Heiz­kes­sel müs­sen bis En­de 2017 ge­tauscht wer­den

Saarbruecker Zeitung - - BAUEN. WOHNEN. LEBEN. -

Weil die Tech­nik der Alt­ge­rä­te oft­mals mit ei­nem ho­hen Ener­gie­ver­brauch und star­ker Kli­ma­be­las­tung ein­her­geht, gilt für vie­le von ih­nen ei­ne Aus­tausch­pflicht.

Für Ei­gen­tü­mer be­deu­tet die­se bun­des­wei­te Vor­ga­be erst ein­mal Kos­ten von meh­re­ren tau­send Eu­ro. Aber: Ak­tu­el­le Brenn­wert­kes­sel ver­brau­chen deut­lich we­ni­ger Öl oder Gas als die al­ten Heiz­wert­kes­sel, weil sie auch den Ab­ga­sen noch nutz­ba­re Wär­me ab­ge­win­nen. Die In­ves­ti­ti­on kann sich des­halb durch­aus be­zahlt ma­chen. Gleich­zei­tig pro­fi­tiert das Kli­ma. Die Ver­brau­cher­zen­tra­le be­ant­wor­tet die wich­tigs­ten Fra­gen zum Heiz­kes­sel­aus­tausch.

WER MUSS DEN AUS­TAU­SCHEN?

Vor­ge­schrie­ben ist der Aus­tausch von Kon­stant­tem­pe­ra­tur­kes­seln, die äl­ter sind als 30 Jah­re. Wer nicht weiß, wie alt sein Kes­sel ist, schaut auf das Ty­pen­schild der Hei­zung oder ins Pro­to­koll des Schorn­stein­fe­gers: Ent­schei­dend ist das Bau­jahr des Wär­me­tau­schers. Man­che Ü30-Hei­zung darf aber wei­ter­lau­fen. Wer schon vor dem 1. Februar 2002 im ei­ge­nen Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­haus ge­wohnt hat, ist von der Aus­tausch­pflicht aus­ge­nom­men. Glei­ches gilt für An­la­gen in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern mit ei­ner Nenn­leis­tung von mehr als 400 Ki­lo­watt, klei­nen An­la­gen mit ei­ner Nenn­leis­tung von we­ni­ger als 4 Ki­lo­watt so­wie für al­le Brenn­wert und Nie­der­tem­pe­ra­tur­kes­sel. Wer jetzt ein Haus mit aus­tausch­pflich­ti­gem Kes­sel kauft, muss die­sen bin­nen zwei Jah­ren er­set­zen. Die Ein­hal­tung der Vor­schrif­ten über­wacht der be­voll­mäch­tig­te Be­zirks­schorn­stein­fe­ger.

red//ver­brau­cher­zen­tra­le.de MEHR IN­FOS UN­TER: www.ver­brau­cher­zen­tra­le.de

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.