Smart­pho­nes sol­len nicht mit in die Wahl­ka­bi­ne

Saarbruecker Zeitung - - ERSTE SEITE -

BERLIN (afp/red) Die Wahl ist ge­heim, gleich, frei – und oh­ne Smart­pho­ne. So je­den­falls will es das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um. Dem­nach soll Wäh­lern zur Bun­des­tags­wahl am 24. Sep­tem­ber aus­drück­lich ver­bo­ten wer­den, in der Wahl­ka­bi­ne mit Smart­pho­nes zu fil­men oder zu fo­to­gra­fie­ren. Bis Sep­tem­ber soll ei­ne ent­spre­chen­de Re­ge­lung „zum Schutz des Wahl­ge­heim­nis­ses“ver­ab­schie­det wer­den, be­rich­tet das Ma­ga­zin „Spie­gel“un­ter Be­ru­fung auf Re­gie­rungs­krei­se.

Man ahnt es fast: Der Plan hat mit dem dau­ert­wit­tern­den USPrä­si­den­ten Trump zu tun. Kon­kret mit des­sen Sohn Eric, der live aus der Ka­bi­ne ein Fo­to sei­ner Stim­me für Pa­pa get­wit­tert hat­te. Nun sei den Ver­wand­ten von Frau Mer­kel oder Herrn Schulz nichts un­ter­stellt – aber der US-Sün­den­fall soll sich hier nicht wie­der­ho­len. Das Mi­nis­te­ri­um will im Sin­ne der ge­hei­men Wahl klar per Wahl­ord­nung re­geln las­sen, dass Auf­nah­men ver­bo­ten sind. Das ist kei­ne fa­ke news. Ehr­lich.

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