In­ter­net-Nut­zer müs­sen bei Ab­mah­nung schnell re­agie­ren

Saarbruecker Zeitung - - SAARLAND -

(dpa) Wer Fo­tos aus dem In­ter­net auf der ei­ge­nen Web­sei­te nutzt oder Mu­sik und Fil­me il­le­gal her­un­ter­lädt, kann sich schnell ei­ne Ab­mah­nung we­gen der Ver­let­zung von Ur­he­ber­rech­ten ein­han­deln. Aber längst nicht je­de die­ser Ab­mah­nun­gen ist be­rech­tigt. Sie wer­den häu­fig miss­braucht, um Nut­zer ein­zu­schüch­tern und sie da­zu zu brin­gen, Er­klä­run­gen ab­zu­ge­ben oder Zah­lun­gen zu leis­ten, auf die ei­gent­lich gar kein An­spruch be­steht, warnt das Ur­he­ber­recht­spor­tal „iRights.in­fo“.

Trotz­dem ist man den Ex­per­ten zu­fol­ge in al­ler Re­gel gut be­ra­ten, sich nicht auf sein per­sön­li­ches Ur­teil zu ver­las­sen und ei­ne Ab­mah­nung als ver­meint­lich un­be­rech­tig­te Ab­zo­cke ab­zu­tun. Was mit­un­ter recht­mä­ßig und vor Ge­richt durch­setz­bar ist, könn­ten letzt­lich nur Ju­ris­ten be­ur­tei­len. Des­halb sei es bei ei­ner Ab­mah­nung wich­tig, schnell zu re­agie­ren, sich recht­li­chen Bei­stand zu su­chen und vom Ab­mah­nen­den ge­setz­te Fris­ten ein­zu­hal­ten, auch wenn die­se äu­ßerst kurz sein kön­nen.

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