Durch La­by­rin­the und Irr­gär­ten

Saarbruecker Zeitung - - ZEITUNG FÜR SAARBRÜCKEN -

(bsch) Die Maisalm wirbt mit ih­rem Mais­la­by­rinth auf 30 000 Qua­drat­me­tern. Doch wenn man es ganz ge­nau nimmt, han­delt es sich bei der An­la­ge gar nicht um ein La­by­rinth im en­ge­ren Sin­ne des Wor­tes, son­dern viel­mehr um ei­nen Irr­gar­ten.

Auch wenn die Be­grif­fe La­by­rinth und Irr­gar­ten heut­zu­ta­ge na­he­zu syn­onym be­nutzt wer­den, gibt es ei­nen klei­nen, aber fei­nen Un­ter­schied: Ein La­by­rinth be­steht in der klas­si­schen Be­deu­tung des Wor­tes nur aus ei­nem ein­zi­gen Weg, der durch zahl­rei­che Ver­schlin­gun­gen hin­durch zum Ziel führt. In Gar­ten­an­la­gen wer­den bei­spiels­wei­se He­cken­la­by­rin­the oft als Gestal­tungs­ele­men­te ein­ge­setzt.

Bei der Maisalm führt zwar nur ein Weg zum Aus­gang, es gibt je­doch zahl­rei­che Ne­ben­pfa­de und Sack­gas­sen. Der Be­su­cher muss den rich­ti­gen Weg fin­den und wird da­bei durch die Viel­falt an Mög­lich­kei­ten in die Ir­re ge­führt: Er be­fin­det sich al­so in ei­nem Irr­gar­ten.

Vie­le Be­su­cher tum­meln sich zwi­schen den Mais­pflan­zen auf der Su­che nach dem rich­ti­gen Weg und al­len Stem­peln. Hier: Tom aus Dil­lin­gen mit Pa­pa und Bru­der.

Zwi­schen Ein­gang und Aus­gang der Maisalm lie­gen meh­re­re Ki­lo­me­ter.

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