Die neue Steu­er­po­li­tik zeigt Er­folg

Schwabmuenchner Allgemeine - - Bayern - VON ULI BACHMEIER jub@augs­bur­ger all­ge­mei­ne.de

Manch­mal dau­ert es eben et­was län­ger, bis ei­ne Lek­ti­on ge­lernt ist. Das gilt of­fen­kun­dig auch für Re­gie­run­gen.

Vie­le Jah­re lang ha­ben der Obers­te Rech­nungs­hof, die Steu­er­ge­werk­schaft und die Op­po­si­ti­on im Land­tag von der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung mehr Per­so­nal für die Fi­nanz­äm­ter ge­for­dert, um Steu­er­trick­sern auf die Sch­li­che und Steu­er­be­trü­gern auf die Spur zu kom­men und so­mit für mehr Steu­er­ge­rech­tig­keit zu sor­gen. Doch erst die neue CSU-Staats­re­gie­rung, die seit dem Jahr 2013 im Amt ist, hat sich auf die­sem Ohr nicht län­ger taub ge­stellt und ge­han­delt. Es wur­den mehr Steu­er­prü­fer und Steu­er­fahn­der aus­ge­bil­det und ein­ge­stellt.

Jetzt zei­gen sich, wie im ges­tern von Fi­nanz­mi­nis­ter Markus Sö­der vor­ge­leg­ten Steu­er­be­richt deut­lich wur­de, die Er­fol­ge die­ser kon­ti­nu­ier­li­chen Auf­sto­ckung des Per­so­nals. Zwar ist der Lö­wen­an­teil der zu­sätz­li­chen Steu­er­ein­nah­men selbst­ver­ständ­lich der brum­men­den Kon­junk­tur in Bay­ern zu ver­dan­ken. Doch auch die Mehr­ar­beit der baye­ri­schen Fi­nanz­äm­ter trägt ei­nen be­acht­li­chen Teil da­zu bei. Und obend­rein hat sich be­wahr­hei­tet, was auch schon lan­ge ge­sagt wur­de: dass ein zu­sätz­li­cher Steu­er­prü­fer dem Staat deut­lich mehr ein­bringt, als er kos­tet.

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