SPD will Ki­ta Ge­büh­ren ab­schaf­fen

Fa­mi­li­en sol­len ent­las­tet wer­den

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg -

Die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on setzt sich für ei­ne Ab­schaf­fung der Ki­ta-Ge­büh­ren ein. Die Frak­ti­on bat Ober­bür­ger­meis­ter Kurt Gribl, sich über den baye­ri­schen Mi­nis­ter­prä­si­den­ten und den Baye­ri­schen Städ­te­tag für kos­ten­lo­se Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen ein­zu­set­zen.

Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Mar­ga­re­te Hein­rich: „Wir wol­len, dass in Augsburg und Bay­ern die früh­kind­li­che Bil­dung un­ab­hän­gig vom Ein­kom­men der El­tern er­mög­licht wird. Wir wol­len die Fa­mi­li­en fi­nan­zi­ell ent­las­ten.“Auf­grund der ho­hen Le­bens­hal­tungs­kos­ten in Augsburg sei es be­son­ders für Fa­mi­li­en im­mer schwe­rer, über die Run­den zu kom­men, sagt Hein­rich. Die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on weist dar­auf hin, dass das ver­füg­ba­re Net­to­ein­kom­men pro Kopf in Augsburg durch­schnitt­lich bei 1533 Eu­ro liegt. Ki­ta-Plät­ze in Augsburg kos­te­ten zwi­schen 149 und 260 Eu­ro im Mo­nat. Zu­sam­men mit den ho­hen Miet­prei­sen in Augsburg ei­ne star­ke Be­las­tung für vie­le Fa­mi­li­en, fin­det die Par­tei.„Es ist doch fa­tal, wenn Müt­ter für das Da­heim­blei­ben be­zahlt wer­den und be­rufs­tä­ti­ge El­tern zu Kas­se ge­be­ten wer­den. Da­mit muss Schluss sein“, for­dert Hein­rich. (AZ)

Fo­to: Ida Kö­nig

Die SPD setzt sich für die Ab­schaf­fung der Ki­ta Ge­büh­ren ein.

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