Be­weis­last soll­te nicht beim Bür­ger lie­gen

Schwabmuenchner Allgemeine - - Raum Schwabmünchen | Lechfeld - HIER SA­GEN SIE IH­RE MEI­NUNG

Zum Bei­trag „Bio­ton­nen plat­zen, und Bür­ger müs­sen zah­len“in Schwab mün­chen: „Pa­ra­graf 13 a Ab­satz 4 der Ab­fall­wirt­schafts­sat­zung bür­det dem Bür­ger sit­ten­wid­rig die Be­weis­last für Feh­ler der Ver­wal­tung auf und dürf­te kei­nes­falls ei­ne ernst­haf­te Über­prü­fung in ei­nem Nor­men­kon­troll­ver­fah­ren über­ste­hen. Wenn man als Ar­gu­ment für Fehl­ver­hal­ten der Bio­ton­nen­be­nut­zer an­führt, dass nur 100 de­fek­te Ton­nen beim Land­kreis ge­la­gert sind, dann muss man dem vor­hal­ten, dass bei Re­kla­ma­tio­nen so­fort auf die Be­weis­pflicht der Bür­ger ver­wie­sen wird. Gleich­zei­tig wird auf die Zah­lung von 60 Eu­ro ver­wie­sen. Vor die­sem Hin­ter­grund hält sich na­tür­lich die Rück­ga­be de­fek­ter Ton­nen in Gren­zen. Au­ßer­dem war schon bei der Ein­füh­rung der brau­nen Ton­nen klar, dass auch ei­ne ord­nungs­ge­mä­ße Nut­zung zu Schä­den führt. Bei uns in der Hun­nen­stra­ße in Un­ter­meit­in­gen sind grob ge­schätzt die Hälf­te der Ton­nen de­fekt. Wenn sich al­le Land­kreis­bür­ger bei ih­rer Zei­tung mel­den wür­den, die ei­ne de­fek­te Ton­ne ha­ben, dann müss­te auch Herr Pre­s­te­le zu­ge­ben, dass un­ge­eig­ne­te Ton­nen ein­ge­kauft wur­den.“Claus Zach­mann, Un­ter­meit­in­gen

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