Ran­da­lie­rer wü­tet im Hol­bein Gym­na­si­um

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg - VON KLAUS UTZNI

Ein bis­lang un­be­kann­ter Tä­ter hat in der Nacht von Mitt­woch auf Don­ners­tag auf dem Ge­län­de des Hol­bein-Gym­na­si­ums ran­da­liert. Nach Aus­kunft der Po­li­zei über­stieg der Tä­ter das ge­schlos­se­ne und ver­sperr­te Zu­fahrts­tor der Schu­le und ge­lang­te so in den Hin­ter­hof, wo er die Au­ßen­be­stuh­lung um­warf und zwei Son­nen­schir­me be­schä­dig­te, in­dem er die Ver­an­ke­rung aus dem Bo­den riss und die Son­nen­schir­me da­durch ver­bog. Es ent­stand ein Sach­scha­den in Hö­he von et­wa 500 Eu­ro. Die Po­li­zei bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se un­ter der Te­le­fon­num­mer 0821/3232110.

(ja­ka)

Das Wort „schmie­ren“hat ei­ne viel­fäl­ti­ge Be­deu­tung. Man schmiert ein Ge­trie­be, da­mit die Rä­der gut lau­fen. Oder die Ge­schäf­te. Das nennt man dann Kor­rup­ti­on. Die Jus­tiz spricht von Be­stech­lich­keit und Be­ste­chung. Ein Kor­rup­ti­ons­fall, bei dem es um ein nicht all­zu gro­ßes Schmier­geld ging, der aber ei­ne un­ge­wöhn­li­che Ent­ste­hungs­ge­schich­te hat, be­schäf­tig­te nun das Amts­ge­richt. Im Mit­tel­punkt: ein Bau­lei­ter, 50, bei der Deut­schen Bahn, ein klei­ner tür­ki­scher Bau­un­ter­neh­mer, 45, und ein bei der Bahn an­ge­stell­ter, in der Tür­kei ge­bo­re­ner Gleis­bau­er, 44, der häu­fig als Dol­met­scher fun­gier­te.

En­de 2011 er­mit­tel­te die Münch­ner Staats­an­walt­schaft ver­deckt ge­gen Jus­tiz­be­am­te des Ge­fäng­nis­ses Mün­chen-Sta­del­heim, weil dort an­geb­lich

Zwei Son­nen­schir­me wur­den von dem Ran da­lie­rer be­schä­digt.

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