Be­trifft: Ge­schich­te Is­ra­els

Schwabmuenchner Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Zu „Erst zu­schla­gen, dann die po­li­ti­sche Lö­sung su­chen“(Po­li­tik) vom 9. Ju­ni: Der Ar­ti­kel und ins­be­son­de­re die Über­schrift sug­ge­rie­ren, dass Is­ra­el schuld an den un­ge­lös­ten Grenz­fra­gen bzw. dem Nicht-zu­stan­deKom­men ei­ner Zwei-Staa­ten-Lö­sung ist. Fakt ist aber, dass die Ju­den ei­ner Zwei-Staa­ten-Lö­sung be­reits 1947 (Re­so­lu­ti­on 181) zu­ge­stimmt ha­ben! Die Ara­bi­sche Li­ga lehn­te ab. Im Sechs-Ta­ge-Krieg ha­ben die Is­rae­lis die West­bank zu­rück(!)er­obert, die 1951 von Jor­da­ni­en an­nek­tiert wor­den war! Ge­mäß der Bal­four-Er­klä­rung von 1922 wür­de im Üb­ri­gen ein Groß­teil des heu­ti­gen Jor­da­ni­en zu Is­ra­el da­zu­ge­hö­ren. 76 Pro­zent des ur­sprüng­lich für den is­rae­li­schen Staat vor­ge­se­he­nen Man­dats­ge­bie­tes wur­den dann aber von En­g­land ab­ge­trennt und Emir Ab­dul­lah ge­ge­ben und Trans­jor­da­ni­en ge­nannt. Die Fol­gen von Is­ra­els Rück­zug aus dem Ga­za­strei­fen (2005) wa­ren mas­si­ve Ra­ke­ten­an­grif­fe der Pa­läs­ti­nen­ser! Bea­trix Zent­graf, Mem­min­gen

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