Fahr­wei­se zeugt von ko­los­sa­ler Igno­ranz

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg - Diet­mar Wi­rooks, Augs­burg

Zur Ko­lum­ne „War­um Rad­ler Schwei­ne sind“von Sven Külp­mann: Be­grü­ßens­wert ist, dass Sie of­fen­sicht­lich in die Pha­se der Selbst­re­fle­xi­on ge­tre­ten sind. Ihr Ty­pus des Rad­fah­rers macht nicht nur Fuß­gän­gern das Le­ben schwer, son­dern dis­kre­di­tiert zu­sätz­lich den gut­wil­li­gen Rad­fah­rer.

Rad­fah­rer – auch ich – for­dern ih­re Rech­te im Stra­ßen­ver­kehr und an­ge­mes­se­nes Ver­hal­ten sei­tens der Au­to­fah­rer ein. Die Ih­rer­seits be­schrie­be­ne Fahr­wei­se zeugt von ko­los­sa­ler Igno­ranz und ist in kei­ner Wei­se wit­zig. Soll­ten Sie ei­nen Füh­rer­schein be­sit­zen, ist der Ih­rer­seits be­schrie­be­ne Fahr­stil da­zu an­ge­tan, Ih­nen den­sel­bi­gen zu ent­zie­hen. Es gibt Au­to­fah­rer, wel­che, ge­mäß Ih­rem Duk­tus, „Schwei­ne“sind. Sie ge­hö­ren of­fen­sicht­lich zur kor­re­spon­die­ren­den Grup­pe der Rad­fah­rer. Per­so­nen wie Sie ma­chen Rad­fah­rer zu Vo­gel­frei­en. Ich dis­tan­zie­re mich und möch­te als Rad­fah­rer nicht von Ih­nen als „Schwein“be­zeich­net wer­den.

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