Ver­wei­gern die Stadt­wer­ke ei­ne be­zahl­te Leis­tung?

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg - Ro­bert Fe­der­le, Augs­burg

Zum Ar­ti­kel „War­um wer­den Strei­fen­kar ten nicht mehr um­ge­tauscht?“vom 13. Ju­ni:

Mit dem Kauf ei­ner Strei­fen­kar­te wird ei­ne Leis­tung im Vor­aus be­zahlt. Wird dann nach sechs Mo­na­ten die Leis­tung ver­wei­gert, hät­te ein Kun­de ei­gent­lich ei­nen An­spruch auf Aus­zah­lung des rest­li­chen Gut­ha­bens. So sieht die Recht­spre­chung zum Bei­spiel bei Gut­schei­nen oder Pre­paid-Ta­ri­fen aus.

Nur weil man bei den Stadt­wer­ken of­fen­bar nicht ge­willt ist, ei­ne Auf­preista­bel­le zu er­stel­len, ver­wei­gert man künf­tig ei­ne be­reits be­zahl­te Di­enst­leis­tung. Und da wun­dert man sich, dass vie­le auf die Nut­zung von öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln ver­zich­ten, wenn man als Kun­de der­art un­fair be­han­delt wird. Die Stadt­wer­ke ge­hen halt da­von aus, dass nie­mand ge­gen den Ver­fall des Gut­ha­bens kla­gen wird, ob­wohl die Chan­cen für ei­nen Ge­winn sehr gut ste­hen.

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