Via Whats­App

Schwabmuenchner Allgemeine - - Meinung & Dialog - Ha­rald Probst, Ait­rang

Zu „Mer­kel geht in der Afri­ka Hil­fe vo ran“(Sei­te 1) vom 13. Ju­ni:

Das Pro­blem „Flucht nach Eu­ro­pa“liegt, den­ke ich, auch zum größ­ten Teil wo­an­ders: Auf ein­mal ist näm­lich auch in Afri­ka der Traum Eu­ro­pa greif­bar na­he – er liegt auf der Hand und ist im Kopf: Whats­App macht’s mög­lich in Wort und Bild. Die Nachrichten kur­sie­ren von Freun­den, die es hier­her nach Deutsch­land ge­schafft ha­ben, nach Afri­ka – samt „Er­run­gen­schaf­ten“wie z.B. ei­nem tol­len Fahr­rad. Man darf das Al­ler­welt­skind Whats­App ru­hig beim Na­men nen­nen, und der rich­ti­ge Run auf Eu­ro­pa be­ginnt wahr­schein­lich erst noch. Ein Aus­rei­se­ver­bot mit ei­ni­gen die­ser Län­der zu ver­han­deln – zur Mer­kel-Un­ter­stüt­zung –, wä­re, mei­ne ich, ei­ne denk­ba­re Lö­sung.

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