War­um ein ex­ter­nes Büro be­zah­len?

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg - An­ton Bu­cher, Augs­burg Hartmut Köh­ler, Augs­burg

aus­ge­lie­fert. Wenn sie dann noch mit dem Wech­sel­geld zu lang­sam sind, wird ih­nen der Geld­beu­tel oder das Geld aus der Börse ent­nom­men, da­mit es schnel­ler geht.

Nach mei­ner Mei­nung han­delt es sich bei den meis­ten Stra­ßen­bau­stel­len nicht um ei­ne Sa­nie­rung, d. h. Ver­bes­se­rung des ur­sprüng­li­chen Zu­stands, son­dern um ei­ne Re­pa­ra­tur, sprich die Wie­der­her­stel­lung des ur­sprüng­li­chen Zu­stands. Wenn die Stadt Augs­burg – als Bei­spiel gesagt – das Ei­gen­tum nicht or­dent­lich pflegt, son­dern es – wie es den An­schein hat – ver­gam­meln lässt, kann der An­lie­ger wohl doch nicht dop­pelt zur Kas­se ge­be­ten wer­den.

Auf mei­nen Hin­weis, dass in ei­ner be­stimm­ten Stra­ße Ris­se im As­phalt auf­ge­tre­ten sind und die­se Män­gel kos­ten­güns­tig zu be­he­ben sind, wird la­pi­dar ge­ant­wor­tet, dass die Stadt Augs­burg da­für kein Geld hat. Sol­len die Bür­ger und An­lie­ger da­mit ab­ge­zockt wer­den? Zum Ar­ti­kel „Stra­ßen­er­neue­rung: Wer zahlt wie?“

Wor­in be­steht der Sinn, ei­nem ex­ter­nen Büro 110000 Eu­ro zu be­zah­len, wenn es ei­gent­lich ganz ein­fach ist, die­se Kos­ten um­zu­le­gen. Al­le Haus- oder Woh­nungs­ei­gen­tü­mer be­zah­len den­sel­ben Be­trag und fer­tig, denn war­um soll ein Haus­ei­gen­tü­mer ex­trem mehr be­zah­len als ein Woh­nungs­ei­gen­tü­mer? Wenn man in den letz­ten Jah­ren die Schill­stra­ße be­ob­ach­tet hat, wie vie­le Ma­le dort auf­ge­ris­sen und wie un­sach­ge­mäß die­se dann wie­der ge­schlos­sen wur­de, war­um sol­len dann die An­woh­ner da­für be­zah­len, wenn Herr Merk­le und sein Team nicht fä­hig sind, für ei­ne ord­nungs­ge­mä­ße Schlie­ßung

Archivfoto: Sil­vio Wy­szen­grad

Die Kar­wen­del­stra­ße in Hoch­zoll ist sa­nie­rungs­be­dürf­tig. An­woh­ner zäh­len auch zu den Initia­to­ren ei­nes Bür­ger­be­geh­rens. Sie wol­len er­rei­chen, dass die fi­nan­zi­el­le Be­las­tung auf meh­re­re Schul­tern ver­teilt wird.

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