Na­tür­lich Mann und Frau

Schwabmuenchner Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Zum Kom­men­tar „Nicht mehr zeit­ge mäß“(Sei­te 1) von Mar­tin Fer­ber am 28. Ju­ni:

Vie­les, was über die ge­nia­le Tak­ti­ke­rin Mer­kel im Kom­men­tar steht, ist rich­tig. Aber die ers­ten Sät­ze sind lei­der Un­sinn. Tat­säch­lich steht im Grund­ge­setz nichts über Mann und Frau und dass nur sie ei­ne Ehe bil­den kön­nen. Aber war­um? Weil es in den Jah­ren 1948/49, als der Par­la­men­ta­ri­sche Rat es schuf, völ­lig selbst­ver­ständ­lich war, weil für Ade­nau­er, Schmid und Deh­ler (um nur ei­ni­ge der wich­tigs­ten Ver­tre­ter von CDU, SPD und FDP zu nen­nen), je­de an­de­re Vor­stel­lung völ­lig un­denk­bar war! Ja, selbst die Kom­mu­nis­ten, die Vor­läu­fer der Link­s­par­tei, sa­hen das da­mals so. Et­was, was völ­lig selbst­ver­ständ­lich ist, muss man nicht de­fi­nie­ren! Grü­ne gab es da­mals glück­li­cher­wei­se noch nicht. Üb­ri­gens hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt noch 2005 glas­klar fest­ge­stellt, dass ei­ne Ehe nur aus Mann und Frau be­steht… Aber die­ser Le­ser­brief wird wohl auch dem Zeit­geist ge­op­fert wer­den. Kon­rad Hopf, Lin­den­berg

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