Was ge­gen den Ge­ruch von Knob­lauch und Zwie­beln hilft

Schwabmuenchner Allgemeine - - Magazin - pom@augs­bur­ger all­ge­mei­ne.de Micha­el Pohl

Wir ha­ben es aus­pro­biert und es funk­tio­niert tat­säch­lich. Ein paar Tricks hel­fen ge­gen den Ge­ruch von Knob­lauch und Zwie­beln. Wir ken­nen das: Ge­ra­de im Som­mer lie­ben wir die Mit­tel­meer-Kü­che be­son­ders – und egal ob Nu­delso­ßen, Tz­at­zi­ki oder im Öl zum An­bra­ten: Ein biss­chen Knob­lauch macht das Gan­ze erst rund. Durch ein paar Tricks hal­ten sich Ge­ruch im At­men und an den Fin­gern zu­min­dest in Gren­zen: So soll­te man kei­ne Knob­lauch­pres­se ver­wen­den, sie macht aus den Ze­hen erst recht Stink­bom­ben. Im Es­sen riecht Knob­lauch we­ni­ger und ist be­kömm­li­cher, wenn man die Ze­hen mit dem Mes­ser in sehr fei­ne Wür­fel­chen oder Scheib­chen schnei­det und sie dann mit Salz fein zer­reibt. Ro­he Zwie­bel ent­fal­ten spä­ter so gut wie kei­nen Ge­ruch, wenn man Rin­ge oder Wür­fel für ein, zwei Mi­nu­ten mit ko­chen­dem Was­ser über­gießt.

Knob­lauch­ge­ruch von den Fin­gern wird man dank ei­ner phy­si­ka­li­schen Wir­kung von Edel­stahl schnell los: Ent­we­der man nimmt un­ter war­men Was­ser ei­ne spe­zi­el­le Edel­stahl­sei­fe mit ei­nem Tröpf­chen Spül­mit­tel. Oder man reibt die Fin­ger im Was­ser an der Edel­stahl­spü­le oder ei­nem Löf­fel ab. Funk­tio­niert auch bei Zwie­beln. Beim Atem nach dem Es­sen gibt es lei­der kei­ne Er­folgs­ga­ran­tie: Un­er­schro­cke­ne For­scher der US-Uni von Ohio ha­ben al­le Haus­mit­tel durch­pro­biert: Am bes­ten sei, zum knob­lauch­hal­ti­gen Me­nü viel grü­nen Blatt­sa­lat oder Min­ze zu es­sen und hin­ter­her ei­nen Ap­fel. Bei­des sen­ke den Gestank zu­min­dest um 50 Pro­zent, ha­ben die For­scher „ge­mes­sen“.

Fo­to: Pohl

Mit­tel ge­gen Knob­lauch­mief: Ap­fel, Edel stahl, Sa­lat und Schnei­den.

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