Schwamm drü­ber!

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg - Rai­ner Schmid,

Zum glei­chen The­ma:

Nun macht doch mal ’nen Punkt. Ein Ar­ti­kel jagt den nächs­ten. Was ist pas­siert? Je­mand, der sich Künst­ler nennt, ent­sorgt ei­nen über­gro­ßen Spül­schwamm vor der Ci­ty-Ga­le­rie und wun­dert sich dann, wenn die­ser et­was zer­fled­dert aus­sieht, nach­dem Kin­der mit ihm ge­spielt ha­ben. Kunst wie Müll oder bes­ten­falls wie ei­nen Ge­brauchs­ge­gen­stand aus­se­hen zu las­sen, führt zwangs­läu­fig zu ei­ner ent­spre­chen­den Be­hand­lung. Ger­ne kann man da­zu ei­ne an­de­re Mei­nung ha­ben. Aber könn­te man die Kin­der dann nicht als Ak­ti­ons­künst­ler be­trach­ten oder das Pro­jekt als „Kunst zum An­fas­sen“oder als „Er­leb­nis­kunst“se­hen? Al­so, Schwamm drü­ber. Augs­burg

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