Herbst woll­te Pries­ter wer­den

Schwabmuenchner Allgemeine - - Panorama -

Schau­spie­ler Chris­toph Ma­ria Herbst wä­re fast am Al­tar ge­lan­det – statt im Fern­se­hen und auf der Ki­n­o­lein­wand. „Ich woll­te ei­gent­lich ka­tho­li­scher Pries­ter wer­den“, sagt der 51-Jäh­ri­ge. „Ich war erst Mess­die­ner und ha­be spä­ter als Lek­tor aus der Hei­li­gen Schrift vor­ge­le­sen, da ha­be ich Blut ge­leckt. Bis mir klar wur­de, dass es die­ses schlim­me Wort gibt, das mit Z be­ginnt und mit öli­bat auf­hört.“Ein Schau­spie­ler sei aber „durch­aus art­ver­wandt mit dem Pries­ter“, er­gänzt Herbst, der „aus ei­nem ka­tho­li­schen Be­am­ten­haus­halt“kommt: „Auch ein Got­tes­dienst ist ei­ne Ins­ze­nie­rung.“Zu sei­nem zwei­ten Vor­na­men sagt der Star aus der Se­rie „Strom­berg“, dass auch sei­ne Schwes­tern Isa­bell und Ste­fa­nie mit Zweit­na­men Ma­ria hei­ßen. Er ha­be „Ma­ria rein­ge­nom­men“, seit er Schau­spie­ler sei: „Chris­toph Herbst wä­re so ein Kon­so­nan­ten­hau­fen. Ich bin froh, dass die Mut­ter Got­tes Ma­ria hieß – und nicht Pri­scil­la oder Man­dy.“

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