Re­bec­ca Pfleg­har traut das ers­te Paar

Ge­mein­de Um­men­dorf hat ei­ne neue Stan­des­be­am­tin.

Schwaebische Zeitung (Biberach) - - ERSTE SEITE - Von Bir­git van Laak

UM­MEN­DORF - Stan­des­be­am­te ha­ben viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben. Be­son­ders schön sei­en die Ehe­schlie­ßun­gen, sagt Re­bec­ca Pfleg­har, die neue Um­men­dor­fer Stan­des­be­am­tin. In der Sit­zung am Mon­tag hat sie der Ge­mein­de­rat of­fi­zi­ell ins Amt be­stellt. Be­reits am Sams­tag wird sie das ers­te Paar in Um­men­dorf trau­en.

Auch wenn sie schon ei­ni­ge Zeit als Stan­des­be­am­tin ar­bei­te, sei sie vor Trau­un­gen im­mer noch ein biss­chen auf­ge­regt, ver­rät Re­bec­ca Pfleg­har. „Schließ­lich soll es ja al­len ge­fal­len.“Seit Mai ar­bei­tet sie in der Um­men­dor­fer Ge­mein­de­ver­wal­tung. Zu­vor war sie im Er­tin­ger Rat­haus be­schäf­tigt, wo sie von 2010 bis 2013 ih­re Aus­bil­dung zur Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­ten mach­te, 2014 den Stan­des­amts­lehr­gang ab­sol­vier­te und dann als Stan­des­be­am­tin für Ehe­schlie­ßun­gen, Ge­burts­be­ur­kun­dun­gen, Ster­be­fäl­le, Na­mens­er­klä­run­gen/Na­mens­än­de­run­gen, Va­ter­schaftsan­er­ken­nun­gen, Kir­chen­aus­trit­te zu­stän­dig war.

„Die Ar­beit als Stan­des­be­am­tin ist in­ter­es­sant und ab­wechs­lungs­reich“, er­zählt sie. Die Auf­ga­be, Ehe­schlie­ßun­gen vor­zu­neh­men, schätzt sie be­son­ders. „Für mich ist es wich­tig, dass es dem Paar ge­fällt. Wir spre­chen den Ablauf ge­nau durch. Wenn es ge­wünscht wird, hin­ter­le­gen wir die Trau­ung mit Mu­sik, die wir ge­mein­sam aus­wäh­len“, be­rich­tet Re­bec­ca Pfleg­har. Wenn das Paar es möch­te, spricht sie in ih­rer Re­de nicht nur über die Ehe im All­ge­mei­nen, son­dern baut auch Per­sön­li­ches über die Ehe­leu­te ein. „Wir spre­chen das ab, das Braut­paar sagt, was es in der Re­de ha­ben möch­te.“

Das Schloss ist am be­lieb­tes­ten

Am Sams­tag nimmt die neue Stan­des­be­am­tin ih­re ers­te Trau­ung in Um­men­dorf vor. Wei­te­re wer­den fol­gen, im Vor­jahr wur­den auf dem Um­men­dor­fer Stan­des­amt 35 Ehen ge­schlos­sen.

Die Paa­re ha­ben die Wahl zwi­schen dem Trau­zim­mer in der Bach­stra­ße, wo die Ver­wal­tung wäh­rend des Rat­hau­sum­baus un­ter­ge­bracht ist, und dem Schloss. „Die meis­ten ent­schei­den sich für das Schloss“, be­rich­tet Pfleg­har über die bis­he­ri­gen An­mel­dun­gen. Das sei auch ein schö­ner Raum, sagt sie über das Trau­zim­mer in dem herr­schaft­li­chen Bau, in dem Paa­re seit rund sechs Jah­ren hei­ra­ten kön­nen. „Die Lo­ca­ti­on ge­fällt mir wirk­lich sehr gut.“

FO­TO: PRI­VAT

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Re­bec­ca Pfleg­har

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