Re­geln rund um den Bü­ro­hund schrift­lich fest­hal­ten

Mög­lich ist ein se­pa­ra­ter Ver­trag, aber auch ei­ne Be­triebs­ver­ein­ba­rung

Schwaebische Zeitung (Laupheim) - - TIERE -

BERLIN (dpa) - Man­che Ar­beit­neh­mer dür­fen ih­ren Hund mit ins Bü­ro brin­gen. Wel­che Re­geln da­bei gel­ten, soll­ten Ar­beit­ge­ber und Tier­hal­ter schrift­lich fest­hal­ten. Das geht zum Bei­spiel als se­pa­ra­ter Ver­trag, aber auch in Form ei­ner Be­triebs­ver­ein­ba­rung, er­klärt die Stif­tung Wa­ren­test in ih­rer Zeit­schrift „test“(Aus­ga­be 2/2018). Fest ver­ein­ba­ren soll­te man zum Bei­spiel, in wel­chen Räu­men sich der Vier­bei­ner auf­hal­ten darf und wie oft er vor die Tür muss – und wel­chen Ein­fluss das Gas­si­ge­hen auf die Ar­beits­zeit hat.

Pro­ble­me ab­klä­ren

Wich­tig ist auch der Um­gang mit Pro­ble­men: Was ist zum Bei­spiel zu tun, wenn Kol­le­gen Angst vor dem Hund ha­ben oder er ag­gres­siv wird? Wer haf­tet bei Schä­den? Die ein­fachs­te Ant­wort auf die letz­te Fra­ge ist ei­ne Tier­hal­ter-Haft­pflicht­ver­si­che­rung, die Hun­de­be­sit­zer in vie­len Bun­des­län­dern oh­ne­hin ab­schlie­ßen müs­sen. Gu­te Po­li­cen gibt es den An­ga­ben nach ab 60 Eu­ro pro Jahr.

Der Chef ent­schei­det

Ob Ar­beit­neh­mer ih­ren Hund mit­brin­gen dür­fen, ent­schei­det grund­sätz­lich der Ar­beit­ge­ber. Da­bei gilt der Grund­satz der Gleich­be­hand­lung: Dass man­che Mit­ar­bei­ter mit tie­ri­scher Be­glei­tung kom­men dür­fen, an­de­re aber nicht, ist al­so nicht oh­ne Wei­te­res er­laubt. Fra­gen müs­sen An­ge­stell­te aber trotz­dem. Ei­ne ein­mal er­teil­te Er­laub­nis kann der Chef da­bei al­ler­dings je­der­zeit wi­der­ru­fen.

FO­TO: DPA

Hun­de ge­hö­ren in vie­len Bü­ros da­zu. Be­vor Ar­beit­neh­mer ih­ren Vier­bei­ner mit­brin­gen, müs­sen sie aber ih­ren Chef fra­gen.

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