Ralf Eh­mann stellt in Ma­ria­berg sei­ne Skulp­tu­ren aus

Tü­bin­ger Kunst­his­to­ri­ke­rin spricht bei der Ver­nis­sa­ge im Klos­ter­ge­bäu­de

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - ALB/LAUCHERT -

MA­RIA­BERG (sz) - Der Bild­hau­er Ralf Eh­mann stellt im Klos­ter­ge­bäu­de Ma­ria­berg un­ter dem Ti­tel „Fi­gur“Skulp­tu­ren aus. Die Ver­nis­sa­ge ist am Sonn­tag, 25. Ju­ni, im Re­fek­to­ri­um und be­ginnt um 14 Uhr. Die Be­grü­ßung der Gäs­te über­nimmt Rü­di­ger Böhm, Vor­stand des Ma­ria­berg e.V. Ei­ne Ein­füh­rung in die Aus­stel­lung und das Werk Ralf Eh­manns macht die Tü­bin­ger Kunst­his­to­ri­ke­rin Dag­mar Waiz­enegger M.A. Der mu­si­ka­li­sche Rah­men wird von Ats­u­ko Ka­wa­ka­mi, Qu­er­flö­te, und El­ke Hein­zel­mann, Fa­gott, ge­stal­tet.

Ralf Eh­manns künst­le­ri­sches The­ma ist schlicht­weg: Der Mensch. Er the­ma­ti­siert die Viel­falt des Da­seins seit über 30 Jah­ren und trägt sei­ne Ide­en, Ge­dan­ken und Emo­tio­nen hier­zu nach au­ßen. In ei­nem gro­ßen Werk, be­ste­hend aus Skulp­tur, Druck­gra­fik und Ma­le­rei, kommt Eh­manns kraft­vol­le und ge­gen­ständ­li­che Bild­spra­che zum Aus­druck. Sei­ne Ar­bei­ten sind durch­zo­gen von ge­sell­schaft­li­chen und per­sön­lich re­le­van­ten The­men – sicht­bar ge­wor­den un­ter an­de­rem in der gro­ßen Kalk­stein-Skulp­tur „Le­bens­pfei­ler“, die vor dem Ma­ria­ber­ger Klos­ter­ge­bäu­de steht.

An vie­len Or­ten aus­ge­stellt

Ralf Eh­mann wur­de 1967 in Tü­bin­gen ge­bo­ren und wuchs in Rot­ten­burg am Neckar auf. Er stu­dier­te Bild­haue­rei und Ma­le­rei an der Kunst­aka­de­mie Stutt­gart. An vie­len na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Or­ten, wie Stutt­gart, Mün­chen, Ber­lin und Köln, Stras­bourg und Rea­ding/ USA wur­den sei­ne Wer­ke ge­zeigt und sind in zahl­rei­chen Samm­lun­gen ver­tre­ten. Sein Werk ist mit Prei­sen aus­ge­zeich­net. So er­hielt er 2016 den Gus­tav-Seitz-Preis ver­lie­hen. Ralf Eh­mann lebt und ar­bei­tet in Rot­ten­burg-Kie­bin­gen.

Die Aus­stel­lung ist im Klos­ter­ge­bäu­de Ma­ria­berg bis ein­schließ­lich Sonn­tag, 10. Sep­tem­ber, mon­tags bis don­ners­tags von 8 bis 17 Uhr so­wie frei­tags von 8 bis 15 Uhr zu be­sich­ti­gen. Ab Mai sind das Klos­ter und die Klos­ter­kir­che auch sonn­tags von 13.30 bis 16.30 Uhr zu be­sich­ti­gen.

FO­TO: PRI­VAT

„Köp­fe“nennt Ralf Eh­mann die­se Ar­beit.

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