Welt­bank legt Pan­de­mie­fonds auf

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - WISSEN -

WA­SHING­TON (AFP) - Der neue Fonds der Welt­bank zur Be­kämp­fung von Pan­de­mi­en wird mit 500 Mil­lio­nen Dol­lar (445 Mil­lio­nen Eu­ro) aus­ge­stat­tet. „Mit die­ser neu­en Ein­rich­tung ha­ben wir ei­nen be­deu­ten­den Schritt un­ter­nom­men, der das Po­ten­zi­al hat, Mil­lio­nen Le­ben und gan­ze Volks­wirt­schaf­ten zu ret­ten vor ei­ner der größ­ten sys­te­mi­schen Be­dro­hun­gen“, er­klär­te Welt­bank-Chef Jim Yong Kim. „Wir be­we­gen uns weg vom Kreis­lauf aus Pa­nik und Nach­läs­sig­keit, der un­se­re Her­an­ge­hens­wei­se an Pan­de­mi­en so stark ge­prägt hat.“Die Welt­bank hat­te den Fonds na­mens Pan­de­mic Emer­gen­cy Fi­nan­cing Fa­ci­li­ty (PEF) als Kon­se­quenz aus der ver­spä­te­ten Re­ak­ti­on auf die Ebo­la-Epi­de­mie 2013 in Afri­ka ge­grün­det. Die 500 Mil­lio­nen Dol­lar sol­len un­ter an­de­rem durch den Ver­kauf spe­zi­el­ler „Pan­de­mie-An­lei­hen“auf­ge­bracht wer­den. In­ves­to­ren er­hal­ten bei die­sen An­lei­hen ho­he Ren­di­ten, tra­gen aber das Ri­si­ko, ih­re In­ves­ti­ti­on zu ver­lie­ren, wenn es ei­ne neue Pan­de­mie gibt. An den Fi­nanz­märk­ten ka­men die An­lei­hen den An­ga­ben zu­fol­ge gut an. Au­ßer­dem flie­ßen Zah­lun­gen von Ge­ber­län­dern in den PEF. Deutsch­land stellt 50 Mil­lio­nen Eu­ro be­reit.

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